Audioreportagen & Interviews

Innovationen auf Mallorca

Neben der Pflege von Traditionen werden auf Mallorca auch innovative Wege beschritten. Eine richtig alte Tradition pflegen beispielsweise die „Castellers de Mallorca“. Das ist eine mallorquinische Vereinigung zur Pflege der Tradition des menschlichen Turmbaus. Dass diese spanische Tradition durchaus geübt werden muss und nichts für Weicheier ist, kann man immer wieder auf mallorquinischen  Festen bewundern.

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Mallorca: Volksfest in Pollenca

Es war im Jahr 1550. Im Morgengrauen sang eine Nachtigall ein Warnlied. Die Einwohner des kleinen Städtchen Pollenca sollten geweckt worden. Noch rechtzeitig, um gegen die eindringenden Mauren Widerstand zu leisten.

Es war einer dieser Piratenangriffe, wie sie damals immer wieder auf Mallorca vorkamen. Seit dem mehr als 300 Jahre zuvor, so ziemlich alles Maurisches nicht nur auf Mallorca ausgelöscht worden war, gab es diese Racheangriffe. Doch  jener Überfall vom 2. August 1550 wurde erfolgreich zurückgeschlagen.

Als Held ging aus der Schlacht ein gewisser Joan Mas hervor. Er besiegte den maurischen Freibeuter Dragut. Die Einwohner feiern seitdem immer am 2. August ein großes Volksfest. Mit lautem Getöse und einer großen Prozession. Was zunächst mit Säbelrasseln in den Gassen beginnt, endet dann am Abend feuchtfröhlich. Auf mehreren Bühnen in der Stadt gibt es Sportwettkämpfe und musikalische Darbietungen.

Wer am jenen Tag im August dem Fest beiwohnt, wird sich wundern, weil so viele Menschen weiße Hemden anhaben. Es heißt, damals, im Jahr 1550 sind sie förmlich aus den Betten gejagt worden und konnten sich nicht mehr anziehen.

Selbst im Getümmel sind die Fronten deshalb klar zu erkennen. Christen sind weiß gekleidet, Mauren erkennt man am entblößten Oberkörpern. Das Cristians i Moros findet wie gesagt immer am 2. August in Pollenca statt.

Mallorca: Das Kloster Lluc

Im Norden der Insel liegt das Kloster Lluc, welches seit 800 Jahren der bedeutendste Wallfahrtsort Mallorcas ist. Es liegt idyllisch in den Bergen. Viele kommen wegen des Klosters, andere starten von hier aus ihre Wanderungen in die Serra Tramuntana.

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Mallorquinische Würstchen

Jetzt geht’s um die Wurst. Um die richtige Wurst. Um eine Wurst aus Schweinmett, gewürzt mit Pfeffer und Paprika. Die dicke mit der weichen Haut gibt es so nur auf Mallorca. Sie wird aus dem Fleisch weißer aber auch schwarzer Schweine hergestellt. Kenner stehen auf die Wurst von schwarzen Schweinen. Diese Würste sind nicht nur länger haltbarer, sondern schmecken auch einfach besser - wilder, sagen jedenfalls die Mallorquiner. Wilder Geschmack hat aber seinen Preis, und so ist die Wurst von den schwarzen Schweinen auch gleich doppelt so teuer.

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Mallorca: Das Künstlerdorf Deià

Im Nordwesten Mallorcas, an der wildromantischen Küste, liegt das kleine Künstlerdorf Deià. Der Weg dorthin war früher mühsam. Heute ist er aber auch nicht ganz leicht. Doch Abgeschiedenheit, die kleinen Felsbuchten und Ministrände haben schon immer Individualisten und Künstler angezogen. Und sogar vor mehr als 2000 Jahren war die Gegend um Deià bereits ein beliebtes Reiseziel. Phönizier, Römer und Mauren besuchten diesen Teil der Insel. Ein bisschen später, im 19. Jahrhundert wurde die Region dann durch den Aufenthalt von Frédéric Chopin und George Sand auch in Europa bekannt.

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Merkwürdige Geschichten aus Mallorca

Der Tag der Deutschen Einheit liegt gerade hinter uns und was passiert auf Mallorca? Die bauen die Mauer wieder auf. Ja, wirklich. Aber auch nicht ganz im Ernst und eher symbolisch. Schließlich gab es auf Mallorca nie eine Berliner Mauer. Trotzdem fällt die Berliner Mauer demnächst in dem mallorquinischen Dorf Sa Pobla. Die Idee hatte der Deutsche Nils Burwitz, seines Zeichen Wahlmallorquiner mit Wohnsitz in Valldemossa. Das Kunstprojekt ist Teil einer Neugestaltung des Plaça de la Creu.

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Olivenanbau auf Mallorca

Der Herbst ist Erntezeit - auch auf Mallorca. Eingefahren werden zuerst die Trauben. Dann stehen die Mandeln und die Oliven auf dem Ernteprogramm. Und wenn man zur Zeit durch das ländliche Mallorca fährt, mag manch Tourist sich drüber wundern, dass Mandel- wie Olivenbäume mit langen Stäben bearbeitet werden. Es wird eben auf noch traditionelle Weise geerntet. Mit Hilfe der Stöcke werden die Früchte von den Bäumen geschlagen. Auf dem Boden liegen große Netze, in denen sie dann landen.

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Feigenbau, Feigen und Feigenlikör von Mallorca

In der Antike galten Feigen als Symbol für Genuss und Lebensfreude. Auch heute noch sind die Früchte Sinnbild für Fruchtbarkeit und Wolllust. Der Feigenanbau hat in vielen Mittelmeerregionen eine jahrhundertealte Tradition. Auch auf Mallorca wurden noch bis ins 20. Jahrhundert jede Menge der süßen Früchte produziert – so knapp um die 60 Millionen Feigen im Jahr zu Spitzenzeiten. Die Früchte wurden zum Teil getrocknet, teils frisch auf das spanische Festland oder nach Nordeuropa exportiert.

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Die Hams-Höhlen auf Mallorca

100 Jahre ist es her, dass der Tourismus auf Mallorca begann. Zwar mag es auch schon zuvor den einen oder anderen auf die Insel verschlagen haben, nur 1905 wurde der Fremdenverkehrsverband von Mallorca gegründet. Gefeiert wird das runde Jubiläum unter anderem mit einer Ausstellung, die seit Mitte August in der Lonja, der ehemaligen Fischbörse Palmas, zu sehen ist.

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Radfahren auf Mallorca

Willkommen im Paradies für Radfahrer. Okay, noch gibt es vieles zu kritisieren, und einiges zu verbessern, aber es ist ganz deutlich zu spüren: Radfahrer sind auf Mallorca immer mehr erwünscht. Das war nicht immer so. Zwar wird die Insel schon lange von Radprofis als Trainingslager genutzt. Doch Radfahrern wurden immer wieder Knüppel in die Speichen geworfen.

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Die vorgelagerten Inseln Mallorcas

Es gibt sie noch die unbewohnten, wilden Orte von Mallorca. Sie liegen natürlich abseits der touristischen Hauptrouten. So abseits, dass ein Besuch gut geplant sein sollte. Ein Boot sollte schon vorhanden sein, denn ansonsten wird nichts aus einem Besuch auf einer der vorgelagerten Inseln Mallorcas.

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Die Ensaïmadas als Wagenrad

In dieser Woche (2005) startet eine große Warenhauskette in ihren Feinkostabteilungen eine bundesweite Sonderaktion. Präsentiert werden spanische Spezialitäten und im Vordergrund stehen Köstlichkeiten von den Balearen.  Zu finden sind Weine aus den geschützten Anbauregionen Binissalem oder Pla i Llevant, ebenso Wurstwaren und Orangen aus Sóller, Olivenöl aus der Tramuntana, Salzkekse aus Inca und Kräuterliköre, Gin und Käse aus Menorca. Der balearische Handelsminister Josep Juan i Cardona ist von der Präsentation schwer angetan und hofft natürlich auf reges Interesse an den Balearenprodukten.

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Palma de Mallorca

380 000 Einwohner hat Palma. Klingt nicht so viel. Nur muss man bedenken, dass sich die Zahl der Hauptstadtbewohner innerhalb von zehn Jahren nahezu verdoppelt hat. Dass dieser rasante Anstieg zu Problemen führte, ist wohl nachvollziehbar. In zehn Jahren soll Palma dann sogar eine halbe Million Einwohner haben.

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Die Ökosteuer auf Mallorca

Noch vor nicht allzu langer Zeit war Mallorca ziemlich out. Mit Ökosteuer, Müllproblemen, Trinkwasserknappheit und natürlich den Ballermanntouristen assoziierte man die Baleareninsel. Deutsche Promis kehrten Mallorca den Rücken zu. Oder kündigten via Boulevardpresse wenigstens ihren Rückzug an. Im Sog blieben dann auch viele Touristen weg. Mallorca war in der Krise.

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Die Innenhöfe von Palma

Wer seinen Urlaub auf Mallorca verbringt, der landet meist mit dem Flieger in der Hauptstadt Palma de Mallorca. Beim Anflug erhascht man einen Blick auf die Stadt mit dem Hafen und der großen Kathedrale „La Seu“. - Und für viele Touristen war es das auch schon mit Palma.

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Mallorqui: 40 Jahre lang verbotene Sprache

So manch einer wird sich bei der Ankunft auf Mallorca wundern. Da hat man sich extra mit ein paar Brocken Spanisch ausgerüstet und unter anderem gelernt, wie dieser Ort heißt, wo früher der Ballermann 6 stand. Und nun das! Man versteht niemanden und auch der Badeort El Arenal heißt ja gar nicht mehr El Arenal sondern S´Arenal. Ja spinnen die, die Mallorquiner? Oder mein Sprachführer?

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Der Kalvarienberg von Pollenca

Ein reges Markttreiben herrscht jeden Sonntag auf dem Markt von Pollenca, der nordöstlichsten Stadt Mallorcas. Natürlich aber erst nach dem Kirchgang. Dann füllt sich die hübsche Plaza. Während an den Ständen Obst und Gemüse, aber auch Kleidung, Kunsthandwerk und auch ein wenig Ramsch verkauft wird, spielen die alten Herren im Club Domino.

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