Audioreportagen & Interviews

Fado: Der Klang des Schicksals

Fado bedeutet Schicksal. Ein Fadolied ist weder Folklore noch Volksmusik. Sondern Ausdruck des typisch portugiesischen Seelenzustandes: der saudade. Dieses Gefühl von Weltschmerz, von Sehnsucht kleiden die „fadistas“ in herbzarte Klangpoesie. Sie besingen die Schwere des Alltags, die  Schmerzen der Liebe, die Sehnsucht nach dem Meer, die verzweifelte Suche nach etwas nie Gehabtem oder für immer Verlorenem – und die Stadt Lissabon. Ihren Gesang begleitet jener der viola, der spanischen Gitarre, und der guitarra portuguesa, einer Art Laute.

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Lissabon - Haupt- und Hafenstadt

Lissabon hat unglaublich viele, grundverschiedene Facetten zu bieten. Lisboa, das ist einerseits die Hauptstadt des einstigen portugiesischen Weltreichs. Heimathafen für verwegene Seefahrer, die weit über das Meer segelten, bis dato unbekannte Länder und Kontinente entdeckten und mit wissenschaftlichen Erkenntnissen, fremden Delikatessen und reichlich Gold zurückkamen. Das trutzige Castelo de São Jorge, das bis heute stolz über die Hügel der Stadt ragt, das wegen seiner manuelinischen Ornamente einmalige Hieronymuskloster in Belém, der lebhafte Rossio-Platz und die prächtige Kathedrale erinnern noch heute an diese alten Zeiten.

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Porto und Portugals Norden

Unglaublich, wie sich Portugals zweitgrößte Stadt in den letzten zehn Jahren verändert hat: Die einst maroden Häuser an der Ribeira, dem Uferbezirk am gemächlich vorbei fließenden Rio Douro, wurden mit viel Liebe fürs Alte saniert und sind längst eine der größten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die schönen, aber zeitweilig morbide bröselnden Bürgerhäuser der Innenstadt wurden so stilvoll renoviert, dass die Unesco gleich den ganzen Stadtkern von Porto zum Weltkulturerbe erklärte.

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7 mal Portugal - ein Überblick

Nicht nur der legendäre Portwein, sondern auch Mísia, die international bekannteste zeitgenössische Fado-Sängerin, stammt aus Porto. Die Stadt im Norden Portugals, am Douro mit seiner herrlichen Rebterrassenlandschaft eint auf charmante Weise Tradition und Moderne. Das zeigt sich auch in der Architektur: Zu den historischen Gebäuden der Altstadt und der berühmten Eisenbrücke von Gustave Eiffel gesellen sich kühne Bauten wie die Fundação Serralves, dem Museum für Moderne Kunst, entworfen vom portugiesischen Stararchitekten Siza Vieira.

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Die Region Dão-Lafões

Die Region Dão-Lafões ist der nordwestliche Teil der historischen Provinz Beira Alta. Sie liegt südlich des Douro zwischen der Küste im Westen und der Grenze zu Spanien im Osten mitten im Land. Die Region reicht im Norden bis zur Stadt Castro Daire, im Westen bis Oliveira de Frades und Caramulo, daran schließen sich im Süden Tondela, Nelas und Mangualde und im Osten die Orte Aguiar da Beira und Vila de Paiva an. Namensgeber dieser Region sind zwei Flüsse, der Dão und der Lafões. Nach ihnen werden auch die hier angebauten Weine benannt.

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Santo António – Lissabons größtes Volksfest

Über der Alfama, dem ältesten Viertel von Lissabon, liegt an diesem Tag ein ganz besonderer Duft. Auf unzähligen kleinen Holzkohlefeuern werden Sardinen gegrillt, dazu gibt es „vinho tinto“. Vor fast jedem Hauseingang in dem schmalen, verwinkelten, bergauf und bergab führenden Gassen haben die Bewohner Tische und Stühle aufgestellt.

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Portugal: Romarias, Prozessionen und Festas

Wie in allen romanischen Ländern, spielen auch in Portugal die Feste ein wichtige Rolle im Alltagsleben. Zahlreiche von ihnen sind kirchlich geprägt. So finden im Juni in ganz Portugal Feste zu Ehren der drei Volksheiligen  statt: Antonius, Johannes und Petrus. Gefeiert wird mit Wein, traditionellem Brot mit Sardinen, Straßenumzügen und -Tänzen, Feuerwerk sowie viel guter Laune.

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Algarve – Portugal südlichste Küste

Al Gharb – der Westen. So nannten die Mauren einst die westlichste Provinz ihres Reiches, die sie rund 500 Jahre lang durch die Regentschaft entscheidend prägen sollten. Noch heute finden sich in Architektur und Sprache an der Algarve nachhaltige Spuren des maurischen Einflusses. So deuten die vielen Ortsnamen der Region, die mit „al“ beginnen, auf den arabischen Ursprung hin. Beeindruckendes architektonisches Beispiel: Silves, das stille Städtchen etwa 20 Kilometer nördlich der lebhaften Handels- und Hafenstadt Portimão, träumt in seinen verwinkelten, steilen Gassen immer noch von seiner großen Vergangenheit.

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Der Alentejo – Land zwischen Algarve und Tejoaugebiet

Nirgendwo sonst in Portugal kommen die Nationalfarben Rot und Grün so deutlich zum Vorschein wie im Alentejo: Im Frühling, wenn alles wächst, legt sich ein saftiges Grün über die Landschaft. Im Sommer, wenn die Luft in der Hitze über den Feldern flimmert, färbt sich das Getreide auf den riesigen Feldern goldgelb. Später dann, wenn die Felder abgeerntet und die Tage wieder kühler sind, kommt die rote Erde zum Vorschein.

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Portugals Mitte -Hohe und verwunsche Dörfer

Portugals Mitte – zwischen dem grünen Norden und der Region um Lissabon – ist eine der abwechslungsreichsten Landschaften des Landes. Das „Centro“ reicht von den langen, weißen Stränden am Atlantik bis zur spanischen Grenze und umfasst drei Teile: Beira Litoral, das Küstengebiet, Beira Alta, das waldreiche, gebirgige Landesinnere, und Beira Baixa, das Land zwischen dem Estrela-Gebirge und der spanischen Grenze. Das Centro war und ist auch heute noch in vieler Hinsicht das geistige und kulturelle Zentrum des Landes.

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Algarve - sonnige Zeiten im Süden

Die Algarve, Portugals südliche Küste, ist für die meisten Besucher zum Inbegriff des unbeschwerten Strand- und Badeurlaubs geworden. Kein Wunder: Selbst im Hochsommer, wenn das Thermometer schon mal über 30 Grad klettert, lässt die frische Brise vom Atlantik die Temperaturen angenehm erscheinen. Wer die Abwechslung liebt, kann hier das Sammeln von Stränden zum Hobby machen. Unzählige große und kleine Buchten, die von in der Abendsonne leuchtend roten Felsen begrenzt werden, laden mit ihrem feinen, goldgelben Sand und dem glasklaren türkisfarbenen Wasser dazu ein, die Seele baumeln zu lassen.

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Der Hahn - Wahrzeichen Portugals

Ein buntbemalter Hahn aus Ton mit zwei roten Herzen und viel filigranen Mustern auf jeder Seite gilt heute als Wahrzeichen Portugals. Es gibt keinen Souvenirladen zwischen Viana do Castelo im Norden und Faro an der Algarve-Küste im Süden, der nicht den „galo“ in seinem Sortiment führt. Das zweifellos größte und vielfältigste Angebot jenes berühmten Federviehs findet man dort, wo der portugiesische Hahn seinen Ursprung genommen hat, in Barcelos in der nordportugiesischen Region Minho. Jeden Donnerstag findet hier einer der größten Wochenmärkte des Landes statt und kaum ein auswärtiger Besucher verlässt die „Feira“, ohne einen „galo“ gekauft zu haben.

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Kulinarisches aus Portugal

Stock- oder auch Klippfisch- ist hierzulande nicht gerade der kulinarische Renner. In Portugal ist er dagegen Nationalgericht. Nein, nein, kein Grund sich zu schütteln. Und klingt Bacalhau nicht auch viel appetitlicher als Stockfisch? Bacalhau ist gesalzener und in der Sonne getrockneter Kabeljau.

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Portugal: Die Algarve

Auf einer Länge von rund 160 Kilometer erstreckt sich die Algarve entlang der Südküste Portugals. „Al-Gharb“ - so nannten die Araber den Teil ihres Reiches, der an den Atlantik grenzte. Übersetzt bedeutet das „der Westen“. Die Araber wurden im 13. Jahrhundert vertrieben, aber der Name für den westlichen Teil der iberischen Halbinsel erinnert an die Zeit der Mauren.

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Portugal: Die Serra da Estrela

Im südlichsten Teil der historischen Provinz Beira Alta liegt das größte Gebirgsmassiv des portugiesischen Festlandes, die Serra da Estrela. Die Region Serra da Estrela grenzt im Norden an die Region Dão-Lafões und steigt bis knapp 2.000 Meter an. Dazu gehört der höchste Berg des portugiesischen Festlandes, der 1.993 Meter hohe Torre.

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Quintas und Casas Nobres - stilvoll Wohnen mit dem Besitzer unter einem Dach

Blauviolett bauscht sich hinter dem filigranen Portal eine hortensiengesäumte Allee. Tief gebückt hocken an ihrem Rand zwei Frauengestalten mit ausladenden Strohhüten in den Beeten. Schafe blöken, Gänse schnattern und von der Dorfkirche bimmelt es hell zum Abendgebet. Wir sind im Minho, Portugals fruchtbarem Norden; im sanften, weiten Tal des Rio Lima. Ardegão heißt der kleine Ort - und hinter dem schmiedeeisernen Tor, durch das wir gerade rollten, residierte vor zwei Jahrhunderten eine  portugiesische Landadel-Familie.

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Feste in Portugal

Klein – aber fein. Das trifft auf die Sardine genau zu. Bei uns fristet sie eher ein kulinarisches Schattendasein - ölig und in Dosen. Nicht so an der Algarve. Denn frisch vom Holzofengrill ist der kleine Fisch eine Delikatesse. An der Algarve schätzt man ihn so, dass vor über zehn Jahren das Sardinenfestival in der Küstenstadt Portimão ins Leben gerufen wurde. Im letzten Jahr konnte sogar ein Besucherrekord verzeichnet werden.

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Portugal: Der Naturpark Ria Formosa

Unweit von Faro erstreckt sich eine ausgedehnte Lagunen- und Hafflandschaft - der Parque Natural da Ria Formosa. Das gesamte Haffgebiet von Faro bis zur spanischen Grenze wurde 1987 zum Naturschutzgebiet erklärt.

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Rundgang durch Faro

Wer an die Algarve reist, landet zumeist mit dem Flieger in Faro. Oftmals geht es dann mit dem Shuttle gleich weiter in die beliebten Urlaubsorte Albufeira, Portimao oder Lagos, die allesamt westlich des Airports an der berühmten Felsalgarve liegen.

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Die Geschichte Portugals

„Wo das Land endet und das Meer beginnt…“, da liegt Portugal. Oben auf dem Klippenrand am Cabo de São Vicente kann man sehen, wie sich der europäische Kontinent halsbrecherisch über die steilen Felsen in den Ozean hinabstürzt und darin verschwindet. Anfang oder Ende? Die poetische Beschreibung der portugiesischen Geographie dichtete der Nationaldichter Luís de Camões zu Beginn der Neuzeit und deutete damit auf die Vorreiterrolle der Seefahrernation im 16. Jahrhundert, die die Welt revolutionierte.

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Beira - Portugals Mitte

Portugals Mitte – zwischen dem grünen Norden und der Region um Lissabon – ist eine der abwechslungsreichsten Landschaften des Landes. Beira, wörtlich das Land der Küste, reicht von den langen, weißen Stränden am Atlantik bis zur spanischen Grenze und umfasst tatsächlich drei Beiras: Beira Litoral, das eigentliche Küstengebiet, Beira Alta, das waldreiche, gebirgige Landesinnere, und Beira Baixa, das Unterland hinter dem Estrela-Gebirge. Die Region war und ist auch heute noch in vieler Hinsicht geistiges und kulturelles Zentrum des Landes.

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Pousadas - Hotels in historischen Gemäuern

Wer hätte nicht schon einmal davon geträumt, wie ein Schlossherr zu wohnen, im Himmelbett zu schlafen, ohne die vom Museumsdirektor verordneten Filzpantoffeln durch königliche Säle zu spazieren oder die Stille eine klösterlichen Kreuzganges frei von zur Eile mahnenden Reiseleitern zu genießen?

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Manuelinik – Portugals besondere Architektur

Eine aufregendere Architektur als die Manuelinik gibt es wohl kaum. Man begegnet ihr außer in Portugal nirgendwo in der Welt. Sie erinnert an die Zeit, als Portugal über Meere und Kontinente herrschte und die halbe Welt portugiesisch war. Anfang des 16. Jahrhunderts hatte das kleine Land mit seinen damals rund 1,2 Millionen Menschen ein weltumspannendes Imperium aufgebaut, das rund um den Erdball von Brasilien, Afrika über Indien, Indonesien bis nach Nagasaki reichte. Mit König D. Manuel I., dem Glücklichen, brach für Portugal das „Goldene Zeitalter“ an, die glanzvollste Epoche seiner Geschichte.

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