Audioreportagen & Interviews

Das Kaufhaus Gum

Es gibt fast nichts, was es im Moskauer Kaufhaus GUM nicht gibt. Und die Zeiten, in denen sich langen Schlangen bildeten, um an begehrte Waren zu kommen, sind endgültig vorbei. Allerdings braucht man schon das nötige Kleingeld, um im GUM zu shoppen. Selbst Touristen aus dem Westen zucken bei den Preisen bisweilen zusammen. Da fragt man sich schon, wer sich den Einkauf überhaupt leisten kann. Das berühmte Kaufhaus ist sozusagen beschränkt auf Moskaus „obere Zehntausend“ - und da die Stadt fast 10 Millionen Einwohner hat, finden doch noch genug gut betuchte Hauptstädter den Weg ins GUM, um dort ihr Geld zu lassen.

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Weihnachten in Sankt Petersburg

In St. Petersburg werden Lichtergirlanden, leuchtende Sterne und Neujahrsschmuck das Straßenbild bald ebenso wie in Berlin verändern. Allerdings erst ab der zweiten Dezemberwoche. Denn in Russland gibt es einen abweichenden Kirchenkalender. Die Orthodoxe Kirche hielt am alten Julianischen Kalender fest. Die Feste fallen anders, und sie werden auch anders gefeiert.

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Sommer und Gartenhäuser in Russland

Was mag ein Russe denken, wenn er vom Bundeskleingartengesetz hört?  Wahrscheinlich wird er verständnislos den Kopf schütteln. Schließlich hat fast jeder Russe einen Kleingarten, und das ist viele ein Stückchen Freiheit.

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Das russische Namensrecht

Stellen Sie sich vor, Sie werden in Sankt Petersburg zu einem Essen eingeladen. Vielleicht noch von Präsident Putin, der durch Zufall in seiner Heimatstadt ist. Nur mal angenommen, und Sie nehmen auch noch die Einladung an.

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Das Russische Dampfbad

Man schwitzt, man wird geschlagen – und man empfindet dabei auch noch Wohlbehagen. Ooops, wo ist man denn hier gelandet? Keine Bange, alles ganz harmlos und herzlich willkommen im Russischen Dampfbad. Was sich erst einmal nach Masochismus anhört, entpuppt sich beim genauen Betrachten als urtypische russische Wellnessvariante.

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Die Millionenmetropole Sankt Petersburg

Wussten Sie es? St. Petersburg ist die nördlichste Millionenmetropole der Welt. Keine 800 Kilometer liegt sie vom Polarkreis entfernt. Vor über dreihundert Jahren hätte sich wohl auch keiner vorstellen können, dass hier in einer der unwirtlichsten Gegenden Russlands einmal die schönste Stadt des Landes entstehen würde.

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Geschichten aus Sankt Petersburg

Sankt Petersburg ist seit kurzem keine geteilte Stadt mehr: Mit der Eröffnung einer 2,5 Kilometer langen Hängebrücke wurde in Sankt Petersburg für den Straßenverkehr die erste Rund-um-die-Uhr-Verbindung über die Newa geschaffen. Die Brücke ist so hoch, dass der Schiffsverkehr darunter munter  passieren kann. Alle anderen Brücken im Stadtgebiet werden dagegen während der Schifffahrtssaison zwischen zwei und fünf Uhr morgens hochgeklappt, um Binnenschiffe durchzulassen.

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Heumarkt-Viertel- auf den Spuren von Dostojewskij

Im Heumarktviertel rund um den Gribojedow-Kanal kann man in die Romanwelten Dostojewskijs eintauchen. Und wer auf den Spuren von Fjodor Dostojewskij wandeln will, der sollte seinen Spaziergang an dem letzten Wohnort des Dichters beginnen. Von 1878 bis 1881 wohnte er mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in der Kusnetschnyj pereulok. Heute ist hier ein Museum untergebracht.

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Putin und der Globus von Gottorf

Ende letzten Jahres (2004) trafen sich Wladimir Putin und Gerhard Schröder in Schleswig-Holstein im Schloss Gottorf. Der Ort wurde nicht zufällig gewählt. Vielmehr ist Schloss Gottorf symbolträchtig für deutsch-russische Beziehungen. Der erste russische Staatschef in Gottorf war 1713 Peter der Große. Dort faszinierte ihn der drei Meter große begehbare Globus des Gelehrten Adam Olearius. Beim damaligen Schlossherrn ließ er durchblicken, dass ihm die riesige Weltkugel auch als Geschenk sehr willkommen wäre.

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Das Petersburger Ballett von Boris Eifman

Das Ballett hat in Sankt Petersburg eine lange Tradition. Und einige fahren nur des Balletts wegen nach Sankt Petersburg: Das Mariinskij Theater ist das Highlight am russischen Ballett- und Operhimmel. Eingeführt wurde das Ballett in Russland allerdings 1734 durch einen Franzosen, Jean-Baptiste Lande. In rascher Folge entstanden darauf in Sankt Petersburg und Moskau Tanzschulen.

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Die Eremitage in St. Petersburg

Würde man nur eine halbe Minute vor jedem Kunstwerk der Eremitage verbringen, man bräuchte für die gesamten Ausstellungsräume gut zweieinhalb Jahre. So viel Zeit haben die allermeisten Besucher Sankt Petersburgs natürlich nicht, was allerdings wiederum die allerwenigsten von einem Besuch abhalten dürfte.

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Der Kreml in Moskau

Auf den Türmen der Kreml- Paläste leuchten noch immer die rubinroten Sterne aus der Sowjetzeit. In der alten Zarenresidenz schlug das Herz des Kommunismus - und heute steht hier Putins Palast. Angefangen hat alles mit dem Fürsten Dolgoruki. Er entdeckte den Hügel an der Moskwa und baute dort eine Burg aus Eichenstämmen. „Komm zu mir, Bruder, nach Moskau“, schrieb er an einen Freund. Sein Brief gilt als erste Urkunde für den Namen Moskau. Das war im Jahr 1147. Und in den folgenden Jahrhunderten entstand der eigenwillige und riesige Komplex aus Kathedralen, Palästen, Gräbern und Denkmälern. Der Kreml ist das, was er schon immer war - das Zentrum Moskaus.

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Weihnachten und Neujahr in Russland

Ein bunt geputzter Baum gehört zum russischen Neujahrsfest ebenso wie Väterchen Frost und viel Schnee. Seit dem Zusammenbruch des Kommunismus in Russland wieder Weihnachten gefeiert wird, schlagen sich die Moskauer Behörden allerdings mit Tannenbaum–Wilderern herum. Dreist ziehen die Strauch- oder besser die Tannen-Baumdiebe in die Wälder rund um Moskau und sorgen dort für Kahlschlag. Seit einigen Jahren schieben die Umweltschützer und Forstbeamten um die Weihnachtszeit daher Sonderschichten.

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Merkwürdige Geschichten aus Russland

An sich ist die Stimmung zu Silvester bei den meisten Russen gut. Wessen Laune vielleicht noch etwas getrübt ist, kommt aber unter Umständen mit der sprechenden Wodkaflasche in Schwung. Der Überraschungseffekt ist im Verschluss der Flasche verborgen, so berichtete die Moskauer Zeitung „Komsomolkaja Prawda“. Wenn zu Beginn der Party das Schweigen noch vorherrscht, müsse nur der Verschluss geöffnet werden. „Noch ein Runde“ schalt dann aus einem winzigen Lautsprecher, darauf folgt „auf alle schönen Frauen“, das Finale bildet schließlich ein ausgelassener Chor von Frauen- und Männergelächter.

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Die Metro in Moskau

Die Metro, die Moskauer Untergrundbahn ist das wichtigste Nahverkehrsmittel der riesigen Millionenstadt. Täglich werden etwa 9 Millionen Passagiere befördert - jeden Moskauer also im Schnitt ein Mal. Das sind mehr Menschen, als jede andere Untergrundbahn der Welt am Tag transportiert. U-Bahnfahren ist in Moskau ein erstaunliches Erlebnis, weshalb ein Besuch der Metro auch bei unserer zu verlosenden Reise zum Besichtigungsprogramm gehört.

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Merkwürdige Geschichten aus dem Zarenreich

Die Zaren und ihr Volk. Das ist ein eigenes Kapitel in Russland. Zum Beispiel das Verhältnis vom Zaren Alexander dem Zweiten zu seinem Volk. Zar Alexander liebte Champagner. Aber Champagner für alle, das war nicht in seinem Sinne. Ihn störte mächtig, dass seine Lieblingsmarke aus Frankreich auch von den Reichen unter seinen Untertanen gekauft werden konnte. So geht es doch nicht! Also wurde im Hause Louis Roederer ein Zaren-Cuveé kreiert, der dann auch noch in speziellen Flaschen abgefüllt werden musste. Denn der Zar war ein vorsichtiger Mensch. Da könnte doch irgendetwas mit dem Champagner oder Flasche nicht stimmen.

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Banja gegen Sauna

Jetzt, wo die Tage kürzer und auch kühler werden, ist wieder Zeit für die Banja – das russische Dampfbad. Viele Russen lieben es, bereits frühmorgens sozusagen zum „ersten Dampf“ im Badehaus zu erscheinen. Und wer gern in die Sauna geht und in die russische Schwitzkultur eingeweiht werden möchte, sollte den Besuch einer Banja auch keinesfalls versäumen.

In Sankt Petersburg gibt es mehrere gute öffentliche Banjas. Die Preise für die Bäder sind auch moderat. Denn die Petersburger Stadtverwaltung hält sich noch an einen Jahrhunderte alten Zarenerlass, wonach die Preise der öffentlichen Banjas niedrig zu halten seien. Das größte Dampfbad in St. Petersburg ist die Newskji Banji in der Ulitsa Marata, drei Minuten Fußweg von der Metro Mayakovskaya.

Die Banja in Russland als schlichte Sauna zu bezeichnen, wäre schon beinah ein Sakrileg. Denn keinesfalls wird das Dampfbad nur aufgesucht, um zu schwitzen und sich zu waschen. Der Besuch des Dampfbades ist schon mehr ein Ritual. In Banjas finden wichtige Gespräche, Geschäftsverhandlungen und sogar politische Besprechungen statt. - Sogar im Kreml gibt es eine Banja. - Vielleicht lässt man ja in der Wärme irgendwie entspannter Dampf ab.

Die meisten Badehäuser befanden sich früher an Flüssen oder Seen, so dass man nach dem Schwitzen direkt ins kalte Wasser springen oder sich nackt im Schnee wälzen konnte. Heute ist das allerdings nur noch in ländlichen Gegenden möglich. In den öffentlichen Banjas der großen Städte müssen die Abkühlung suchenden Gäste mit einem Wasserbecken vorlieb nehmen.

Natürlich wird –wie in einer Sauna üblich- ganz tüchtig geschwitzt. Allerdings strikt nach Geschlechtern getrennt. Die Russen sind übrigens –wie die Finnen auch- davon überzeugt, dass die Art ihres Schwitzens jeweils die gesündere sei. Ob nun die finnische oder die russische Sauna gesünder ist, ist wohl so etwas wie ein Glaubenskrieg und hängt wohl auch von der jeweiligen Konstitution ab.

Das russische Dampfbad unterscheidet sich von der finnischen Sauna dadurch, dass im Schwitzraum eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Die Temperaturen liegen üblicherweise zwischen 45 und knapp 60 Grad Celsius. Traditionell werden Öfen mit glühenden Steinen benutzt, die mit Wasser bespritzt werden, welches sofort verdampft, um eine konstante Luftfeuchtigkeit zu halten. Manchmal werden dem Aufgusswasser auch noch Kräuteressenzen beigegeben. Um die Durchblutung anzuregen, schlägt man sich vorsichtig mit kleinen Birkenzweigbündel. Die Birkenruten erhält man oftmals schon an der Kasse des Schwitzbades.

Jagd auf den Gurkenfisch

Zwei bis drei Wochen, Ende April bis Anfang Mai herrscht in Sank Petersburg Ausnahmezustand. Dann wird gefischt, was das Zeug hält. Die Petersburger sind auf der Suche nach Osmerus Eperlanus. Einem graugrünen Fisch mit durchscheinenden etwa handgroßen Körper. Er gehört zu den Lachsartigen und jedes Frühjahr macht er sich von der Ostsee aus, vom Finnischen Meerbusen aus kommend, auf den Weg zu seinen Laichplätzen, die sich flussaufwärts auf dem Grund der Newa befinden.

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Das Bernsteinzimmer

Nun strahlt es wieder, das Bernsteinzimmer. Ende Mai 2003 ist es von Putin und Schröder feierlich eröffnet worden. 20 Jahre haben 50 Bernsteinschnitzer an der Rekonstruktion gearbeitet. Allerdings erst durch die kräftige Finanzspritze eines deutschen Energieunternehmens gelang die punktgenaue Landung zur 300 Jahr-Feier von Sankt Petersburg.

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Die Gründung Sankt Petersburgs

Im Mai des Jahres 2003 wurde in Sankt Petersburg tagelang der 300. Geburtstag der Stadt gefeiert. Die Stadt befand sich in einer Art Ausnahmezustand. Eine Feierlichkeit jagte die nächste. Über 2.500 sollen es gewesen sein. Den angereisten Staatsoberhäuptern und ihren Delegationen musste schließlich eine Menge geboten werden. Dafür wurde monatelang fieberhaft in und an der Stadt gearbeitet. Nicht immer zum Gefallen der Petersburger.

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