Audioreportagen & Interviews

(Audio) Interviews & Reportagen - Tirol

Bergsee Kalkkoegeln vom Senderstal aus bei Grinzens Foto: Österreich Werbung / MallaunDas Bundesland Tirol hat einiges zu bieten. Und bei den Deutschen ist Tirol auch sehr beliebt. Wer von München aus die Inntal-Autobahn Kufstein ansteuert, den grüßt schon aus der Ferne das imposante Kaisergebirge Der „Kaiser“, wie der Gebirgszug kurz.  „Zahmer“ und den „Wilder Kaiser“ sie sind ein imposantes Beispiel für die beeindruckende Bergwelt Tirols. Gehen Sie auf eine audiophile Entdeckungstour durch das österreichische Bundesland Tirol. Die umfangreiche Sammlung an Audio- und Radiobeiträgen enthält Informationen über sehr viele Regionen Tirols: Stubaital, Mayrhofen, Pitztal, Kössen, Haiming, Achensee, Kaiserwinkl, Pertisau, Thiersee oder auch Schladming. 

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Bräuche im Thiersee

Früher konnte es am 5. Januar, dem Vorabend der Heiligen Drei Könige, in Thiersee schon recht abenteuerlich zugehen. Dann nämlich zogen unheimliche Gestalten mit lautem Getöse durch die Straßen. In Lumpen gehüllte Hexen sprangen wie wild umher. Hinter der furchteinflößenden Maskerade verbargen sich allerdings Männer, die in diesem Aufzug von Hof zu Hof liefen und von den Bäuerinnen Krapfen und anders Backwerk zugesteckt bekamen.

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Silberabbau in Tirol

Es ist eine Reise in eine vergangene Zeit, und eine Reise in den Untergrund Tirols. Die Reise beginnt mit dem Anlegen der passenden Kleidung: Weißer Helm und silbrige Regenkleidung. Dann geht es mit dem Zug 800 Meter tief in den Berg hinein.

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Der Stubaier Gletscher in Tirol

Das Hotel kann noch so schön sein, die Pistenkilometer noch so lang sein, das Après-Ski-Programm noch so toll sein. Das alles hilft nichts, wenn es keinen Schnee gibt. Das Zauberwort heißt auch in den Alpen Schneesicherheit. Und in Zeiten der Klimaerwärmung wird es um so wichtiger, damit werben zu können.

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Das Stubaital in Tirol

Keine zehn Autominuten von Innsbruck entfernt liegt das Stubaital. Trotz der verkehrsgünstigen Lage hat das Tal viel von seiner malerischen Ursprünglichkeit bewahren können. 35 Kilometer lang zieht sich das Tal in die Stubaier Alpen mit ihren 103 Dreitausender und 80 Gletscher hinein. Im Tal liegen fünf Hauptorte.

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Stubaier Kostbarkeiten

Der dampfende Teller wird mit einem freundlichen „An Guadn“ serviert. Die Vermutung liegt nahe - hier wird „Guten Appetit“ gewünscht. Und die Stubaier Küche bietet eine Menge regionaler Köstlichkeiten.

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Rätsel über die Feste Tirols

Manche besondere Veranstaltung erkennt man nicht sofort am Namen. Das Egascht Fest´l zum Beispiel. Darunter kann sich ein Flachlandtiroler nicht viel vorstellen. Zur Fantasieentwicklung bleibt auch noch genügend Zeit, denn das nächste Egascht Fest´l findet wieder Pfingstsonntag statt.

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Die Tischofer Höhle im Kaiserwinkl in Tirol

Zwischen Wildem und Zahmen Kaiser liegt das Kaisertal. Von Kufstein aus führt eine wunderbare Wanderung durch das Tal. Der Weg ist Teil des berühmten Adlerweges.

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Heumilchkäse aus Tirol

Wer das ursprüngliche Tirol mag und gegen Abwechslung nichts einzuwenden hat, der liegt im Kaiserwinkl nie falsch. Auch in Sachen Kulinarik. Probieren sollte man auf alle Fälle Heumilchkäse.

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Nischen im Wintersport: Kössen und Schwendt

Gleich hinter der bayerisch-tirolerischen Grenze liegt Kössen. Kössen ist bei Wintersportlern durchaus bekannt. Aber mit Schwendt, ein paar Kilometer weiter, wussten lange Zeit nur wenige Menschen etwas anzufangen. Bis irgendjemand auf die Idee kam, das absolute „Nichts“ dieses Ortes zum Markenzeichen zu machen.

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Das größte Moor Tirols

Frühmorgens ist ja oft am schönsten. So auch im Kaiserwinkl. Wenn die Sonne aufgeht und Berge und See in goldenes Licht taucht, zeigt sich die Region von ihrer vielleicht schönsten Seite. Es ist auf alle Fälle die beste Zeit zum Angeln und zum Fotografieren. Zum Beispiel im größten Moor Tirols.

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Rätsel über Fische in Tirol

Im Gebirgsgraben zwischen Karwendel und Rofan liegt das „Meer der Tiroler“ - der smaragdgrüne bis türkisblaue Achensee. Oft fjordartig verengt, wird er von mächtigen Felsen überragt.

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Der Adlerweg in Tirol

Was haben eine Wanderung entlang der Chinesischen Mauer oder entlang des berühmten Inkapfads mit einer Wanderung auf dem Adlerweg quer durch die Tiroler Bergwelt gemeinsam? Hmm, ziemlich anstrengend?! Ist bestimmt schön da?!

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Die Achenseebahn in Tirol

Fauchend entweicht Dampf aus den Ventilen. Die alte Zahnrraddampflok faucht nun schon seit über 115 Jahren. Vielleicht faucht sie auch nur, weil sie sieben Kilometer lange Strecke nun schon so oft gefahren ist, und sie sich vielleicht auch mal eine andere Strecke wünscht. Wer weiß....

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Das Tiroler Steinöl

Es gibt Öl in Tirol! Na ja, nicht richtiges, aber immerhin Steinöl. Wenn man der Sage Glauben schenken mag, ist es das Blut von Thyrsus. Vor langer, langer, noch viel längerer Zeit traf nämlich Thyrsus auf einen Riesen namens Haymo.

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Weihnachten in Tirol

Adventskalender gibt es ja jede Menge, doch in Tirol, im beschaulichen Steinberg am Rofan wird jedes Jahr gleich das komplette Dorf zum Adventskalender. Symbolisch öffnet sich jeden Tag vom 1. bis 24. Dezember eine weitere Tür beziehungsweise wird ein weiteres Fenster festlich erleuchtet.

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Serfaus für Kinder

Murmli ist das Maskottchen von Serfaus. Mit großem Tirolerhut versehen steht das Murmeltier sicher auf den Skibrettern. Und damit kleine Skigäste ebenfalls sicher die Pisten hinuntersausen können, gibt es in Serfaus ja eine Kinderskischule und für die ganz Kleinen den Skikindergarten.

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Kulinarisches aus Tirol

Nach einem langen Skitag oder einer kräftezehrenden Schneewanderung durch die Winterlandschaft von Serfaus knurrt den meisten wohl der Magen. Und wer dann in einem Gasthof oder einer Almhütte einkehrt, hat häufig die Qual der Wahl. Denn mit Gaumenfreuden geizt die Region nicht. Mehl- und Eierspeisen beispielsweise sind typische Gerichte Tirols.

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Das Fisser Blochziehen zu Fastnacht

Es findet nur alle vier Jahre statt, das Fisser Blochziehen. Dabei handelt es sich um eines der berühmtesten Faschingsbräuche im Alpenraum. Während hierzulande die Narren dem 27. Februar entgegenfiebern, war es Ende Januar diesen Jahres für die Fisser wieder soweit. Aber mit „Kölle Allaaf“ und „Helau“ hat das „Blochziehen“ auch nichts gemeinsam.

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Die U-Bahn in Serfaus Fiss Ladis

Die Stationen heißen „Parkplatz“, „Kirche“, „Raika“ und „Seilbahn“. Sie liegen in Serfaus, und es sind nicht etwa Seilbahn- oder Busstationen, sondern U-Bahnstationen. Und das in einem 1000-Seelendorf auf 1400 Meter Höhe!  Der Wintersportort konnte im letzten Dezember auf ein 20-jähriges Jubiläum zurückblicken. Am 14. Dezember 1985 erfolgte die U-Bahn-Jungfernfahrt. Grund für das Projekt war der starke touristische Ansturm: Serfaus drohte im Verkehrschaos zu ersticken.

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Serfaus Fiss Ladis - drei Orte in Tirol

Serfaus (sprich: tserfauss), Fiss und Ladis sind drei kleine charmante Orte in Tirol in der Nähe von Landeck. Die drei Orte liegen über dem Inntal auf einem Sonnenplateau. Über 2.000 Sonnenstunden im Jahr machen die Ferienregion zu einer der sonnigsten in Tirol. Und von Dezember bis April gilt Serfaus-Fiss-Ladis zudem als schneesicher. Die drei Orte sind durch Lifte und Seilbahnen miteinander verbunden. Skifahrer kommen so bei den weitläufigen Pisten und Abfahrten zwischen 1.200 und 2.700 Meter Höhe voll auf ihre Kosten. Neben 175 Kilometer Pisten gibt es 111 Langlaufkilometer, davon 25 Kilometer Höhenloipen.

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Sagen aus Tirol

Mit ein wenig Phantasie ähnelt das schroffe Felsmassiv des „ Wilden Kaiser“ dem Rücken eines riesigen Drachens. Im 10. Jahrhundert soll in der Gegend auch ein feuerspeiendes Ungeheuer gewütet haben. Als Kaiser Otto III. von Traunstein kommend auf dem Weg nach Kufstein war, vernahm er die verängstigten Klagen der Bauern. Kurzentschlossen lauerte er mit seinen Mannen dem Untier vor der Tischhofer Höhle auf. Getroffen von einem Speer des Kaisers floh es noch hinauf in die Berge. Oben auf dem Grat sank der Drache zusammen und versteinerte. Zum Dank für seine Unerschrockenheit nannten die Bewohner den Gebirgszug seitdem „Wilder Kaiser“.

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Wintersport am Wilden Kaiser

Gleich hinter der bayerisch-tirolerischen Grenze liegt Kössen. Kössen ist bei Wintersportlern durchaus bekannt. Aber mit Schwendt, ein paar Kilometer weiter, wussten lange Zeit nur wenige Menschen etwas anzufangen. Bis irgendjemand auf die Idee kam, das absolute „Nichts“ dieses Ortes zum Markenzeichen zu machen. Hier gibt es keine Seilbahn, kein einziges Hotel und neben ein paar netten Gasthöfen erwartet den Besucher „nur“ das grandiosen Winterpanorama des Wilden Kaisers.

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Der Walchsee und das Moor

Frühmorgens ist ja oft am schönsten. So auch am Walchsee. Wenn die Sonne aufgeht und Berge und See in goldenes Licht taucht, zeigt sich die Region von ihrer vielleicht schönsten Seite. Es ist auf alle Fälle die beste Zeit zum Angeln und zum Fotografieren.

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Paragliding und Balloning im Kaiserwinkl

Paragliding ist sozusagen das Freeclimbing für Flugsüchtige. Und das Mekka für Paraglider ist Kössen. Das ganze Jahr über - aber besonders im Sommer - pilgern zahlreiche Fans dieser Sportart hierher. Insider wissen es längst: Die Luft in Kössen hat etwas ganz Besonderes. Genauer: Die Thermik bringt die Gleitschirmflieger zum Schwärmen und Schweben. Denn die aus dem Norden kommenden „Bayerischen Winde“ gleiten am nördlichen Hang des Kössener Unterberghorns auf und sorgen für ein so genanntes Luftmassensteigen.

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Der Kaiserwinkl in Tirol

Wer von München aus die Inntal-Autobahn Kufstein ansteuert, den grüßt schon aus der Ferne das imposante Kaisergebirge Der „Kaiser“, wie der Gebirgszug kurz.  genannt wird, ist eine spektakuläre freistehende Felsformation. Von Kufstein im Westen bis St. Johann im Osten Tirols  zieht sich der mächtige Gebirgszug. Er teilt sich in den „Zahmen“ und den „Wilden Kaiser“. In einem Hochtal nördlich des Zahmen Kaisers liegen im so genannten „Kaiserwinkl“ die Orte Kössen, Walchsee, Rettenschöss und Schwendt.

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Steinböcke - Symbol der Alpen

Wenn das Thermometer tief in den Keller fällt, geht’s bei Steinböcken heiß her. Die Brunft beginnt. Sie dauert von Dezember bis Ende Januar. Und dann fechten die Böcke ihre Kämpfe um die Geißen aus. Dabei stellen sie sich auf die Hinterbeine und knallen mit ihren mächtigen Hörnern aneinander. So ein Knall ist kilometerweit zu hören. Ein Grund zur Besorgnis besteht in den allermeisten Fällen nicht. Steinböcke sind im wahrsten Sinne des Wortes reinste Dickschädel. Überhaupt sind die Tiere faszinierend.

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Der Pitztaler Gletscher

Was nützt die schönste Skiabfahrt, wenn es keinen Schnee gibt? Immer mehr Skiorte haben darunter zu leiden. Im Pitztal ist man dagegen auf der sicheren Seite. Denn die drei Skigebiete des Tals liegen so hoch, dass – Klimawandel hin oder her - immer noch genügend Schnee fällt. Auf über 3000 Meter rieselt der erste Schnee dann auch zwangsläufig sehr früh im Winter. Die Saison ist dementsprechend lang. Bis zum 22. Mai kann man in diesem Jahr auf dem Pitztaler Gletscher Ski fahren. 85 Hektar groß ist die Fläche, die auf dem Gletscher gewedelt werden darf.

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Das Pitztal in Tirol

Westlich vom Ötztal, südlich der Inntalautobahn Innsbruck – Imst, liegt das Pitztal. Das Tal ist rund 40 Kilometer lang und wird von dem Fluss Pitze durchflossen. Hinter der Autobahnausfahrt ist es noch beschaulich. Am Anfang erinnert das Pitztal nämlich mehr an ein sanftes Mittelgebirge. Wer ahnt hier schon - so zwischen den Almen - dass das Tal immer enger wird und an imposanten, eisbedeckten Gipfeln enden wird.

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Die Thierseer Passionsspiele

Gespielt wurde im Thierseetal schon immer gern. Damit kein falscher Eindruck entsteht, mit „Spielen“ ist im weitesten Sinne die Schauspielerei gemeint. Allerdings ist das Spielen immer auch ein Ausdruck von Frömmigkeit gewesen. Denn schon im Mittelalter widmeten sich die Thierseer in Form von Stubenspielen geistlichen Themen.

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Der Dialekt im Thiersee

Wir verstehen die Tiroler. Gewiss, meistens jedenfalls. Manchmal wäre es allerdings schon angebracht, wie auf 3-Sat Untertitel einzublenden. Aber dass wir Nordlichter einiges nicht verstehen, kommt ja selbst schon ein wenig nördlicher vor, wenn ein Bayer oder Schwabe aufgeregt daherredet. Auch die Einwohner von Thiersee haben ihren eigenen Dialekt. Der Dialekt wird noch heute gesprochen, wenn auch die Hochzeit in der Vergangenheit liegt. Jedenfalls hat man sich zusammengesetzt und sammelt nun übers Internet auf der Thiersee-Heimatseite fleißig Wörter für ein umfangreiches Wörterbuch.

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Der erste Bewohner Thiersees

Thiersee ist genaugenommen kein Ort, sondern eine Gemeinde mit drei Kirchdörfern. Vorder- und Hinterthiersee und nicht wie vielleicht vermutet Oberthiersee sondern Landl. Drei Dörfer, die dann auch gleich alles dreifach haben. Drei Schulen, drei Musikkapellen, drei Kirchenchöre, drei Schützenkompanien und bis vor kurzen gab es auch drei Tourismusverbände. Und das bei 2700 Einwohnern.

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Das Thierseetal in Tirol

Ski total gilt im Winter für das Thierseetal. Ob nun, Skifahren, Snowboarden, Langlaufen, Rodeln, Winterwandern, alle klassischen „Gelüste“ des Winterurlaubers werden erfüllt. Wenn der Schnee in dicken Flocken fällt, Häuser, Wiesen und Felder mit einer dichten weißen Decke überzogen sind, verwandelt sich das Thierseetal in ein Wintersportparadies. Das Gebiet um den Thiersee ist dabei nicht mondän, wo sehen und gesehen werden mehr zählt als sportliches Vergnügen, sondern hat sich seinen familiären Charakter bewahrt.

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Die Kristallwelten in Wattens

Seit einigen Jahren ist Tirol - genauer der Ort Wattens nahe Innsbruck – um ein touristisches Highlight reicher. Und Highlight kann man hier fast wörtlich genommen werden. Denn seit 1995 locken die unterirdischen, in den verschiedensten Farben strahlenden Kristallwelten scharenweise die Besucher an. Anlass für die Errichtung der Kristallwelten war das hundertjährige Firmenjubiläum des größten Herstellers von Artikeln aus geschliffenem Kristall, der Firma Swarovski. Anfangs wurde noch an ein nettes Firmenmuseum der konventionellen Art gedacht. Man entschied sich jedoch schnell um und beauftragte André Heller und sein Team mit der Ausarbeitung einer phantasievollen ständigen Kristallausstellung. Seitdem haben sich die Kristallwelten zu einer der meistbesuchten Attraktionen Österreichs entwickelt.

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Der Rummel und Streit um Ötzi

Was wird um diesen knapp 1 Meter 60 kleinen Menschen ein Wirbel veranstaltet. Nicht nur, dass der Streit zwischen dem Nürnberger Finder-Ehepaar und dem Land Südtirol noch lange nicht zu Ende ist. Weiterhin kämpft der Rentner und Ötz-Entdecker Helmut Simon um seine Anerkennung als Finder. Es geht natürlich auch um Geld. Anfangs wurden Simon 5100 Euro geboten. Jetzt (2003) sollen es nach Presseberichten 40000 Euro sein.

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Fastnachtsbräuche und Vogelhandel in Imst

Gegen sieben Uhr abends beginnt am Faschingsdienstag das Auskehren in Imst. Die Fastenzeit steht bevor, da macht sich die Stadt hübsch, könnte man meinen. Aber das Auskehren ist ein nächtliches Vergnügen, bei dem vor allem Hexen eine wesentliche Rolle spielen. Sie ziehen durch die kleine Stadt, mit Masken bedeckt, begleitet von Helfern, die die dunklen Gassen des Ortes ausleuchten.

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Geierwally, Wallyoper und noch mehr Wally

Ein junges Mädchen seilt sich an einer steilen Felswand ab. Unter ihr droht der Abgrund. Vorsichtig beugt es sich über ein Adlernest, um es auszuheben. - Das ist die wohl bekannteste Szene der Tiroler Saga „Geierwally“. Die Geschichte hat sich aber tatsächlich so oder so ähnlich zugetragen. Anna Knittel hieß das aus Elpingalp stammende Mädchen, welches ungefähr in der Mitte des 19. Jahrhunderts waghalsig im Lechtal einen jungen Adler aus dem Nest geholt haben soll.  Als der Schriftstellerin Wilhelmine zu Hillern Annas Geschichte zu Ohren kam, schrieb sie 1875 den Roman, nannte das junge Mädchen aber Walburga.

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Bräuche in Tirol

Viele alte Bräuche in Tirol entstammen der vorchristlichen Zeit und konnten nur mühsam dem Christentum angepasst werden. Das trifft vor allem auf die Fastnachtsbräuche zu, wie sie überall im Alpenraum üblich sind. Im Fastnachts- und Frühlingsbrauchtum offenbart sich der heidnische Fruchtbarkeitskult. Nach harten Wintern sollte die Natur auf unterschiedlichste Weise gütlich gestimmt werden. Die luftigen Fruchtbarkeitstänze, bei denen sich nackte Tänzer paarten, ist mit dem Einzug der christlichen Religion aus dem Brauchtum verbannt. Gehalten hat sich dagegen bis heute das Lärmen und das Verkleiden, um zu Fastnacht den Winter zu vertreiben.

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Die älteste betriebene Zahnradbahn Europas

Wer nicht nur kurze Zeit im Zillertal verweilt, dem sei unbedingt eine Fahrt mit der Zillertalerbahn empfohlen. Ausgangsbahnhof ist Jenbach, von hier aus zuckeln noch  nostalgische Dampfloks fauchend durch das Tiroler Land bis nach Mayrhofen. Die Zillertalbahn, auch Achenseebahn genannt, ist keine Bergbahn im eigentlichen Sinne, obwohl von Jenbach bis Mayrhofen circa 100 Höhenmeter überwunden werden. Die Steigungen verteilen sich aber auf eine Streckenlänge von rund 32 Kilometern.

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Die Tux-Zillertaler Kuh und das Gauderfest

Zum Tiroler Kulturgut gehört auch eine Kuh, natürlich nicht eine einzelne Kuh sondern eine Kuh- oder besser eine Rinderrasse. Die Tuxer-Zillertaler Kuh ist eine alte Tiroler Rasse und sie wäre beinah ausgestorben. Früher waren die Tiere als Kampfkühe auf den Almen und bei Wettbewerben im Zillertal sehr begehrt. Als diese Tradition verboten wurde, stand es mit dem Fortbestand der Tuxer Kuh nicht zum Besten. Dabei hatte die Kampfeslust der Tuxer Kuh ursprünglich einen ganz anderen Hintergrund als den Wettstreit.

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Das Hoteldorf Hintertux im Zillertal

Hintertux, der Name deutet schon darauf hin, liegt ein wenig abgeschieden. Wenn man in Hintertux von einer zentralen Lage spricht, dann meint man damit, dass sich der Ort mitten in den Alpen befindet, eingerahmt von mehreren Dreitausendern. So fällt es auch nicht weiter auf, dass man sich bereits beim Einchecken im Hotel auf etwa 1494 Meter über dem Meer bewegt.

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