Audioreportagen & Interviews

Wein aus Sizilien

Die Engländer sind ja nicht wirklich für ihren Weinbau bekannt. Vielleicht gerade deshalb machte schon manch ein Engländer fernab der Heimat Karriere als Weinbauer. Zum Beispiel auf Sizilien. Die Engländer besitzen eine Vorliebe für süßen Dessertwein. Allerdings gab es zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein Monopol der Portugiesen. Das Sherry-Monopol galt es zu brechen. Und mit Hilfe des Sizilianers Vinvenzo Floria machten sich ein paar Engländer rund um die Familien Woodhouse, Ingham und Whitaker an die Arbeit.

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Mozia - ein wichtiger Stützpunkt der Phönizier

Ein wichtiger Stützpunkt der Phönizier war eine kleine Insel vor der Westküste Siziliens. Im 8. Jahrhundert vor Christus haben wohl die Seefahrer auf der kleinen Insel eine Handelssiedlung gegründet. Sie wählten die Insel San Pantaleo, weil sie nah am Festland war. - Umgeben von Wasser war sie leicht zu verteidigen und in Friedenszeiten ein idealer Ort um Handel zu treiben.

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Die Phönizische Route auf Sizilien

Netzwerk, dass ist ja so ein beliebtes Schlagwort dieser Tage. Dabei gab es schon Netzwerke vor über 3000 Jahren. Erfolgreiche Networker waren in der Tat die Phönizier. Ihr Einflussbereich erstreckte sich über drei Kontinente. Die Route der Phönizier führt heute durch 15 Länder und über mehr als 70 Städte die phönizischen Ursprungs sind.

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Geschichten aus dem Cilento

Das Städtchen Padova im Süden des Cilento unterscheidet sich nicht so sehr von den benachbarten Dörfern. Auch hier geht es ruhig zu, kleine Gassen, schnuckelige Häuser und die Menschen sitzen im Schatten der riesigen Kastanienbäume im Dorfzentrum.

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Das Cilento - ursprüngliches Italien

Cilento, das ist das ursprüngliche Italien. Rund 100 Kilometer Küste, keine überlaufenden Strände, keine Bettenburgen sondern kleine Fischersiedlungen. Es gab durchaus Versuche, Massentourismus nach Cilento zu leiten, doch ohne großen Erfolg.

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Feste in der Toskana

In der Toskana feiert jedes Dorf, jede Stadt ihre Feste. Der Veranstaltungskalender ist ellenlang und zu fast jeder Jahreszeit gibt es in den verschiedenen Regionen einen Grund oder besser viele Anlässe zum Feiern.

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Toskana: Rätsel - Wer bin ich?

In Pietrasanta habe ich ein Atelier. Lassen Sie mich einleitend ein wenig über den Ort berichten: Pietrasanta, der Name ist Programm. Er bedeutet soviel wie „heiliger Stein“.

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Kulinarisches aus der Toskana

Außen eine stachelige Hülle, innen ein Fruchtkern mit brauner Schale. Sieht aus wie die hierzulande bekannte Kastanie und heißt auch fast genauso: die Esskastanie.

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Der Marmor der Versilia

Wie majestätische Gletscher strahlt der Marmor in den Apuanischen Alpen der Toskana. Der sicherlich bekannteste Marmor ist der weiße von Carrara. Doch dies ist nur eine von etwa 60 verschiedenen Marmorsorten, die man in die Apuanischen Alpen findet.

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Die Ägadischen Inseln

Wer im Westen Siziliens aufs Meer schaut, sieht Land. Nein, es ist nicht Afrika, sondern eine kleine Inselwelt mit kargen Felsen und weißem Tuffstein: die Ägadische Inseln.

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Ischia: Heilendes Wasser der Thermalquellen

Nein, nein der Name Ischia hat nichts mit dem Ischiasnerv zu tun. Das Gerücht hält sich wacker, aber der Name stammt von Insula, was schlicht für Insel steht.

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Der Untergrund der Toskana

Das Bild der Toskana in unseren Augen ist geprägt von Zypressenalleen, sanften grünen Hügeln und Weinbergen. Doch es gibt auch die andere Seite der Toskana, die dunkle, tiefschwarze Seite, den toskanischen Untergrund.

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Die Inseln im Golf von Neapel

Nein, es ist eine Mär, dass überlegt wurde, wegen der vielen deutschen Touristen, die Insel Ischia umzubenennen. Doch es hat einen wahren Hintergrund, denn würde Ischia mit einem K statt mit Ch geschrieben, hätte es wohl manch ein Deutscher einfacher, die richtige Aussprache für die Insel zu finden.

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Berühmte Persönlichkeit aus dem Cilento

Hallo, ich bin Mr. Cholesterin, und ich bin Ehrenbürger von Pioppi. Süßer Name Pioppi, nicht wahr. Pioppi ist auch süß, ein kleines Fischerdorf im Cilento.

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Kulinarisches aus dem Cilento

Wie zu Zeiten der alten Griechen fahren auch noch heute die Fischer an der Küste des Cilento aufs Meer. In acht Meter langen Holzbooten werfen sie bei ruhiger See ihre Netze aus, um Sardellen zu fangen.Die Fangmethode mit den handgeknüpften, bis zu 200 Meter langen Netzen ist aufwendig. Die Fische werden sofort verarbeitet und in Salz eingelegt. Alici di Menaica heißen die Fische, benannt nach den Holzbooten.

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Die Küste des Cilento

Überall, wo man sich im Cilento bewegt, stößt man auf antike Geschichte. Eine Reise auf der Küstenstraße ist gleichzeitig eine Reise in die Vergangenheit. Ein Muss für jeden Urlauber sind Stopps in Paestum und Velia.

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Pikanter Schafskäse aus Sardinien

Die Musik Sardiniens ist der leichte Klang der Glöckchen unzähliger Schafe, oder auch das „schrille Geschepper“ der Schafsglocken wie es D. H. Lawrence in seinem Buch „Das Meer und Sardinien“ beschrieb.

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Kulinarische Merkwürdigkeiten aus Sardinien

Sardischer Schafskäse ist ein Genuss – im Allgemeinen. Ausnahmen jedoch  bestätigen bekanntlich die Regel, und eine Ausnahme dürfte der „casu marzu“ sein. Sein Verkauf ist mittlerweile verboten.

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Die Westküste Sardiniens

An der Westküste Sardiniens hat der Fluss Tirso eine einzigartige Landschaft geschaffen. Das Schlemmland bildete eine flache Halbinsel. Der Quarzsand war früher ein großes Problem. Setzte er doch als unbeliebtes Flugobjekt der Landwirtschaft zu.

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Sardinien: Der Karneval von Oristano

Um Punkt 12 Uhr 30 wird feierlich eingekleidet. Von Jungfrauen bekommt der Reiter mit der weißen Maske sein farbenprächtiges Kostüm. Immer um Punkt 12 Uhr 30 am Faschingssonntag in der Provinzhauptstadt Oristano.

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Sardinien: Die Stadt Oristano

Mit erhobenem Zeigefinger steht Eleonora auf der Piazza von Oristano. Nicht in echt, sondern in Stein gehauen, auf einem Sockel, gesäumt von vier Löwen. Eleonora wird in Sardinien bis heute verehrt. Sie ist so etwas wie eine Volksheldin, weil sie für die  Unabhängigkeit der Sarden kämpfte.

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Freizeitparks rund um Rimini

Rund um Rimini gibt es noch rund 50 Eissalons, die ihr Eis selbst herstellen. Eigentlich müsste das reichen, um den Nachwuchs glücklich zu machen. Denkt man. Aber offensichtlich reicht es nicht, denn rund um Rimini gibt es auch einige Freizeitparks, die zur Unterhaltung der vor allem jungen Badegäste beitragen.

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Von Rimini nach San Marino

Wer von Rimini ins Ausland reisen möchte, hat es nicht weit. 20 Kilometer südlich von Rimini ist Ausland. Ja sogar EU-Ausland. Zwar gilt hier, auf 60 Quadratkilometern auch der Euro, aber San Marino ist ein kleiner unabhängiger Staat mit gleichnamigen Hauptstadt. Und mit allem, was dazu gehört. Parlament, Flagge, eigenen Briefmarken und dem Stolz, im Grunde seit dem 13. Jahrhundert eine nahezu unveränderte Verfassung zu besitzen.

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Frederico Fellini - der berühmteste Riminese

Wer in Rimini landet, begegnet Federico Fellini, dem großen Sohn der Stadt, auf Schritt und Tritt. Das lässt sich durchaus wörtlich nehmen, schließlich ist der Flughafen von Rimini nach dem legendären Regisseur benannt. Dessen Logo ziert auch Fellinis Silhouette im Profil: mit schwarzem Hut und Mantel und rotem Schal.

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Der Strand von Rimini

Schon beim Anflug auf Rimini fallen sie einem ins Auge: die Sonnenliegen. Streng in Reih und Glied sind sie am Strand in Richtung Meer ausgerichtet. Das Strandleben ist perfekt organisiert. - Es hat auch eine lange Tradition. Schließlich wurde in Rimini im Juli 1843 das erste Strandbad Europas eröffnet. Wo sonst an der adriatischen Küste ist der Strand auch so fein und weiß - und das auf einer Breite von rund 100 Metern.

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Sommerauftakt in Rimini

Der 21. Juni ist der Tag der Gradisca. Die Gradisca ist ein riesiges Strandfest, welches alljährlich zu Beginn des Sommers in Rimini veranstaltet wird. Eine 15 Kilometer lange Tafel wird am Strand aufgestellt, von Torre Pedrera bis Miramare. Einheimische und Touristen sitzen gemeinsam an den Tischen und genießen allerlei kulinarische Köstlichkeiten:

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Geschichten aus Venetien

Venetien ist reich an Sehenswürdigkeiten, keine Frage, wenn auch die meisten Besucher wohl über Venedig nicht hinauskommen. Schade eigentlich, denn die Region hat eine Menge mehr an Kultur zu bieten.  Zur Kultur gehören selbstverständlich auch einige Veranstaltungen.

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Was zu Essen: Radicchio di Treviso

Venetien ist die Heimat des Radicchio. Und bei der Aussprache dieses Gewächses kann man schon den ersten groben Schnitzer begehen. Es heißt nämlich „Radickio“, keinesfalls „Raditscho“. Vom Supermarkt kennen wir gemeinhin den rundköpfigen Radicchio, genauer die  „Rose von Chioggia“(sprich: Kiodscha). In Italien ist dagegen der Radicchio di Treviso wesentlich begehrter.

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Was zum Trinken: Das Weinland Treviso

Sanfte Hügel bestimmen das Bild nördlich von Treviso. Wir sind im Weinbaugebiet Conegliano-Valdobbiadene. All zu groß ist es nicht, so um die  18.000 Hektar sind es. Beim Anbau haben die Kleinbauern die Nase vorn, denn das Gefälle an den Steillagen macht einen maschinellen Einsatz fast unmöglich. Die Gegend ist bei Weinkennern sehr populär. Aber inmitten der hügeligen Landschaft liegen auch historisch und künstlerisch bedeutsame Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Schlösser, Kirchen und Abteien. Die Region ist also keineswegs nur etwas für Weinkenner.

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Was zum Wohnen: Die Villen von Venezien

Wenn im Hochsommer in Venedig die Temperaturen auf über 35 Grad klettern und die Luftfeuchtigkeit schwindelerregende 80 Prozent erreicht, der kann  nachvollziehen, warum die venezianische Hautevolee ab dem 16. Jahrhundert aus der Lagunenstadt in die Sommerfrische auf das Festland flüchteten.

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Sportliche Aktivitäten am Gardasee

Radfahren ist keineswegs die einzige Sportart, die man rund um den Gardasee betreiben kann. Die Liste der Sportarten, die man am, auf und rund um den Gardasee betreiben kann, ist sehr lang und einige sind schon ungewöhnlich.

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Der Friedenspfad vom Gardasee

Schützengräben, Schießscharten, rostende Befestigungen im Fels. Die stummen Zeugen aus einer fast 100 Jahre zurückliegenden Zeit. Im Ersten Weltkrieg verlief nördlich vom Gardasee die Gefechtslinie zwischen Österreichern und Italienern. Es war ein verlustreicher Kampf über drei Jahre. Hier oben in den Dolomiten soll das Wort „Himmelfahrtskommando“ entstanden sein, so wird berichtet.

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Fahrradausflug in die Berge rund um den Gardasee

Wenn es ein Anzeichen für die Beliebtheit des Gardasees unter Radfahrern gibt, ist es die Tatsache, dass eine Vielzahl von Radreiseführern zu Touren rund um Gardasee auf dem Markt sind. Und kaum eine Fahrradzeitschrift kann es sich leisten, nicht wenigstens einmal in der Saison den Gardasee als Ziel vorzustellen. Und egal, wo man reinschaut, und was man liest, fast alle Autoren empfehlen den Klassiker schlechthin:

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Fahrradtouren am Gardasee

Der Gardasee genießt bei Mountainbikern schon so etwas wie einen Kultstatus. Noch Monate später schwärmen Biker von den Trails in luftiger Höhe, wo es hart am Abgrund durch eine atemberaubende Landschaft geht. Der Gardasee gilt unter Mountainbikern als das Reiseziel.

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Einmal um den Gardasee

Gardasee – das klingt für viele nach Erholung, Romantik und Sonne. Für einige andere ist er kein Traumziel. Kitsch, Massentourismus und Bausünden erscheinen so gar nicht verlockend. Es stimmt schon. Der Gardasee gelegen im nördlichen Italien ist bequem zu erreichen. Die Brennerautobahn bringt jährlich scharenweise Besucher an die Ufers des Sees, die es nach „Bella Italia“ zieht. Im Sommer kann es dann bisweilen eng werden. Dennoch: Der Gardasee inmitten der Berge ist ein grandioses Stück Natur.

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Sportliche Rennen rund um den Gardasee

Es ist der Traum vieler Radfahrer: Einmal um den Gardasee radeln. Doch was jedes Jahr im Oktober rund um den Gardasee stattfindet ist eine ganz besondere Radtour. Schon seit 1912 findet das historisches Radrennen Miglia Bicicletta statt. 100 Meilen rund um den Gardasee. Erlaubt sind dabei nur historische Räder. Historische Räder, das heißt, die Räder rollen auf Holzfelgen, wie sie heute nur noch in Italien hergestellt werden. High-Tech wird man an diesem Tag am Gardasee nur wenig sehen.

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Die Thermen von Brescia

In Brescia liebt man das Wasser. Es gibt die wunderbaren See in der Provinz - aber auch zahlreiche Thermen wie beispielsweise die Terme di Angolo, die Terme di Franciacorta oder insbesondere die Terme di Sirmione.Die wunderschöne Stadt Sirmione am Gardasee ist ein bedeutender Thermalort. In knapp 20 Meter Tiefe quillt im See ein fast 70 Grad heißes, schwefel-, brom- und jodhaltiges Wasser aus dem Untergrund.

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Die Seen rund um Brescia

Brescia ist eine Region der Seen. Weit über die Grenzen der Region Brescias hinaus bekannt ist das „lombardische Alpenmeer“, besser bekannt als der Gardasee. Weniger berühmt aber nicht minder schön ist der Iseosee. Er liegt in naher Nachbarschaft zum Gardasee und ist der siebtgrößte See Italiens.

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Die Stadt Brescia

Brescia, so nennt sich eine Region und auch eine Stadt. Die Stadt Brescia liegt knapp 40 Kilometer westlich des Gardasees. Città d´arte, die Kunststadt, so wird  Brescia auch genannt. Über die gesamte Altstadt erstreckt sich eine weitläufige Fundstätte aus der Römerzeit. Es ist die bedeutendste in Norditalien.

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Der Wein aus Franciacorta

Westlich der Stadt Brescia bis zum Südufer des Iseosees liegt das sanft hügelige Gebiet der Franciacorta. Der Name Franciacorta leitet sich nicht von Frankreich ab, sondern von einer hier früher geltenden steuerfreien Zone.Die Gegend ist besonders für ihren Weinbau bekannt. Und auf der Strada del Franciacorta – der Weinstraße - kann man sich auf Entdeckungsreise durch die alteingesessenen Weinbaubetriebe aber auch durch die reiche Kultur der Franciacorta machen.

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Der Karneval von Viareggio

Viareggio ist vielmehr als nur ein Ferienort mit einem schönen Strand. Es gibt eine paar Wochen im Jahr, da herrscht so etwas wie Ausnahmezustand. Dann findet nämlich in Viareggio der Karneval statt. Zwei Wochen lang, zwischen Februar und März, wird es wieder zahlreiche Umzüge und Veranstaltungen geben. Besonders herauszuheben ist der Maskenumzug auf der Via Regio. Gefeiert wird aber nicht nur im Zentrum.

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Die toskanische Versilia-Küste

Hunderte von kleinen Badeanstalten reihen sich an den Stränden der toskanischen Versilia-Küste zwischen Viareggio im Süden und Massa im Norden aneinander. Während der Saison zwischen Juni und August tobt hier das Strandleben. Nicht weit entfernt sind auch die Kulturstädte Pisa, Lucca und Florenz Aber der Landstrich hat einen klimatischen Vorteil: Die kalten Nordwinde werden durch die circa 2000 Meter hohen Apuanischen Alpen abgeschirmt. Im Winter wird’s daher nicht sehr kalt. Bei rund 10 Grad Celsius liegt die Durchschnittstemperatur.

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Die Villa in der Toskana

Manch ein Deutscher, auch wenn er nicht der Toskana-Fraktion angehört, träumt davon, eine Villa in der Toskana zu besitzen. Weshalb es so viele davon in diesem Teil Italiens gibt. Nun ja, man kann es nur vermuten. Aber der Trend begann so etwa Ende des 14. Jahrhunderts. Damals war es „in“, sowohl in der Stadt als auch irgendwo auf dem Land zu wohnen. Dieser Luxus war nicht nur den ganz Reichen, wie etwa der Familie Medici vorbehalten. Auch wer  weniger Geld hatte, besaß ein Grundstück auf dem Land.

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Historische Feste in der Toskana

In der Toskana gibt es eine Reihe historischer Feste. Der Kalender ist besonders im Sommer prall gefüllt mit Terminen. Reitturniere, Ruderwettkämpfe oder Fahnenschwingerwettbewerbe stellen nur eine kleine Auswahl aus dem vielfältigen Angebot dar. Es gibt aber auch ein paar merkwürdige Feste, die über Jahrhundert erhalten geblieben sind. Fangen wir mit einer Veranstaltung im Juni an:

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Der Schiefe Turm von Pisa

Seit 2002 ist der Schiefe Turm von Pisa wieder für Besucher zugänglich. Zuvor gab es eine Generalüberholung des Gebäudes, drohte doch der Turm umzustürzen. Und das wäre natürlich nicht gut gewesen. Für Pisa und fürs Geschäft. Also wurde der Turm an vier Tonnen schwere Stahlseile gefesselt, mit Gewichten beschwert und über Jahre langsam aufgerichtet. Seitdem steht er wieder so gerade wie vor 250 Jahren. Über viereinhalb Meter Schieflage hatte man vor der elfjährigen Sanierung gezählt.

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Das Pferderennen Palio in der Toskana

Dem Mai fiebert eine ganze Stadt jedes Jahr in der Toskana entgegen. Denn am letzten Sonntag im Mai wird ausgelost, wer beim berühmtesten Pferderennen der Toskana an den Start gehen darf. Die Jockey vertreten 17 Bezirke, die Contraden. Da aber immer nur 10 Contraden an den Start gehen dürfen, muss gelost werden. Zwei Mal im Jahr wird das Spektakel gefeiert, jeweils am 2. Juli und am 16. August. Seit 1283 ist das Palio ein gesellschaftliches Ereignis. Der Palio ist eigentlich der Banner, den der Gewinner des Rennens bekommt.

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Vokalexpedition in der Toskana

Singen in der Toskana, die lässt sich auch mit einem Urlaub verbinden. Als besonders spannend klingt die Vokalexpedition. Der Kurs verbindet Gesang und Bewegung. Gewohnt wird in dem Castello Antico, einer Burg aus dem 10. Jahrhundert. Ausgehend vom Castello führen kleine begleitete Wandertouren durch die landschaftlich reizvolle Gegenden der Toskana. Ein bis zwei Stunden wird täglich gewandert. Ziel ist immer eine Kirche, die dann mit Stimme und Ohr erkundet wird. Manchmal auch zunächst nur mit den Ohren - bei verbundenen Augen, um nicht von anderen Sinnen abgelenkt zu werden.

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Radtour rund um Frascati

Frascati ist der Ausgangspunkt dieser Radreise. Die Stadt liegt 320 Meter über dem Meer am Rande der Albaner Berge. Zahlreiche Villen aus verschiedenen Epochen zeugen davon, dass Frascati schon frühzeitig ein beliebter Wohnsitz war. Die luxuriösen Domizile kleben malerisch an den Hängen, umrahmt von riesigen Parkanlagen. Es empfiehlt sich, frühzeitig anzureisen, um eine kleine individuelle Radtour durch die Villenviertel unternehmen zu können.

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Die Pontinischen Inseln

Von den Pontinischen Inseln sind nur die beiden Hauptinseln Ponza und Ventotene bewohnt. Ende des 18. Jahrhunderts wurden sie von Neapel aus besiedelt. Und neapolitanisches Flair ist heute noch auf den Inseln zu spüren. Fünf weitere kleinere Inseln gehören noch zu dem Archipel: Palmarola, Zannone, Gavi, La Botte, und Santo Stefano. Von Ponza aus sind sie mit dem Boot zu erreichen, bei Tagesausflüglern sind die kleinen landschaftlich reizvollen Inseln sehr beliebt.

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Geschichten aus Neapel

In Neapel ist der Teufel los. Verkehrstechnisch werden dies oft auch Touristen bestätigen, aber das meint nicht Neapels Bürgermeister Franco Bandini. Der hat als erster in Italien einen offiziellen Teufelsaustreiber eingestellt. Die erste Amtshandlung des Satansaustreibers: Er hat die Herstellung und den Verkauf der Pizza Diabolo verboten.

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Wer hat die Pizza in Neapel erfunden?

Nach einer Woche Radtour ist es wohl erlaubt, sich eine Pizza zu gönnen. Und wo geht das besser als in der Heimat der Pizza, in Neapel? Rund 500 Pizzerien gibt es in Neapel. Da passt es doch gut, dass die Radtour nach 250 Kilometern in Neapel endet. In Neapel ist die Pizza wohl auch erfunden worden. Das war im 18. Jahrhundert. Ursprünglich war es nur ein mit Öl und Oregano gewürzter Teigfladen.

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Bergauf rollen auf der Via Magica

Ach ja, ginge es doch immer so leicht beim Radfahren, wie in der Nähe des Dorfes Ariccia. Obwohl es bergauf geht, muss niemand strampeln. Die Höhenmeter auf diesem Abschnitt werden scheinbar spielend bewältigt. Auf der „Discesa in Salita“ scheinen die Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt zu sein. Auf der Straße rollen Autos, Busse, Fahrräder und selbst Flaschen bergauf. Wie es dazu kommt, ist bis heute nicht geklärt. Anwohner berichten stolz davon, dass die „Via Magica“ immer wieder von Wissenschaftlern untersucht wird.

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Mit Schmalspurbahn durch die Berge Sardiniens

Ein ganz besonderes Vergnügen ist eine Fahrt mit der sardischen Schmalspurbahn. Der Zug zuckelt gemütlich auf kurvenreichen Strecken durch die eindrucksvolle Berglandschaft Sardiniens. Das „zuckeln“ deutet es schon an, man sollte etwas Zeit für einen Ausflug mitbringen, denn die kleine Bahn zeichnet sich nicht gerade durch Schnelligkeit aus. Außerdem ist bei einer Fahrt zu bedenken, dass die Strecken nur eingleisig sind. Wer am selben Tag wieder zurück will, sollte genauestens die Fahrpläne studieren – oder eine andere Rückfahrtmöglichkeit im Auge behalten. Dafür bietet eine Bahnfahrt aber die wunderbare Möglichkeit, die vielfältigen Naturschönheiten der Insel in aller Ruhe genießen zu können.

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Bologna - die Hauptstadt der Emilia Romagna

Wenn die Emilia Romagna so etwas wie der Bauch Italiens ist, dann ist Bologna sein Nabel. Die Stadt ist die Hauptstadt der Region und drei Attribute haften der Stadt an. Bologna ist zum einen die "rossa", sie war lange kommunistisch, dann ist sie die "grassa", weil reiche Hauptstadt der Emilia Romagna. Und schließlich ist sie die "dotta", die gebildete Stadt mit der ersten Universität Europas.

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Rimini Attraktion abseits des Teutonengrills

Mal Hand aufs Herz, wer denkt bei Rimini nicht gleich an den „Teutonengrill“? Schließlich ist Rimini seit den Zeiten des Wirtschaftswunders ein Dorado für sonnenhungrige und vergnügungssüchtige Urlauber. Ruhe sucht man hier vergeblich. Tagsüber locken zahlreiche Strandbäder, die bagni, an dem über 20 Kilometer langen Strand mit ausgefeilten Sport- oder Fitnessprogrammen. Aber auch sonst präsentiert sich der Strand – sagen wir einmal- „gut infrastrukturiert“. Denn um den Daumen gepeilt 50.000 Liegen und halb so viele Sonnenschirme sind schnurgerade in Zehnerreihen aufgestellt, um den nötigen Komfort für die ersehnte Urlaubsbräune zu bieten.

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Kulinarisches aus der Emilia Romagna

Wer in die Emilia Romagna reist, sollte keinesfalls Diätpläne mit sich tragen. Denn ein paar Tage einfach mal weniger essen, diesen Vorsatz wird man bei einer Reise in die Emilia Romagna genüsslich über Bord werfen. Die Region ist so etwas wie das „Food Valley“ von Italien. In der romagnolischen Küche lässt sich schwelgen. Der schwergewichtige Luciano Pavarotti wurde übrigens in der Emilia geboren und angesichts der Köstlichkeiten, die aus seiner Heimat stammen, mag man für seine Körperfülle vielleicht im Ansatz Verständnis aufbringen.

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Ravennas Kirchen und Grabmäler

Eine Station der Reise wird Ravenna sein und hier sollte man keinesfalls die Mosaiken der Kirchen und Grabmäler verpassen. Von außen sehen sie fast unscheinbar aus. Die großen, strengen, ein wenig schlichten Backsteingebäude, die die Schätze von Ravenna beherbergen, aber an keinem anderen Ort der Welt- nicht einmal im Orient - gibt es so wundervolle Mosaike wie hier.

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Die Emilia Romagna - eine Einführung

Die Emilia Romagna  ist ein bisschen so etwas wie die Durchgangsregion im südlichen Norditalien. Die benachbarte Toskana ist in aller Munde und wer von Deutschland aus mit dem Auto in die bekanntere Region reisen will, lässt die Emilia Romagna links liegen. Dabei lohnt es sich hier Station zu machen, oder noch viel besser: die Emilia Romagna einmal eingehend zu erkunden. Vieles, was in Deutschland -  nein das ist viel zu sehr eingeschränkt- was in der Welt mit Italien verbunden wird, kommt aus der Emilia Romagna.

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Sandklau und mobile Käserei auf Sardinien

Man könnte meinen, Sand gebe es zuhauf auf Sardinien. Genug für alle. Dem ist wohl nicht so, denn hier und da steht das Mitnehmen von Sand unter Strafe. Zum Beispiel am Strand Is Arutas im Westen der Mittelmeerinsel. Der Strand ist bekannt für seinen blütenweißen Sand. Man habe das Gefühl, man gehe auf einem leuchtenden Teppich, heißt es in Reiseberichten. Wer ist da nicht geneigt, ein Stück Strand mit nach Hause zu nehmen?

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Langusten und Wein aus Alghero

Zwischen dem Meer und den eindrucksvollen Festungsmauern von Alghero liegen breite Molen, wo man wunderbar promenieren kann. Wer Glück hat, kann am Hafen die Rückkehr der Langusten- Fischer beobachten. Die Küste vor Alghero ist berühmt für die Krustentiere. Und die ehemaligen spanischen Herren haben nicht nur ihre katalanische Sprache hinterlassen, sondern auch ein hervorragendes Rezept zur Zubereitung der Langusten.

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Kulinarisches und Zuckersüßes aus Piemont

Das Piemont ist Italiens zweitgrößte Region. Abgesehen von Fiat und Juventus Turin, sind es vor allem kulinarische Spezialitäten, die aus dem Piemont bekannt sind. Sei es der Sekt Asti Spumante aus der Stadt Asti, die hervorragenden Weine, die Trüffel oder der Risotto-Reis. Aber besonders die ganz süßen Sachen kommen aus Piemont. Die Italiener sind bekannt für ihren süßen Faible. Doch in Piemont geht´s noch süßer zu. Zum Beispiel in Alba.

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Ausflug von Sestrière nach Frankreich

Sestrière, das klingt doch schon auffällig nach Frankreich. Und die Nähe zu Frankreich ist auch ein Vorteil von Sestriere. Es empfiehlt sich deshalb vielleicht an einem Tag eine Wintersportpause einzulegen und mit dem Auto nach Westen aufzubrechen. Die Straßen nach Frankreich sind gut ausgebaut und ausgeschildert, weshalb Tagesausflüge auch im Winter leicht möglich sind. Jedenfalls versucht man die Passverbindung auch im Winter offen zu halten.

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Olympische Winterspiele in Turin

Der 19. Juni 1999 war ein wichtiger Tag für Turin. Denn an jenem Tag setzte sich die Metropole des Piemont unter anderem gegen Sion in der Schweiz, Klagenfurt und Helsinki durch und bekam den Zuschlag für die 20. Olympischen Winterspiele, die vom 10. bis 26. Februar 2006 stattfinden werden. Turin und Winterspiele? Wo sind die Berge, wo ist der Schnee?, fragt sich vielleicht der ein oder andere. Mit Turin verbindet man nun nicht gerade Wintersport, sondern eher Fiat und leckere Weine.

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Ski fahren in Sestrière

Sestriere blickt auf eine traditionsreiche Geschichte zurück. Auf der Piazza Agnelli im Zentrum des Ortes erinnert ein Gedenkstein an den Durchmarsch Napoleons. Napoleon blieb 1814 gar nichts anderes übrig als durchzumarschieren, denn die erste Herberge eröffnete erst viel später, nämlich 1921. Den Beginn des Skizirkus datiert man auf das Jahr 1930. Die Idee für einen Wintersportort hatte der Fiat-Chef Giovanni Agnelli aus dem nur 80 Kilometer entfernten Turin.

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Alghero: Italiens katalanische Stadt

In Alghero kommt einem manches Spanisch vor. Hat man sich gerade an das Nebeneinander von Italienisch und Sardisch gewöhnt, tauchen hier plötzlich auch noch katalanisch beschriftete Straßenschilder auf. Die Hafenstadt an der Westküste Sardiniens wird auch ganz offiziell "Italiens katalanische Stadt" genannt oder "Barcelonetta de Sardegna". Das hat natürlich einen historischen Grund: Jahrhunderte lang war Alghero nämlich fest in katalanischer Hand. 1353 besetzten die aus Aragón stammenden Spanier die Stadt und vertrieben die sardische Bevölkerung.

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Die Korkeichenwälder auf Sardinien

Es ist so eine Frage für die Sendung mit der Maus. Wo kommt eigentlich der Kork für die vielen Weinflaschen her? Vielleicht aus Sardinien, denn nach Portugal ist die Insel der größte Korklieferant Europas. Zwar haben während der großen Waldbrände auch die Korkeichenbestände gelitten, doch dank der dicken Rinde sind die Eichen ziemlich resistent gegen Feuer. Die Rinde, aus der dann der Flaschenkork gewonnen wird, ist ein guter Schutz auch gegen Verletzungen, Kälte und Austrocknung. Während andere Bäume eine Schälung der Rinde nicht überleben, wächst bei der Korkeiche die Rinde nach.

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Der Norden Sardiniens

Wunderschöne weiße und zart rosa Strände, große bizarr geformte Granitfelsen an verzweigten Küsten, versteckte Buchten und tiefblaues bis strahlend türkisfarbenes Meer. Schon fast kitschig schön ist die Küste der Gallura. Die Gallura liegt im Norden Sardiniens. Der äußerste Nordostzipfel der Region ist nur zwölf Kilometer von Korsika entfernt und die nordöstlich vorgelagerten Inseln des La Maddalena- Archipels bilden beinah eine Brücke zur französischen Nachbarinsel.

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Die wahre Geschichte von Romulus und Remus

Nanu, Rom soll gar nicht von dem Brüderpaar Romulus und Remus gegründet worden sein? Und dass eine Wölfin das Zwillingspaar nährte und aufzog, soll wirklich ins Reich der Legenden verwiesen werden? Die These, dass nicht die beiden Brüder sondern vielmehr eine Frau die Stadt Rom gründete, vertritt zumindest die Altertumsforscherin Eleanor Leach. Die Wissenschaftlerin von der Indiana University in Bloomington stützt ihre Überzeugung auf eine Niederschrift des griechischen Dichters und Philosophen Stesichoros.

Um 640 bis 555 vor Christus soll der Lyriker gelebt haben. Den größten Teil seines Lebens verbrachte er in Himera auf Sizilien und schrieb balladenartige Gedichte mit epischen Stoffen. Laut Stesichoros flüchtete Roma, die Tochter des Äneas, nach Zerstörung der Stadt Troja in Richtung Italien. Die Küste Latiums soll ihr gefallen haben. Weiter landeinwärts habe sie dann mit ihren treuen Begleitern eine Siedlung gegründet und dem Ort ihren Namen verliehen.

Die sagenhafte Gründung Roms durch Romulus und Remus wurde insbesondere von dem griechischen Philosophen und Historiker Plutarch verbreitet. Plutarch lebte um 45 bis 125 nach Christi. Die Gründung Roms soll auf das Jahr 753 vor Christus zurückgehen. Das heißt, Stesichoros, der ungefähr 100 Jahre nach Gründung Roms geboren wurde, befand sich beim Verfassen seiner Gründungsgeschichte zeitlich viel näher am historischen Ereignis.

Angeblich sei die Stadtgründung durch die Äneas Tochter vor der neuen Zeitrechnung noch sehr populär gewesen, so die US- Wissenschaftlerin Leach. Doch Cäsaren wie Julius Cäsar und Augustus hätten die Abstammung vom kämpferischen Bruderpaar wohl favorisiert. Vielleicht war den Imperatoren die Gründungsgeschichte um Äneas’ Tochter einfach nicht markig genug.

Wie auch immer. Aus Rom ist das Wahrzeichen der Stadt, die Kapitolinische Wölfin, jedenfalls nicht mehr wegzudenken. Im 5. Jahrhundert schuf ein etruskischer Künstler die „Mutter der Römer“: eine Wölfin. Der Körper der Bronzewölfin ist schlank, ihre Ohren hat sie aufmerksam aufgestellt, Augen und Maul sind weit geöffnet und unter ihr sitzen Romulus und Remus und greifen nach ihren nährenden Zitzen. Das pummelige Bruderpaar ist der Wölfin allerdings fast 2000 Jahre später untergeschoben worden. Der Renaissance–Künstler Antonio Pollaiolo schuf die drallen Putten.

Auf einem Podest am Konservatorenpalast wacht die Wölfin und eine Absperrung schützt sie vor allzu neugierigen Interessierten, denn täglich schieben sich ganze Besuchermassen an der Bronzeplastik vorbei.

Die Katzen von Rom

Auf den Piazzen dösen sie in der Sonne oder im Schatten, sie tummeln sich im Kolosseum und schleichen über Friedhöfe und durch dunkle Gassen. Zum Stadtbild Roms gehören sie einfach dazu, die allgegenwärtigen Katzen. Wie viele es genau sind, kann wohl keiner so genau sagen. Die Schätzungen liegen zwischen 120.000 bis 200.000 kleiner Stadttiger.

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Von 100jährigen, schleimigen Schnecken, Fledermäusen und Wildschweinen

Liegt es am sardischen Rotwein, am Schafskäse, am Olivenöl, am mediterranen Klima, oder an einer Kombination von allen? So genau weiß das wohl keiner. Aber fest steht, dass Sardinien die Insel der Hundertjährigen ist. Nirgendwo auf der Welt scheinen so viele Hundertjährige und Überhundertjährige im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung zu leben  wie auf Sardinien. Die „Welt“ berichtete, dass Forscher rätseln und nach einer Erklärung suchen.

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Die Wandbilder von Orgosolo

Orgosolo war und ist das Zentrum der Hirten und so manch aufmüpfigem Sarden. Das Dorf liegt in der Barbagia, der Region mitten im Herzen Sardiniens und hat den Ruf eines ausgemachten Banditennests. Banditentum ist sicher keine harmlose Angelegenheit, doch die Gründe für den banditismo lassen den Widerstand der Orgolesi in einem anderen Licht erscheinen.

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Der sardische Schafskäse

Die Musik Sardiniens ist der leichte Glöckchenklang der unzähligen Schafe, oder auch das „schrille Geschepper“ der Schafsglocken wie es D. H. Lawrence in seinem Buch „Das Meer und Sardinien“ beschrieb. Das kommt eben ganz auf den Standpunkt an. Auf Sardinien tummeln sich fast vier Millionen Schafe und mit ihnen machen sich ungefähr 30.000 Hirten auf die Suche nach frischem Weideland.

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Stinkende Drachenwurz

Wenn´s auf Sardinien nach verrottendem Pferdefleisch stinkt, sollte man stehen bleiben, die Nasenflügel schließen, aber die Augen öffnen. Denn in diesem Moment ist man wohlmöglich ganz in der Nähe der Drachenwurz. Die Drachenwurz ist eine seltene Mittelmeerpflanze, die auch selten merkwürdig stinkt. Die Pflanze lockt mit dem Aasgestank Schmeißfliegen an. Natürlich nicht ohne Grund.  Sie braucht die Fliegen zur Befruchtung. Wie das vonstatten geht, hat kürzlich eine Gruppe italienisch-schwedischer Wissenschaftler gelöst.

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Lago Bolsena - das Mysterium von Cristina

Im Mittelalter hieß der Bolsena-See Lago di Santa Cristina. Denn im See sollte im Jahr 292 die zum Christentum übergetretene 12-Jährige Cristina auf Befehl ihres Vaters, einem heidnischen Stadtpräfekten, ertränkt werden. Man warf sie in den See, beschwerte sie, doch sie ging nicht unter, sondern schwamm wohlbehalten ans Ufer.

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Die etrukischen Attraktionen in Latium

Wenn die Bauern in Latium ihre Felder pflügen, kann es schon einmal vorkommen, dass sie ein kleines Keramikstück oder sogar eine kleine Bronzestatue finden, die aus der Etrusker Zeit stammen. Das sind Funde von hohem kunsthistorischen Wert. Zugegeben, die Funde werden immer seltener. Und auf dem Schwarzmarkt ange­bote­ne, angeblich wiederentdeckte Etruskerschätze stammen höchstwahr­schein­lich aus einer Fälscherwerkstatt. Dennoch ist die Region reich an echten etruskischen Schätzen.

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Latium - das Herz Italiens

Bekanntlich führen alle Wege nach Rom. Und wer mit dem Auto oder der Bahn in die Papststadt reist, fährt unweigerlich durch die Region Latium. Das Hinterland von Rom ist den meisten allerdings recht unbekannt. Bereits bei der Suche nach Reiseinformationen beschleicht einem das Gefühl, dass die Gegend um Rom fast so etwas wie ein weißer Fleck oder besser wie ein unbeschriebenes Blatt ist.

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Olivenernte in der Toskana

Olivenbäume, Weinberge, Pinienhaine und inmitten der sanft hügeligen Landschaft Städte wie Lucca, Pisa, Cortona, Siena und Florenz. Die Toskana. Viele seufzen bei dem Gedanken an diese Landschaft sehnsuchtsvoll auf. Verbunden ist damit der Traum von Zypressen gesäumten Alleen, die zu einsamen Bauernhäusern, Burgen oder alten Weingütern führen.

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Der Wein Est ! Est ! Est !

Über viele Jahrhunderte lang lobten Roms Dichter und Denker die Weine Latiums. Besonders der Vorgänger des Frascati war sehr beliebt und wurde bisweilen besungen. Besungen wird der Frascati zwar heutzutage nicht mehr, zumindest auf keinem näher bekannten höheren künstlerischen Niveau, dennoch ist der Frascati ein bevorzugter Wein- auch in unseren Breiten. Gut bestückte Supermarktregale lassen jedenfalls darauf schließen. Aber wer ist in seinem Supermarkt schon einmal über einen Est! Est! Est! gestolpert? Dabei gilt er als der berühmteste Wein der Weinbauregion Latium.

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Promis aus der Toskana

Eppur si muove- und sie bewegt sich doch. Diese Worte stammen von einem der berühmtesten Toskaner. Galileo Galilei. 1564 wurde er in Pisa geboren. Er studierte in Florenz Medizin, Mathematik und Physik und lehrte bereits im 25. Lebensjahr in Pisa. In Pisa soll er auch seine Beobachtungen und Experimente gemacht haben, für die er später berühmt wurde.

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Florenz und das Stendahl-Syndrom

Michelangelos David, der Dom, die Uffizien, Wiege der Renaissance, Heimat von Dante und Machiavelli. Der Kunst- und Kulturreichtum Florenz ist überwältigend. Keine andere Stadt der Welt- auch nicht Rom oder Paris- birgt so viele Kunstschätze, die so dicht beieinander liegen. Knapp 70 kunsthistorisch wichtige Kirchen, 85 Paläste, rund 65 Museen, aber auch historische Straßen, Brücken und Plätze warten auf eine näherer Erkundung.

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Der Marmor von Carrara

Wie Schneefelder breiten sich rund um die Marmorhauptstadt Carrara die bis auf 800 Meter hinaufreichenden Steinbrüche aus.  Zurückgelassene Geröllmassen verdecken bei weiten nicht alle Narben in den Apuanischen Alpen. Hier kommt also der berühmte Marmor her. Mit dem Auto erreicht man auf kühnen Serpentinenstraßen viele der über 300 Steinbrüche in dieser Gegend. Der Marmorstaub hat vielerorts die Bäche milchigweiß gefärbt.

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Pinocchio-Fieber in der Toskana

In Italien brach im Herbst letzten Jahres (2002) regelrecht das Pinocchio-Fieber aus. Und das aus folgendem Grund: Anfang Oktober erlebte der Film „Pinocchio“ des aus der Toskana stammenden Oscar-Preisträgers Roberto Benigni landesweit in insgesamt 900 Kinosälen die Premiere. Noch nie zuvor wurde in Italien einem  Film eine derartig aufwändige Premiere bereitet.

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Kirchendiebstahl in Südtirol

Um 1390 wurde auf Anweisung des Berliner Rats das "Berlinische Stadtbuch" angelegt. Dort waren die Verwaltungsnormen und Zunftordnungen, aber auch die  Berliner Strafgesetzgebung verankert. Die auf dem ältesten Rechtsbuch des deutschen Mittelalters, dem "Sachsenspiegel", beruhende Berliner Strafgesetzgebung sah dabei äußerst harte Ahndungen bei Diebstahl und Kirchendiebstahl vor: Gewöhnlicher Diebstahl wurde mit dem Strang und Kirchendiebstahl mit dem Rad bestraft. Machten sich Frauen gar dieser Vergehen schuldig, wurden sie lebendigen Leibes begraben.

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Das Bewässerungssystem am Marlinger Waalweg

Wer seinen Fuß aus dem Hotel Marlena in Meran setzt, der befindet sich quasi schon im Wanderparadies des Burggrafenamtes. Munter eine Weile bergauf gekraxelt, wird man schon bald mit einem herrlichem Blick auf Marling und Meran belohnt. Bei Wanderern sind der Marlinger Höhenweg und vor allem der Marlinger Waalweg bekannt und beliebt. Waale sind typische Elemente der Burggräfler aber auch der Vinschgauer Kulturlandschaft. Wer jetzt an die riesigen Meeressäuger denkt, ist jedoch auf dem falschen Dampfer.

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Die Haflinger Pferde aus Hafling in Südtirol

Helle Mähne, heller Schweif, fuchsfarbenes Fell dazu große Augen. So präsentieren sich Haflinger Pferde weltweit. Hafling ist ein kleines Dorf in der Nähe von Meran. 15 Autominuten braucht man von Meran aus nach Hafling - und es geht steil hinauf. Früher war in Hafling die Hauptzuchtstätte für die Pferde. Haflinger sind typische Gebirgspferde, trittsicher, robust und sie passen sich problemlos an ihr Umfeld an. Beliebt sind sie als Reit-, Arbeits- und Freizeitpferde. Auch die Armee, egal ob die Bundeswehr oder die Indischen Streitkräfte, schätzen das genügsame Tier.

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Die Dolomiten und Dolomiti

Der freundlichen Verbundenheit zwei Wissenschaftler haben wir es zu verdanken, dass die Dolomiten heute Dolomiten und nicht Saussuriten heißen. Denn als vor über 200 Jahren der französische Naturwissenschaftler Déodat Gratet de Dolomieu durch die Gebirge südlich des Brenners zog, fielen dem Forscher helle Felsen auf. Dolomieu schickte deshalb eine Gesteinsprobe an seinen Freund, den Mineralogen Théodore de Saussure. Dieser analysierte das Gestein und kam zu dem Ergebnis, dass es sich um eine bislang unbekannte Zusammensetzung aus Calcium und Magnesium handelt.

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Gondelfahrt durch Venedig

Venedig ohne Gondelfahrt - geht gar nicht. Trotz der happigen Preise. Für die hohen Preise gibt es - einmal abgesehen davon, dass so manch ein Gondolieri versucht, unwissende Touristen übers Ohr zu hauen - also einmal davon abgesehen, gibt es durchaus nachvollziehbare Gründe für die Tarife. Denn die Gondeln sind war nicht gänzlich unerschwinglich, haben aber ihren Preis. Die Boote kosten in etwa soviel wie ein guter Mittelklassewagen und die Wartezeit erinnert an DDR-Zeiten bei Trabbi und Wartburg.

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Meraner Festwochen

Ach, was haben Dichter, Journalisten oder Werbeprofis nicht schon alles an Beschreibungen für das Kurhaus von Meran gefunden. „In Stein gegossene Zärtlichkeit“ oder auch schlichter formuliert: „Verschwenderische Pracht aus vergangenen Tagen“ wurde es genannt. Die Fassade des Kurhauses schmückt so manchen Prospekt der Region. Auf dem Säulendach steht eine Figurengruppe. Na ja, eigentlich soll nicht nur stehen sondern tanzen. Grazienhaft empfängt sie die Gäste. Früher, im 19. Jahrhundert war dies vor allem die Haute Volee.

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Was zum Anschauen: Treviso

Seit einiger Zeit können Besucher aus ganz Europa rasch mal nach Treviso fliegen. Allerdings ist bei den Allermeisten nicht Treviso das begehrte Ziel, sondern das 25 Kilometer entfernte Venedig. Soll Treviso nun traurig darüber sein?

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