Audioreportagen & Interviews

Die Weinstraßen in Istrien

Als sonnenverwöhnte Badedestination ist die kroatische Adria- Halbinsel Istrien längst ein Begriff. Aber auch das Hinterland mit historischen Landgasthäusern, steinernen Hügeldörfern und beschaulichen Wein- und Olivenölstraßen ist ein Tipp für genussvolle Entdeckungen.

 

Nach dem Erwachen aus dem buchstäblichen Dornröschenschlaf verbindet das hügelige, grüne Herz der kroatischen Halbinsel Istrien inzwischen eine naturbelassene „Welt von gestern“ mit den Annehmlichkeiten von heute.  Kleine luxuriöse Familienhotels, Urlaubswohnungen in historischen Mauern, Ferien am Bauernhof oder steinerne Ferienhäuser mit Klimaanlage und Pool bieten Quartiere für jeden Geschmack in aller Ruhe, landschaftlicher Schönheit und nie weiter als 35 Kilometer vom Meer entfernt.

Zwischen jahrhundertealten Olivenölterrassen und Trüffelwäldchen finden sich elegante Restaurants und urige Konobas (Landgasthäuser), in denen noch vor den Augen der Gäste traditionelle Spezialitäten in der Glut des offenen Kamins zubereitet werden – von kräftigen Eintöpfen bis zu Lamm oder Fisch mit mitgegartem Gemüse im Tontopf.

Sechs Weinstraßen führen zu Weingütern, die mittlerweile auch international für Schlagzeilen sorgen, und verbinden sich schlängelnd mit Olivenölstraßen, denn das grüne Gold Istriens zeichnet sich wieder durch höchste Qualitäten aus und ist eines der beliebtesten Urlaubsmitbringsel geworden. 

Mittelalterliche Städtchen und Dörfer bilden den stimmungsvollen Rahmen für Jazz- und Klassikkonzerte und offenbaren so nebenbei eine Fülle an historischen Kulturschätzen, Etwa das Burgenstädtchen Motovun mit seiner rundumlaufenden Wehrmauer und der eindrucksvollen Palladio-Kirche oder das nur aus Ateliers und Galerien bestehende Künstlerdorf  Grožnjan, das sich im Sommer durch die künstlerischen Programme der internationalen Musikjugend Jeunesses Musicales in eine klangvolle Freiluftbühne verwandelt.

Bis Mitte der 80er Jahre waren mehr als einhundert Dörfer im Inneren der damals jugoslawischen Halbinsel Istrien verlassen. Straßen, Strom und Telefonverbindungen lagen brach und damit ein unerklärtes Landschaftsschutzgebiet, in dem vieles erhalten blieb, was anderswo durch „kurzsichtige Wohlstandsphilosophien“ zubetoniert wurde. Was für ein Glück, dass die Bewohner Istriens dieses Potenzial in den Neunzigerjahren erkannten! 

Seit 1995 wurden mittelalterliche Burgstädtchen sensibel wiederbelebt, mehr als 4000 alte Steinhäuser renoviert, ganze Dörfer im traditionellen Steinhausstil neu erbaut und verborgene Kulturschätze zugänglich gemacht. Strukturhilfen aus Brüssel fließen 

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