Audioreportagen & Interviews

Geschichten rund um Litauerinnen

Litauens Frauen begehren auf: Die litauischen Sprachhüter und die Traditionalisten mussten eine Niederlage vor Gericht hinnehmen. Im ersten Namens-Musterprozess wehrte sich die junge Litauerin Vilija Bartasiute im letzten Jahr dagegen, dass Frauen nach ihrer Eheschließung die Endung  „-iene“ an den Familiennamen hängen müssen. Denn mit dem Anhängsel ist für alle klar, es handelt sich um eine verheiratete Frau. Damit ist Schluss, eine verheiratete Frau soll frei wählen können. Unverheiratete Frauen erkennt man allerdings immer noch an der Endung „–ute“. Das ist gewiss auch kein Zeugnis von Gleichberechtigung.

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Thomas Mann un die Kurische Nehrung

Was sollte man Litauen in unbedingt gesehen haben? - „Die Kurische Nehrung“ wird die Antwort bei sehr vielen Litauern wohl lauten. Und das verwundert nicht, denn der Landstreifen beeindruckt mit einem wunderbaren Mix aus skandinavischen und mediterranen Zutaten. Die Nehrung ist eine von Wind und Meer aufgeschüttete schmale Landzunge. 6000 Jahre ist der Sandstreifen alt und bis zu vier Kilometer breit und knapp 100 Kilometer lang. Sie teilt das Haff wie eine Art Lagune von der Ostsee ab.

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Litauens staatliche Sprachinspektion

Der Beitritt in die Europäische Union ist von der Mehrheit der Litauer mit Begeisterung aufgenommen worden. Aber eine kleine Gruppe im Land beäugt den Schritt hin oder hinein in die große Gemeinschaft etwas kritischer. Die „staatliche Sprachinspektion“ sorgt sich nämlich um die Landessprache. Zehn Mitarbeiter der Organisation durchstöbern täglich pingelig Zeitungsartikel, Radio- und Fernsehbeiträge, Werbespots und Artikelbezeichnungen der Kaufhäuser und Supermärkte - immer auf der Suche nach nicht erlaubten Anglizismen.

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Vilnius - das Rom des Ostens

„Das sieht hier ja aus wie in Italien“ - viele Touristen, die in die litauische Hauptstadt reisen, sind beim Anblick von Vilnius erst einmal verblüfft. Die Stadt liegt wie ein Amphitheater eingebettet zwischen grünen Hügeln und den beiden Flüssen Vilnia und Neris. Und die barocke Altstadt mit den Resten einer Burg auf einem der kegelförmigen Hügel lässt augenblicklich Erinnerungen an Städte im Süden Europas aufkommen. Vor allem die Barock- und Gotikkirchen beherrschen das Stadtbild. Mehr als 20 Kirchtürme gibt es allein im historischen Zentrum. Kein Wunder, dass Vilnius auch den Beinamen „Rom des Ostens“ trägt.

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Litauens EU-Beitritt

In der Nacht zum 1. Mai 2004 gingen in ganz Litauen die Lichter an - quasi als Symbol für eine leuchtende Zukunft. Vilnius erstrahlte in einem Lichtermeer aus Laserstrahlen, Taschenlampen und Kerzen. Abschließend erleuchtete ein riesiges Feuerwerk den Himmel über Vilnius. 50.000 Litauer haben im Zentrum der Hauptstadt den Beitritt ihres Landes zur EU gefeiert. Litauen sollte in dieser Nacht der „hellste Staat“ im neuen Europa sein. Hat nicht ganz geklappt, aber den Spaß ließ man sich nicht nehmen.

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