Audioreportagen & Interviews

Texel: der Norden der Insel

Im Norden von Texel liegt Eierland. Ursprünglich war Eierland eine Insel. Bis ins Jahr 1835. Ein Belgier namens de Cock ließ in diesem Jahr einen elf Kilometer langen Deich anlegen.

Weiterlesen...

Eco Mare: Texels meistbesuchte Attraktion

Eine Attraktion auf Texel ist Eco Mare, das Zentrum für Wattenmeer und Nordsee. Das Zentrum ist vieles zugleich, Museum, Besucherzentrum für den Nationalpark Dünen, Ausgangspunkt für eine Wanderung durch den Dünenpark, aber auch Aquarium.

Weiterlesen...

Die Strandräuber von Texel

Das Leben früher auf Texel war wahrlich nicht immer einfach. Viele Bewohner waren arm und hatten nur wenige Einnahmequellen.

Weiterlesen...

Texel: Rätsel über den Namen

Texel ist eine Insel. Soweit so richtig, aber unter dem Namen Texel ist nicht nur die Nordseeinsel bekannt.

Weiterlesen...

Die Wattenmeerinsel Texel

Wie auf einer Perlenkette gezogen, liegen die niederländischen Wattenmeerinseln vor der Küste Hollands. Die größte der fünf Watteneilanden, wie die Niederländer ihre Inseln in der Nordsee bezeichnen, ist Texel.

Eigentlich heißt sie Tessel, jedenfalls in dem auf der Insel gesprochenen Dialekt. Ein eigener Dialekt ist nicht die einzige Eigenart der Insel. Zur kleinen, beschaulichen Welt von Texel gehört auch eine eigene Zeitung, ein Inselradio, eine Fernsehstation, eine eigene Fluggesellschaft und nicht zu vergessen, die eigene Schafsrasse Texelaar. Schafe spielen sowieso seit Menschengedenken eine wichtige Rolle. Noch heute wird nicht nur das Fleisch genutzt, sondern das Fell wird zu Bettdecken oder Seifen verarbeitet.

Von allen Watteneilanden ist Texel vom niederländischen Festland aus am einfachsten zu erreichen. Jede Stunde fährt die Fähre in 20 Minuten von Den Helder nach Texel. Die schnelle Anbindung ist aber nur ein Grund für die vielen Touristen, die es auf das Eiland verschlägt. Texel hat viel von dem zu bieten, was sich unsereins unter einer Insel im Wattenmeer vorstellt: Wind, Wasser, Sand & Dünen. An der Westküste zum Beispiel erstreckt sich ein 25 Kilometer langer Sandstrand mit natürlichen Dünen. Die Ostküste wird dagegen durch Deiche geschützt. Trotz der vielen Touristen findet man aufgrund der Größe von 18000 Hektar noch den einsamen, ruhigen Fleck. Zudem wurden umfangreiche Wälder aufgeforstet.

Texel ist ein guter Einstieg in die nordfriesischen Inseln. Das Fremdenverkehrsamt vermarktet ihre Inseln gerne unter dem Begriff Waddendiamenten. Korrekt wäre die Bezeichnung niederländische Nordseeinsel, denn der meist bei uns im Erdkundeunterricht beigebrachte Begriff von den Westfriesischen Inseln ist eigentlich falsch, denn Texel gehört nämlich gar nicht zur Provinz Friesland sondern zu Noord-Holland

HolidayRadio.de ist ein Projekt von Journalia Kommunikation. Alle Rechte vorbehalten. Diese Inhalte dienen ausschließlich zur privaten Nutzung und zur individuellen Information des Nutzers. Eine Speicherung in Datenbanken sowie jegliche Weitergabe an Dritte im Rahmen gewerblicher Nutzung oder zur gewerblichen Nutzung sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch Journalia Kommunikation gestattet. Wir haften nicht bei Fehlern, inhaltlichen oder textlichen Fehlern. Im Übrigen gelten unsere Nutzungsbedingungen. Für den Fall, dass Sie die Inhalte der Webseite HolidayRadio.de weitergeben, speichern, ausstrahlen, veröffentlichen, drucken oder oder auf andere Weise gewerblich nutzen möchten, bieten wir Ihnen an, Content-Partner zu werden.

Architektur in Rotterdam

Städte geben sich gerne für ein Jahr lang irgendeinen Titel. Stadt des Wassers, der Wurst, der guten Luft usw. Nicht jeder Titel passt, manch einer entspricht eher den Wunschvorstellungen der Marketingabteilung. Aber „Stadt der Architektur“, so wie sich Rotterdam dieses Jahr nennt, das trifft es schon.

Weiterlesen...

Der Karneval in Rotterdam

Im Sommer feiert es sich einfach besser, haben sich die Rotterdamer schon vor über 20 Jahren gesagt und den Karneval mitten in den Sommer verlegt. Wenn man die atemberaubenden knappen Kostüme mancher Teilnehmerinnen sieht, war es auch schon aus Gesundheitsgründe eine gute Idee, im Hochsommer zu feiern.

Weiterlesen...

Merkwürdige Geschichten aus Texel

Texel, so heißt die größte westfriesische Insel der Niederländer. Von Amsterdam ist es nicht weit bis nach Texel. Rund 40 Kilometer nach Nordwesten geradelt, dann die Fähre genommen und schon ist man in einer anderen Welt.

In einer Vogelwelt. Denn Texel ist ein Vogelparadies. Ölverschmutzte Vögel sind aber gar nicht paradiesisch. Und um verklebten Kreaturen zu helfen, gibt es auf der Insel die einzige vollautomatische Vogelwaschmaschine der Niederlande. Vogel in die Trommel, Flügel gespreizt, nur der Kopf schaut raus. Und sauber ist der Vogel.

Mehr als 300 Vogelarten nisten auf Texel. Viele seltene Arten sind darunter. So hat man sich zum Schutz der Vögel, aber auch zum Schutz von Mensch und Material auf dem Internationalen Flughafen von Texel zu einer besonderen Maßnahme entschlossen. Neben der Landebahn stehen die größten Vogelscheuchen der Niederlande. 20 Meter hoch sind sie, den Kopf mit Riesenstroh bedeckt. Blöd nur, das erst letztes Jahr ein Storchenpaar genau auf dem Kopf ein Nest gebaut hatte. Das ging natürlich nicht. Jetzt hat man den Männiken auch noch kleine Windräder auf den Kopf gesetzt, die einen für den Menschen nicht hörbaren Ton erzeugen. Die Piloten stört es nicht. Im Grunde geht es auf Texel Airport auch genügsam zu. Meist starten und landen sowieso nur kleine Privatmaschinen.

Der Flughafen liegt im Inselinneren, doch auch von dort ist es nicht weit bis zum westlichen Strand. Am Strand kamen Wissenschaftler einem merkwürdigen Phänomen auf die Spur. Sie stellten fest, dass auf Texel mehr linke als rechte Schuhe an den Strand gespült werden. In kurzer Zeit haben sie 68 linke, aber nur 39 rechte Schuhe gezählt. Die Wissenschaftler vermuten den Grund bei den Meeresströmungen. Rechte Schuhe würden sich in den Strömungen anders verhalten als linke und werden deshalb in andere Richtungen getrieben. Oder nicht. Wo haben wir gelogen?

Bei der vollautomatischen Vogelwaschmaschine, beim eingenetzten Flughafen von Texel oder bei den linken Schuhen am Strand von Texel.


Bei der größten Vogelscheuche der Niederlande

Die Grachtenhäuser von Amsterdam

Amsterdams Untergrund ist schlammig. 15 Meter dick soll die Schlammschicht sein, auf der die Stadt errichtet wurde. Früher bestand ständig die Gefahr, dass ein Haus absacken könnte. Wer heute allerdings ein schiefes Haus sieht, und glaubt, dies rühre vom weichen Untergrund her, der irrt.

Weiterlesen...

Die Windmühlen in Holland

Was gehört zum typischen Bild für Holland? Holzschuhe, Tulpen, Käse und natürlich Windmühlen. Mehr als 10.000 gab es im 19. Jahrhundert. Erhalten geblieben sind etwa 1000. Und diese werden gepflegt und hin und wieder auch benutzt. Manche sogar normal als Ölmühle, wie beispielweise die Mühle „de Pelmolen“ im holländischen Dorf Rijssen, nur wenige Kilometer hinter der deutschen Grenze. Etwa 200 Mühlen sind im Einsatz, wenn auch meist nur zu Demonstrationszwecken.

Weiterlesen...

Blumiges aus Holland

Da blüht einem was in Holland. Jeden Frühling geht es so, dass Millionen, ach wer weiß, vielleicht sogar Milliarden Blumenzwiebeln austreiben. So wie die Zwiebeln, scheinen dann auch die Holländer mit den ersten Sonnenstrahlen so richtig aus sich herauszugehen. Der Frühling, dass ist die Zeit der Blumenfeste in Holland.

Weiterlesen...

Die Grachten von Amsterdam

Die nackten Zahlen sagen noch nicht viel: 1200 Brücken, 100 Kilometer Länge. Aber der Name sagt alles: Grachten. Sie sind so berühmt wie die Coffeeshops von Amsterdam. Es ist ein wohl überlegtes, strahlenförmiges Netz von Wasserwegen, das die Stadt durchzieht. Entstanden im 17. Jahrhundert, dienten sie zunächst der Verteidigung. Später wurden sie immer mehr zu einem wirtschaftlich wichtigen Verkehrsweg.

Weiterlesen...

Merkwürdiges aus den Niederlanden

Holland, das ist nicht nur das Land der Tulpen und Wohnmobilfahrer. Es gibt bei unserem Nachbarn noch ein paar andere Auffälligkeiten.Dass ein Viertel des Landes unter dem Meeresspiegel liegt, ist manchen vielleicht noch bekannt und auch dass die Holländer gerne Radfahren und es deshalb in dem vergleichsweise kleinen Land 15000 Kilometer Radwege gibt. Schließlich besitzen die Holländer auch doppelt soviel Fahrräder wie Autos.

Weiterlesen...

Delfshaven - der älteste Stadtteil Rotterdams

Wer ein Stück altes Holland sucht, der ist in Delfshaven richtig. Es ist der älteste erhaltene Stadtteil von Rotterdam. Rotterdam wurde im Zweiten Weltkrieg durch die Deutschen stark zerstört. In Delfshaven blieb die alte Bausubstanz von dem ehemaligen selbständigen Hafenstädtchen weitgehend erhalten. Es ist ein Flanierviertel, in dem man sich in eine andere Zeit zurückdenken kann. Entlang des Kanals stehen die alten Backsteinhäuser mit den typisch großen Fensterfassaden. Mit seinen Bauten hat sich der alte Hafen noch den Stil des 17. Jahrhundert bewahrt. Und bei einem Bummel durch Delfshaven kann einem schon das Gefühl beschleichen, inmitten eines großen Freilichtmuseum zu stehen.

Weiterlesen...

Kulinarisches aus den Niederlanden

Rotterdam ist eine reichhaltige Quelle des „lekker“ Essens. Ob Schnellimbissbuden, Kneipen oder feinere Restaurants, die multiethnische Küche ist allgegenwärtig. Appetit auf arabisch, surinaam, südostasiatisch, lateinamerikanisch, französisch, italienisch, oder japanisch? Kein Problem. In den Straßen Rotterdams findet sich für fast jeden Geschmack ein passendes Angebot. Vom äußeren Erscheinungsbild der jeweiligen Lokalität sollte man sich nicht allzu sehr beeindrucken lassen, denn ein fragwürdiges Äußeres lässt nicht unbedingt Rückschlüsse auf die kulinarische Güte zu.

Weiterlesen...

Feste in Rotterdam

Der Rotterdamer Karneval ist keinesfalls das einzige Straßenfest in diesem Sommer in Rotterdam. Eigentlich findet fast jedes Wochenende irgendetwas statt. Wir werfen einen Blick in den August. Der Monat beginnt mit dem Palmenfest. Das Palmenfest ist ein großer Straßenumzug und ein Straßenfest sowie ein großer Pflanzenmarkt. Veranstaltet wird das Fest von niederländischen Pflanzenhändlern. Mit Palmwedel bestückte, kostümierte Niederländer ziehen durch die Stadt. In ganz Rotterdam sieht man an dem ersten Augustwochende überall Palmen, nicht nur am Strand von Rotterdam. Auf mehreren Bühne in der Stadt und am Strand wird karibische Musik gespielt.

Weiterlesen...

Matjes aus den Niederlanden

Ein Matjes zu werden, ist das Beste, was einem Hering passieren kann. Nun ja, sicher nicht aus der Sicht des Herings, aber Freunde der Fischspezialität werden begeistert nicken. In den Niederlanden ist der Matjes beinah so etwas wie ein Nationalheiligtum. Dass der Hering zu einer so angesehenen Delikatesse wurde, ist dabei eigentlich dem Zufall zu verdanken.

Weiterlesen...

Sehenswürdigkeiten in Den Haag

Den Haag, das ist ein gediegener Regierungssitz mit kosmopolitischem Flair. So jedenfalls steht es als Einleitung in einem Reiseführer. Die Stadt besitzt nicht nur durch die königliche Familie berühmte Bewohner, sondern zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie die Miniaturstadt Madurodam, dem Freizeitpark Duinrell oder das Sea Life Center in Scheveningen. Die Minaturstadt Madurodam ist wohl die kleinste Stadt der Welt. Es ist eine maßstabgerechte Miniausgabe der bekanntesten Gebäude des Landes.

Weiterlesen...

Diebische Geschichten aus den Niederlanden

Die Niederländer können sich großer Künstler rühmen wie Rembrandt, Vermeer oder van Gogh. - Leider aber auch dreister Diebe, die vor großer Kunst und großen Schätzen nicht halt machen. Erst Ende Februar 2005 gelang Diamantenräubern auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol ein großer Coup: Auf dem schwerbewachten Frachtgelände des Amsterdamer Flughafens Schiphol wurden Schmuck und Diamanten in vermutlich zweistelliger Millionenhöhe geraubt.

Weiterlesen...

Das niederländische Königshaus

Wenn die Niederländer ein Fußballländerspiel zu bestreiten haben, pilgern die meisten Fußballfreunde in voller Fanmontur ins Stadion, um ihre „Oranjes“ moralisch zu unterstützen. Unübersehbar sind dann die bemalten Gesichter, die T-Shirts oder die riesigen Hüte. Ganz wichtig beim Outfit ist natürlich , dass die Farbe stimmt – und die ist knallorange.

Weiterlesen...

Hafenrundfahrt durch Rotterdam

Der Name Rotterdam hat in letzter Zeit vor allem eine Assoziation geweckt: Oh Gott, sind schon wieder die Rohölpreise gestiegen? Wir dachten an die leeren Vorratstanks in Rotterdam, den Spotmarkt und die riesigen Raffinerie-Anlagen, die im Abendnebel noch düsterer aussehen.

Weiterlesen...

Die Zwiebelzüchter vom Keukenhof

Das, was heute jedes Jahr fast eine Million Touristen anzieht, war am Anfang, vor genau 55 Jahren, so eine Art Grüne Woche für Blumenzüchter. Der Keukenhof (sprich: Kökenhof) diente als Leistungsschau der zehn führenden Blumenzwiebelzüchter. Schon damals zog es die Besucher in Scharen an. Heute kann man die wohl wichtigste Attraktion in Nordholland, vielleicht sogar der Niederlande, gar nicht verfehlen. Immer der Beschilderung nach. Im Umkreis von 20 Kilometern, so hat man den Eindruck, führen alle Straßen nach Lisse, dem kleinen Ort in der Nähe von Leiden.

Weiterlesen...

Über 3000 Tulpenarten

Wie viele verschiedene Tulpenarten es gibt? - Na ja, die Gelehrten sind sich selbst nicht so sicher. Vielleicht 6000? Kann schon stimmen, jedenfalls sind 3000 verschiedene registriert. Jedoch nur an die 100 gelangen auch in den Verkauf. Zu den seltenen Exemplaren gehört die Rembrandt-Tulpe. Die Rembrandt-Tulpen erhielten ihr Muster durch gezielten Virenbefall. Die heute angebotene Rembrandt-Tulpen sind aber virusfrei. Jede der 3000 oder auch 6000 Arten hat natürlich auch einen eigenen Namen, ganz lustige sind darunter wie die Papageien-Tulpe, die Angelique oder die Damen-Tulpe.

Weiterlesen...

Die Windmühlen

Was gehört zum typischen Bild für Holland? Holzschuhe, Tulpen, Käse und natürlich Windmühlen. Mehr als 10.000 gab es im 19. Jahrhundert, mit der Industrialisierung schrumpfte ihre Zahl auf ungefähr 1000, die ein anerkanntes Kulturgut des Landes darstellen.  Viele der Mühlen werden heute noch zu Demonstrationenzwecken in Betrieb genommen. Drehen sich die mächtigen Flügel oder ist eine Flagge gehisst, wird signalisiert, dass die Mühle besichtigt werden kann.

Weiterlesen...

Blumenversteigerung in Aalsmeer

Wo kommen all die Frühlingsboten her? Ganz klar aus Holland. Genauer aus Aalsmeer. Das niederländische Städtchen südwestlich von Amsterdam ist der weltgrößte Handelsplatz für Blumen. Von Montag bis Freitag finden in einer riesigen Blumenhalle die Blumenversteigerungen statt. Der Komplex ist riesig. Rund 200 Fußballfelder ist er groß. Jeden Morgen liefern über 2000 Laster aus ganz Europa Rosen, Freesien, Gerbera und Chrysanthemen. Außerdem kommen ganze Schiffsladungen mit Palmen aus Costa Rica dazu oder Jumbo Jets mit Nelken aus Kenia. Gehandelt werden aber auch Silberbaumblüten aus Südafrika oder Orchideen aus Bangkok.

Weiterlesen...

Tulpen aus Amsterdam

„Tulpen aus Amsterdam“ - der alte Schmachtfetzen ist ein wenig aus der Mode gekommen. Es klingt auch ein wenig angestaubt, wenn man hört:  „Wenn der Frühling kommt, dann schick ich dir Tulpen aus Amsterdam, wenn der Frühling kommt, dann pflück ich die Tulpen aus Amsterdam, wenn ich wiederkomm, dann bring ich dir Tulpen aus Amsterdam, tausend rote, tausend gelbe, alle wünschen dir dasselbe. Was mein Mund nicht sagen kann, sagen Tulpen aus Amsterdam. „ Die meisten Tulpen kommen heute nicht aus Amsterdam, sondern von Feldern und aus Gewächshäusern in der Provinz Nord-Holland.

Wer mehr über die Tulpen, ihre Arten und der aufregenden Geschichte erfahren möchte, ist auf dem Bollenstreek genau richtig. Das ist ein 13 Kilometer langer Weg, ja, man kann sagen eine Tulpenzwiebelroute, die durch Tulpenfelder von Leiden nach Haarlem führt.

Zwei Drittel aller weltweit gehandelten Tulpen kommen heutzutage aus den Niederlanden und die meisten aus der Gegend rund um Leiden, wo auf einer Fläche, die so groß ist wie 14000 Fußballfelder, eine Tulpen neben der anderen wächst.

Mitten in diesem Meer aus Blumen befindet sich der Blumenzwiebelgarten „Hortus Bulborum“, dort erfährt der Besucher die spannende, nicht immer glücklich zu Ende gegangene Geschichte der Tulpe.

Vor 500 Jahren kamen ihre Vorfahren aus dem Orient. Um die Semper Augustus, die Immerglückliche, brach im 17. Jahrhundert ein regelrechter Börsenpoker aus. Zwiebeln wurden gehandelt wie Gold. Die Spekulationsblase platzte alsbald. Die Tulpomanie gilt heute als der erste Börsencrash der Geschichte. Tulpomanie, so heißt übrigens auch eine Ausstellung im Kunstgewerbemuseum in Dresden, die die Tulpen in der Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts zeigt. Die Ausstellung läuft vom 8. Mai bis zum 8. August.

Aber zurück zur Immerglücklichen, der Semper Augustus. Viele hat sie damals reich, aber viele auch unglücklich gemacht hatte. Die Semper Augustus ist längst ausgestorben.

Viele weitere Arten hätte es auch beim wirtschaftlich-industriellen Aussortierungsprozess erwischt, wenn da nicht der Blumenzwiebelgarten „Hortus Bulborum“ wäre. Dort wachsen rund 1400 ausgediente Tulpenarten. Manche Arten sind 400 Jahre alt.

Tulpe, der Name leitet sich von Tulipa ab, ganz genau von dem Wort Tulipan. Sie war die Wappenblume der Osmanen, und aufgrund ihrer Blütenform wurde sie Tulipa genannt, Sie erinnerte nämlich an den hochgewickelten Turban.

Die Holzschuhe Klompen

Man sagt, wenn ein Holländer sein Geld verschwendet, dann wirft er es nicht zum Fenster heraus, sondern er verschüttet es. - Vieles hat in den Niederlanden mit dem Wasser zu tun. Das Meer ist nie weit weg, ein Viertel des Landes liegt sogar unterhalb des Meeresspiegel. Jahrhunderte lang wurde dem Meer jeder Zipfel im Kampf abgerungen.

Weiterlesen...

Die Tulpenblase von 1637

Vom Ferienhaus in Sint Maartenszee ist es in fast alle Richtungen nie sehr weit bis zu einem der vielen bunten Blumenfelder. So ist das halt in Holland, könnte man sagen. Flower Power bis zum Horizont. Am besten lässt sich das Blumenmeer, das oft gleich hinterm Deich anfängt, natürlich mit dem Fahrrad erkunden. Auf dem Zweirad nimmt man zudem die vielen Düfte der Blumenfelder viel stärker wahr.

Weiterlesen...

Der Käse-Markt von Alkmaar

Natürlich darf bei einer Reise nach Holland kein Rätsel über den Käse fehlen. Vor allem deshalb, weil keine 20 Kilometer südlich von unserem Ferienhaus die Stadt Alkmaar liegt. Seit 400 Jahren wird in Alkmaar mit Käse gehandelt. Viel hat sich seitdem nicht verändert. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden in Alkmaar pro Marktag bis zu 300 Tonnen Käse umgesetzt. Die Vertriebswege haben sich im Laufe der Zeit allerdings stark verändert. Wirtschaftlich hat das Ritual wenig Bedeutung. Doch der Markt in Alkmaar ist der einzige in den Niederlanden, auf dem die alten Traditionen noch erhalten geblieben sind.

Weiterlesen...

Die Halbinsel Nordholland

Sint Maartenszee ist ein richtiges Feriendorf. Von den Feriendörfern in Nord-Holland, die direkt hinterm Deich liegen, ist es das kleinste. Kaum mehr als 2500 Einwohner hat Maartenszee. Natürlich sind die zahlreichen Feriengäste im Frühling und Sommer nicht mitgezählt.

Weiterlesen...

Unsere Webmagazine

Elektroradtest.de - Der neue Ratgeber für E-Bikes & Pedelecs
Holidayjournal.de - Magazin für warme und kalte Reisen
Der komplette Reiseführer für Island
Bytetest.de - Der Internet- & Computerratgeber

HolidayRadio.de - Ein Projekt der Journalia Kommunikation Multimediaagentur.

HolidayRadio.de ist optimiert für Firefox, Chrome, Opera & Safari. Benutzer von IE8 sollten ihren Browser updaten.

Copyright © 2013. Alle Rechte vorbehalten.