Audioreportagen & Interviews

100 Jahre Masurischer Kanal

Vor 100 Jahren begann ein ehrgeiziges Projekt in Masuren: Mit dem Großen Masurischen Kanal wollte man die Masurischen Seen mit der Ostsee verbinden. Der Kanal sollte vom Mauersee bis nach Allerburg an der Alle (heute Druschba) führen und Schiffen den Weg über die Alle und den Pregel bis Königsberg ermöglichen.

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Weihnachtsmärkte in Polen erfreuen sich wachsender Beliebtheit

Noch vor wenigen Jahren waren Weihnachtsmärkte bei unseren östlichen Nachbarn praktisch unbekannt. Doch inzwischen wetteifern in Polen die Städte um die größten und attraktivsten Angebote. Weihnachtsmusik erklingt auf den schönsten Plätzen, geschmückte Tannen und eine festliche Beleuchtung gehören zum Stadtbild und auf den Märkten findet man eine große Auswahl von Kunsthandwerk oder originellen Geschenkideen. Jede Stadt hat dabei ihre Besonderheit – wie den traditionellen Krippen-Wettbewerb in Kraków (Krakau) oder das gemeinsame Mahl auf dem Langen Markt in Gdańsk (Danzig).

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Heiratsantrag in Danzig

BeischlagKreativer geht‘s nicht! Ein Erlebnis, von dem man immer wieder erzählen möchte und an späteren Hochzeitstagen, strahlend, ein Danke für die Idee zuflüstern würde. Nach Paris zu fahren, in die Stadt der Liebe – na da waren unsere Eltern und Großeltern schon . Nach London, das könnte Stil haben – aber wo ist ein romantisches Plätzchen, das man sich auch für ein Praktikums-Gehalt leisten kann?

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Stadtspaziergang Danzig

danzigIm Mittelalter war Danzig eine der bedeutendsten Handelsstädte an der Ostsee.Viele reiche Kaufleute investierten in Handels-und Speicherhäuser und spekulierten mit Grundstücken.
Prächtigen Bauten wie das gotische Rechtsstädtische Rathaus mit seiner goldenen Turmspitze lassen ahnen, welche Bedeutung und Reichtum die Stadt mit dem Handel von Getreide erwirtschaftete.

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Neues Kurtheater im südpolnischen Szczawnica eröffnet

Nach fast 50 Jahren erhält der südpolnische Kurort Szczawnica sein Kurtheater wieder. Das alte hölzerne Gebäude war 1962 abgebrannt. Das neue knüpft äußerlich an die alte Form an, ist aber hochmodern ausgestattet. Das Theater ist ein weiterer Mosaikstein in der Verwandlung Szczawnicas zu einem der Top-Resorts im Süden Polens.

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Nordic Walking im Land der Wisente

„Durch den Urwald und das Land der Wisente“, so heißt Ostpolens erster Nordic Walking-Park. Sportbegeisterte können ihrem Hobby künftig in der reizvollen Umgebung des Urwalds von Białowieża nachgehen. Insgesamt sieben Walking-Trassen mit einer Gesamtlänge von rund 85 km wurden östlich der Kreisstadt Hajnówka am Rande des Białowieski-Urwalds eingerichtet ausgewiesen.

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Salzbergwerk Wieliczka: Polens erster Kurort unter der Erde

Seit Kurzem darf sich das südlich von Kraków (Krakau) gelegene Salzbergwerk Wieliczka offiziell als erster unterirdischer Kurort Polens bezeichnen. Daspolnische Parlament hatte zuvor das Gesetz über Heilbäder so abgeändert, dass es auch Kureinrichtungen unter der Erde ermöglicht. In dem mehr als 700 Jahre alten Salzbergwerk werden schon lange Reha-Maßnahmen organisiert.

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Araber sind der Stolz Polens

Einige der edelsten und teuersten Araber der Welt stammen aus Polen. „Pride of Poland“, der Stolz Polens, nennt sich die Pferdeschau in Janów Podlaski, einem kleinen Ort im Osten des Landes, nur einen Kilometer von der Außengrenze der Europäischen Union entfernt. Dorthin zieht es jedes Jahr Anfang August gut betuchte Pferdeliebhaber aus aller Welt. Häufiger Gast ist zum Beispiel die britische Züchterin Shirley Watts, Ehefrau des Rolling-Stones-Drummers Charly Watts. Mit von der Partie sind auch Emissäre aus den Golfstaaten oder amerikanische Millionäre. Das bisher teuerste Pferd bei den Auktionen in Janów Podlaski wechselte für mehr als eine Million Euro den Besitzer.

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Mit dem Leihrad durch Breslau

Der internationale Anbieter von Stadtfahrradsystemen nextbike mit Sitz in Leipzig offeriert seine Dienste ab sofort auch in der niederschlesischen Metropole Wrocław (Breslau). An 17 Stationen im weiteren Innenstadtbereich stehen insgesamt 140 Fahrräder zur Verfügung.

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Neues Lehmdorf am malerischen See in der ostpolnischen Region Podlasie

Die östlich von Masuren gelegene polnische Woiwodschaft Podlasie ist für viele ausländische Touristen ein weißer Fleck auf der Landkarte. Dabei kann die Region mit einer traumhaften Naturlandschaft, insgesamt vier Nationalparks und einer reichen multiethnischen Kulturgeschichte punkten. Mithilfe von EU-Mitteln will die Woiwodschaftsverwaltung jetzt die touristische Entwicklung fördern. Zu den zahlreichen neuen Projekten in der Woiwodschaft gehört auch Polens erstes Lehmdorf, ein neues Urlaubsresort.

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Auf grünen Routen durch Polen radeln

Der Radtourismus gewinnt auch im Nachbarland Polen immer mehr Anhänger. Auf mehr als 13.000 km summieren sich dort die ausgeschilderten Radwege. Für Touristen besonders attraktiv, aber bei uns noch weitgehend unbekannt sind die polnischen Greenways. Die grünen Routen vereinen Natur- und Kulturerlebnisse mit sanftem Tourismus. In Polen gibt es sechs solcher Strecken. Einer neuer Rundweg durch die östlichen Karpaten soll drei Länder verbinden.

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Breslau Kulturstadt Europa 2016

Die niederschlesische Metropole Wrocław (Breslau) wird Europas Kulturstadt des Jahres 2016. Das war der einstimmige Beschluss einer Jury aus Vertretern der Europäischen Union und Polens. Insgesamt hatten fünf polnische Städte auf den Zuschlag in der Endrunde der Auswahl gehofft. Nach Kraków (Krakau) wird Breslau als zweite Stadt Polens diesen renommierten Titel für ein Jahr tragen.

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Mehr Rechte für Radfahrer in Polen

Ab 1. Mai gelten in Polen verbesserte Sicherheitsstandards für Fahrradfahrer. Sowohl das polnische Parlament (Sejm), als auch der Senat der Republik haben entscheidenden Änderungen des Straßenverkehrsrechts zugestimmt. Polen orientiert sich damit an vergleichbaren Regelungen in anderen EU-Staaten.

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Berühmte Polen

Es gibt jede Menge berühmter Polen. Der berühmtes ist wohl immer noch Papst Johannes Paul II. Bei dem Namen Karel Wojtyła liegt die Vermutung nach polnischer Herkunft ja nahe.

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Der Nationalpark Warthemündung

Es zwitschert, es trällert und ein Lied löst das andere ab. Wir sind im Warthemündung-Nationalpark. Bei Kostryn befindet sich dieses Naturschutzgebiet, das 2001 zum Nationalpark erklärt worden ist, aber schon früher geschützt war. Und wahrlich zu recht. Denn die ausgedehnten Feuchtgebiete, durchsetzt mit Wiesen- und Weideland sind ein wichtiges Rückzugsgebiet für zahlreiche Vogelarten. Auf 8000 Hektar ist die Natur geschützt. Die Warthe fließt mitten durch den Park, Altarme und Kanäle bewässern die nördlich und südlich davon gelegenen Gebiete.

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Lebuser Land - Die Kleinstadt Osno Lubuskie

Keine 30 Kilometer von Frankfurt an der Oder liegt die Kleinstadt Osno Lubuskie. Schön eingebettet in eine wald- und seenreiche Umgebung. Die wichtigste Sehenswürdigkeit des Ortes ist die Jakobikirche. Erbaut wurde sie Ende des 13. Jahrhunderts. Sehenswert in der Kirche ist der bemalte Schnitz-Altar, die Kanzel und der Taufstein.

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Die Grenzstadt Kostryn

Die Stadt Küstrin kennen viele Brandenburger und Berliner vor allem durch die Verkehrsnachrichten, wenn wieder mal am Grenzübergang Küstrin-Kietz Stau herrscht. Küstrin-Kietz ist nur einer von vier Teilen von Küstrin. Ein Großteil des Ortes befand sich allerdings schon früher östlich der Oder. Kostryn heißt Küstrin auf polnischer Seite.

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Der Ort Słonsk und der Johanniter-Orden

Kaum zehn Kilometer nördlich von unserem Reiseziel entfernt, liegt der Ort Słonsk. Der deutsche Name lautet Sonnenburg. Die deutsche Geschichte von Slonsk ist sehr ambivalent. In Sonnenberg hatten die Nationalsozialisten ein Konzentrations- und Kriegsgefangenlager errichtet. Einer der wohl prominentesten Inhaftierten im Lager Sonnenberg war Carl von Ossietzky.

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Kulinarisches aus Danzig

Essen und Trinken hält in Polen Leib und Seele zusammen. Und auch in Polen liebt man es herzhaft. Und das beliebteste Getränk zu den Mahlzeiten ist Bier. Das polnische Bier ist in der Regel aber etwas milder als deutsches. Die Gewinner unseres Reiserätsels werden auch die Möglichkeit haben, die Amber Brauerei zu besichtigen, wo bernsteinsteinfarbenes Bier gebraut wird.

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Die Kaschubische Schweiz

Westlich von Danzig erstreckt sich ein landschaftlich reizvolles Gebiet. Entlang der Ostseeküste bis hinein ins Hinterland liegt die Kaschubische Schweiz mit ihren zahlreichen Seen, Hügeln, dichten Wäldern und versteckten Dörfern. Ein Tagesausflug von Danzig ist in jedem Fall lohnenswert. Aber wer die Kaschubei richtig kennen lernen möchte, der sollte sein Zelt an einem der zahlreichen Seen aufstellen und sich Zeit nehmen.

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Danzig und die Solidarnosc

Einfache Holzbretter brachten im Sommer 1980 den Stein ins Rollen, um gegen die kommunistischen Machthaber im Ostblock aufzubegehren. Das heißt, so ganz schlicht waren die Holzbretter nun auch nicht. Denn die streikenden Arbeiter von der Lenin- Werft in Danzig schrieben 21 Forderungen auf die schlichten Holzbretter an die damalige polnische Regierung – verlangt wurden unter anderem freie Gewerkschaften.

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Berühmte Danziger

Danzig hat doch einige berühmte Persönlichkeiten hervorgebracht. Im ersten Augenblick, klar, fällt einem Lech Walesa ein. Der Friedensnobelpreisträger lebt noch heute in Danzig. Er ist nur einer von vielen Prominenten, die eng mit Danzig verbunden sind. Beim Blick in die Geschichte Danzigs fällt auf. Die Stadt ist ein gutes Pflaster für Kultur und Wissenschaft.

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Die verschiedenen Städte Danzigs

Danzig ist eine Stadt, richtig. Danzig hat eine Altstadt auch richtig. Danzig hat aber auch eine Rechtstadt, und auch noch eine Niederstadt, und eine alte Vorstadt. Alles richtig. Und dann gibt es auch noch eine so genannte Dreistadt. Bevor wir die Verwirrung aufklären, erst einmal ein paar Fakten:  470.000 Menschen leben in Danzig. Sie ist das Zentrum, mit den meisten Behörden und Kultureinrichtungen. Sie ist zwar unabhängig, gehört aber zur so genannten Dreierstadt, einem Zusammenschluss der wichtigsten Städte an der Danziger Bucht. Diese ist immerhin 50 Kilometer lang.

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Das erste Erdölbergwerk in Bóbkra

Vieles verbindet man mit Polen, aber dass hier die Wiege der europäischen Erdölindustrie zu finden ist, überrascht dann doch. Doch es ist kein Witz, denn 12 Kilometer nördlich der Stadt Krosno befindet sich quasi auf historischem Boden ein Erdölmuseum. Bóbkra nennt sich der Ort, wo das erste Erdölbergwerk Europas gebaut wurde.

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Die Waldkarpaten

In Polen heißt es, in den Waldkarparten sagt der Teufel noch dem Menschen Gute Nacht. Man kann stundenlang wandern, ohne jemanden zu treffen oder Motorengeräusche zu hören. Das "polnische Sibirien“ wird die abgelegene Gegend in Polen auch genannt. Und das nicht allein deswegen , weil der Solidarnoszführer und spätere Präsident Lech Walesa für einige Jahre hierher in die Verbannung geschickt wurde.

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Das Bieszczady-Gebirge in den Karpaten

Vor allem polnische Besucher zieht es zum Wandern ins Bieszczady-Gebirge (sprich: Bi-eschadi). Dass das Gebirge für Deutsche eher noch einen Geheimtipp darstellt, mag auch an der Lage liegen. Auf dem Weg ins Dreiländereck von Polen, Ukraine und Slowakei merkt der Reisende dann schnell, dass hier im Osten die Uhren doch noch wenig anders gehen. Der über Jahrzehnte vergessene Landstrich ist eines der letzten vom Tourismus noch nicht entdeckten Naturparadiese Mitteleuropas.

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Gorzow in Westpolen

Östlich der Oder scheint vieles völlig fremd zu sein.  Wer kann schon auf Anhieb sagen, wie die Hauptstadt der Woiwodschaft Lubuskie heißt, der Region, die an Brandenburg grenzt. Gorzów (sprich Gorjwoff) heißt sie. 126.000 Einwohner hat die Hauptstadt. In der gesamten Region zählt man rund eine Million Einwohner. Die zweitgrößte Stadt ist mit 117.000 Einwohner Zielona Góra. Zielona Góra ist auch der Sitz eines der kleinsten Herzogtümer Polens. Auch schaut die Stadt auf eine 600jährige Weintradition zurück, weshalb es nicht verwundert, dass sich in der Stadt auch ein Weinmuseum befindet.

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Der Ostwall: Winterquartier der Fledermäuse

Es ist kalt, feucht und dunkel. Kein Platz für einen langen Aufenthalt. Für uns Menschen. Doch die Fledermäuse fühlen sich im ehemaligen Nazibunker wohl. Der ideale Schlafplatz hat sich weit in Mitteleuropa herumgesprochen. Einige Tiere sind 300 Kilometer geflogen, um im polnischen Untergrund einen Schlafplatz zu finden. Biologen schätzen die Population auf rund 30.000 Tiere im gesamten Ostwall. Zwölf Arten hat man gezählt, elf davon gehören zu gefährdeten Species.

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Paddeln auf der Obra

Die Obra ist ein sauberer, naturbelassener Fluss mit mäßiger Strömung. Der Fluss windet sich in vielen Schleifen von Süden kommend durch verschiedene Wälder in Richtung Warthe. Auf dem Weg dorthin bildet der Fluss zahlreiche Seen. Auch von ungeübten Paddeln ist das leicht zu bewältigen. Es gibt keine gefährlichen Stromschnellen oder Wehre. Im unteren Flusslauf hemmen allerdings oft durch Biber gefällte Bäume das Vorankommen.

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Der Ostwall in Westpolen

Wer in Frankfurt/Oder auf der Europastraße 30 die Oder überquert und in Richtung Poznan, dem früheren Posen, weiter östlich fährt, wird nach 30 Kilometer kaum etwas von dem Reiseziel sehen. Doch wer ein wenig weiter nördlich der Straße durch die Wälder und über die Felder spaziert, stößt immer wieder auf merkwürdige Bauwerke. Stahlkuppeln, die auf den ersten Eindruck wie leicht eingedrückte Altglascontainer aussehen, ragen aus dem Boden. Die Deckel, 35 Zentimeter dick, auch Panzerwerke genannt, 55 Tonnen schwer sind die sichtbarsten Überbleibsel eines riesigen Bauwerks aus dem Zweiten Weltkrieg.

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Der Hafen von Stettin

Knapp 100 Kilometer liegt Stettin von der offenen See entfernt, dennoch spielt der Hafen für die Stadt eine zentrale Rolle. Der Hafen von Stettin und die Stadt selbst sind eng miteinander verbunden. Die Stadt ist ohne den Hafen genauso wenig vorstellbar wie umgekehrt. Zahlreiche archäologische Funde bezeugen, dass hier schon seit 1500 Jahren Schifffahrt betrieben wurde. Über Jahrhunderte hinweg hatte der Stettiner Hafen jedoch lediglich eine regionale Bedeutung.

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Mit dem Dampfschiff von Berlin nach Stettin

Seit rund 250 Jahren existiert eine Wasserverbindung von Berlin nach Stettin. Eigentlich sogar schon länger, denn bereits 1605 begann man mit dem Bau des Finowkanals. Doch durch den Dreißigjährigen Krieg verfiel der Kanal, so dass 100 Jahre später nicht mehr sehr viel an das Bauwerk erinnerte.

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Die Geschichte des Stettines Bernhard Stoewer

Bernhard Stoewer Senior verschlug es nach Stettin durch Zufall. Stoewer war Mechaniker und hatte gerade im pommerschen Greifenhagen eine Werkstatt eröffnet, als er von der Militärverwaltung Stettins den Auftrag erhielt, eine der damals noch seltenen Nähmaschinen zu reparieren. Die Reparatur gelang und löste irgendetwas in ihm aus. Jedenfalls wollte er nicht nur Nähmaschinen reparieren sondern auch fabrizieren.

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Sanok: Polens größte Ikonensammlung

Sanok ist ein kleines Städtchen nördlich des Biesczcady-Gebirges. Kleines Städtchen – na ja, es ist mit knapp 40.000 Einwohnern die größte Stadt der Region. Solche Städte nennt man dann schnell Versorgungszentren. Sanok ist nach dem Fluss San benannt worden. In Sanok befindet sich ein Freilicht-Museum und auch die größte Ikonensammlung Polens.

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Ludvik Zamenhof und das Esperanto

Der berühmteste Sohn der nordostpolnischen Stadt Białoystok war wohl Ludvik Zamenhof, der dort am 15.12.1859 zur Welt kam. Als Zamenhof zur Welt kam, gehörte Białoystok regional zu Litauen, politisch jedoch zum russischen Reich. Die Stadt war aufgeteilt in polnische, deutsche, russische und jüdische Viertel. Zamenhof wuchs in einer Umgebung von Feindseligkeiten und Hass zwischen Deutschen, Juden, Litauer, Polen und Russen auf, die ihn stark geprägt haben muss. Denn der junge Ludvik begann bereits als Gymnasiast damit, eine Sprache zu entwickeln, die die Völker zusammenbringen sollte. Das Esperanto.

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Die orthodoxen Weißrussen in Ostpolen

Der Nordosten Polens wird oft auch als das „exotische Polen“ beschrieben. Die kulturelle Mischung der Einwohner macht den besonderen Reiz der Region Podlasie aus. Podlasie heißt wörtlich übersetzt „unter den Bäumen“ und ist noch heute die Heimat vieler Weißrussen, aber auch Ukrainer, Litauer und einiger Tataren. Die Weißrussen sprechen einen eigenen Dialekt, eine Mischung aus Weißrussisch und Polnisch. Dass man so viele Kirchen mit Zwiebeltürmchen sieht - manchmal sogar neu errichtete - spiegelt sich natürlich auch in der Religionszugehörigkeit wider.

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Der Nationalpark Białowieza

Im Nationalpark von Białowieza wird nicht mehr aufgeräumt. So manch ein Großstadtmensch wird sich über die vielen umgestürzten Bäume wundern. Der Wald und die Heide von Białowieza stellt eines der letzten ursprünglichen Lebensräume Mitteleuropas dar. Und da ist Aufräumen einfach fehl am Platz. Das Chaos ist der Grundgedanke der Natürlichkeit, das sagt schon so mancher Jugendlicher zu seinen Eltern, wenn die sich wieder über das unaufgeräumte Zimmer ärgern.

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Zu den Wisenten von Białowiecza

Wer auf der Busfahrt von Warschau in den Nationalpark von Białowieza (sprich: Biawoh´wiäja) im Osten Polens zwischenzeitlich einnickt, wird sich beim Aufwachen vielleicht wundern. Hat sich der Busfahrer etwa verfahren? Zwei Busstunden östlich von Warschau sieht es überhaupt nicht mehr mitteleuropäisch aus. Eher wie in Russland. Es geht durch Dörfer mit typisch russischen Holzhäuschen und russisch-orthodoxen Zwiebelkirchen.

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Geschichten aus Białowiecza

1921 schien das Ende der Wisente besiegelt gewesen zu sein. Das letzte Tier im Urwald von Białowiecza war geschossen worden und in selbst in Zoos und Gehegen lebten weltweit nur noch 56 dieser Rinder. Dass heute im Nationalpark Białowieza wieder die größte Wisentherde Europas sich kräftig vermehrt, ist dem Engagement einiger Zoologen zu verdanken.

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