Audioreportagen & Interviews

Geschichten rund um den Schneeschuh

Woher die Schneeschuhe kommen, wer sie erfunden hat, wer sie als erstes eingesetzt hat, ist nicht genau bekannt. Es gibt viele Quellen, viele Vermutungen und heute nach etlichen Tausenden von Jahren lässt sich auch jede Behauptung nicht mehr überprüfen. Vielleicht waren die ersten Schneeläufer Mongolen, die so vor über 6000 Jahren durch den Schnee stapften.

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Artkistraining: warum wir im Kreis laufen

Die Arktis reizt so manchen Abenteurer. Nicht jeder kommt auch zurück. Manch einer wird von einem Eisbären gefressen, andere erfrieren oder bekommen aufgrund der langen Dunkelheit den gefährlichen Polarkoller. Diese Gemütskrankheit kann den Menschen in den Wahn treiben. Berichtet wird von Fällen, in denen Teilnehmer sich die Kleider vom Leib rissen und einfach nur noch sterben wollten. Die Panik ist dann auch noch ansteckend und kann eine ganze Gruppe befallen.

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Rätsel über Eskimos, Eisbären und Nordlicht

Eskimos nennen sich selber Inuit, was übersetzt Mensch oder Einwohner heißt. Eskimo ist nämlich ein Schimpfwort, denn es heißt „Rohesser“. Politsch korrekt nennen wir sie jetzt also Inuit. Nur wenige Begriffe sind aus dem Wortschatz der Inuit in unsere Sprache eingeflossen. Dazu gehören Parka, Anorak, Kajak und Iglu. Wobei in der Sprache der Inuit ein Iglu einfach Haus ist, obgleich aus Steinen, Gras, Lehm oder Schnee erbaut.

Die Inuit von Alaska haben sowieso nie Schneehäuser gebaut. Inuit sind bekannt für ihr Jagdgeschick. Paradoxerweise entwickelte sich die Jagd auf Meeressäuger gar nicht in der Arktis. Die frühesten bekannten Harpunen stammen nämlich aus Ostafrika und ihr Alter wird auf 70.000 Jahre geschätzt.

Nord- und Südpol unterscheiden deutlich voneinander. Zwar sind beide Pole mit Eis bedeckt und man muss lange bohren, um durchs Eis zu kommen. Doch am Nordpol würde man auf Wasser stoßen. Am Südpol dagegen auf Land.

Das größte Landraubtier ist der Eisbär, auch wenn er die meiste Zeit seines Lebens auf Eis verbringt. Sommer wie Winter leben sie vorwiegend von Robben. Die Vorfahren von Robben waren übrigens bärenähnliche Landlebewesen. Die größte Robbe der Welt, den See-Elefant, können sie allerdings nicht fangen. Denn diese lebt nur auf dem antarktischen Kontinent.

Auch so ein Pinguin braucht sich nicht vor Eisbären zu fürchten. Sie werden sich nie treffen. Die Pinguine sind nicht die einzigen Vögel, die nur in der Antarktis leben. Doch nur eine Möwe, die Dominikaner-Möwe, brütet im Bereich der Antarktis.

Das sogenannte Nordlicht, auch Polarlicht oder Aurora borealis genannt, kann man dagegen nur in den nördlichen Regionen sehen. Es leuchtet das ganze Jahr, man kann nur nicht aufgrund der hellen Nächte nicht sehen. Auf der südlichen Halbkugel kann man auch Polarlichter beobachten, dort nennt man sie Aurora solealis.

Die Arktis verdankt ihren Namen übrigens dem Polarstern. Polaris heißt der relativ helle Stern des Sternbilds Kleiner Wagen, welches auch als Kleiner Bär gedeutet wird und fast genau am Himmelspol steht. Nach dem griechischen Wort „arktos“ für Bär erhielt die Nordpolregion übrigens ihren Namen. Bekannt ist bei uns der Nordpol vor allem als Synonym für den Buchstaben „N“ im deutschen Buchstabieralphabet. Allerdings erst seit 1933. Denn in diesem Jahr ersetzten die Nazis den bis dato verwendeten Namen „Nathan“. Was ist falsch?


Aurora solealis heißt Aurora australis

Ernährung in der Arktis

In der Arktis kann man sich auf sehr unterschiedliche Weise ernähren. Wer allerdings das erste Mal bei Dauerfrost zu einer Wanderung aufbricht, wird schnell erfahren, dass so manche Essenszubereitung bei Minusgraden doch stark erschwert ist. „Etwas warmes braucht der Mensch“, dieser Spruch gilt auch - wenn man sich im Winter irgendwo zwischen Polarkreis und Polkappe aufhält. Nur ist es wichtig, dass man zur Not, oder wenn man abends einfach zu erschöpft ist, etwas im Proviant hat, was man kalt essen kann. Heute ist der größte Feind der Polarfahrer nicht mehr die Vitaminmangelkrankheit Skorbut. Viel eher erfriert man heute, als dass man verhungert. Deshalb sollte man abends reichlich essen.

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Arktisforscher - damals und heute

Freiwillig bei minus 40 Grad Celsius zu übernachten ist nicht jedermanns Sache. Doch die Grenze zwischen Abenteurer und Forscher vermischt sich immer mehr. So verbrachte der Hamburger Physik-Professor Hauke Trinks ein ganzes Jahr auf einem Segelboot vor der Küste Spitzbergens um das Meereis zu untersuchen. Wer in die Arktis fahren möchte, sollte wissen, was ihn dort erwartet. Trotz zahlreicher Hilfsmittel bleibt die Natur unberechenbar. Glück, Verstand und viel Erfahrung sind notwendig, um einen Winter in der Arktis heil zu überstehen.

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