Audioreportagen & Interviews

Geschichtliches zum Baden auf Usedom

Wenn die Sonne schien, die Luft klar und der Himmel blau war - eben echtes Kaiserwetter herrschte - dann geruhte Majestät ans Meer zu fahren. Und viele begüterte Adlige folgten seinem Beispiel. Usedom wurde en vogue. Neben den Blaublütern zog es aber auch die königlichen Beamten, Wissenschaftler und Künstler an die Strände der Insel. In dem von Kiefern und Buchen durchsetzten, sanft hügeligen Landstrich ließen sie ihre herrschaftlichen Villen bauen.

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(Audio) Interviews & Reportagen - Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern ist eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen und zunehmend auch ausländischer Gäste. Und wie abwechslungsreich das Bundesland ist, erfahren Sie in unseren Audio-Reportagen und Interviews. Wir berichten über die Seenlandschaft, über den Kranichzug, über Aale und Strauße, Schlösser, über Sportaktivitäten und vom Hundetraining auf Rügen, sowie über schwimmende Ferienhäuser.

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Die Warnemünder Festwochen

Das Jahr hat auch in Warnemünde 52 Wochen, doch nur einmal findet die Warnemünder Woche statt. Das Fest steigt immer in der ersten Woche im Juli. In der Woche wird eine merkwürdige Mischung aus ernsthaften Wettbewerben wie Segeln oder Kitesurfen, traditionellen Umzügen und Juxveranstaltungen wie dem Drachenbootfestival oder dem Waschzuber-Rennen geboten.

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Putbus und der Rasende Roland

Von einem Marmorsockel aus lässt Fürst Wilhelm Malte von Putbus ein wenig selbstverliebt seinen Blick in den weiten Schlosspark von Putbus schweifen. Das Schloss existiert zwar nicht mehr und auch der Park ist leicht verwildert. Dafür erinnern jedoch neben dem stolzen Standbild jede Menge anderer Bauten und Denkmäler an den Gründer der heutigen Stadt Putbus.

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Die Kreidefelsen auf Rügen

Rügen steht auf Kreide – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Ablagerungen aus dem Meer von Muscheln, Schnecken, Austern, und Seeigeln, von Feuersteinen und Donnerkeilen wurden in Millionen von Jahren zu riesigen Kreidebergen. Heute steht ganz Rügen darauf.

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Geschäftsideen auf Usedom

Liegt’s an der guten Seeluft, der Weite des Meeres, dem frischen Wind, der einem um die Nase weht? Vielleicht ist es eine Kombination aus allem, dass einige Leute auf Usedom auf ungewöhnliche Ideen kommen.  Wie zum Beispiel das Geschäft mit der Seegras-Futon Matte aus Heringsdorf. Schon früher diente Seegras als Matratzenfüllstoff. Hinnerk Seitz belebte die Idee und fertigte aus dem gereinigten und getrockneten Material reine Seegras- Futons.

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Erdölförderung auf Usedom

Nun ist Usedom bekanntermaßen nicht Texas und um nach Gemeinsamkeiten zu suchen, muss man wirklich tief einsteigen oder besser tief bohren. Denn – hätten Sie es gewusst? – auf der Ostseehalbinsel wird seit 40 Jahren nach Öl gebohrt. Ölbarone gibt es keine, aber exakt seit dem 20.3.1966 wird auf dem Gnitz bei Lütow auf Usedom Erdöl gefördert. Das Usedomer Erdölvorkommen erstreckt sich dabei auf ein Gebiet von rund fünf Quadratkilometer.

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Die Störtebeker-Festspiele auf Rügen

An der Südseite des Großen Jasmunder Boddens liegt Ralswiek. Bekannt ist der Ort in erster Linie durch die Störtebeker-Festspiele, die hier seit 1959 stattfinden. Allerdings nicht durchgehend. Bis 1981 wurde auf der landschaftlich wunderschön gelegenen Naturbühne in einer kolossalen Masseninszenierung die „Ballade von Klaus Störtebeker“ aufgeführt. Dann pausierte das Spektakel über den Freibeuter. Bis die Tradition 1993 wieder auflebte. Und seitdem tritt jedes Jahr im Sommer - von Ende Juni bis Anfang September - der kühne Pirat allabendlich in Ralswiek auf die Seebühne, um für Gerechtigkeit zu kämpfen.

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Feste auf Rügen

Seit 1895 ist das Tonnenabschlagen auf Rügen schriftlich belegt. Wenn die Einheimischen damals die letzte Tonne Fisch für die Steuer abgeliefert hatten, zertrümmerten sie aus Freude darüber geschmückte Heringsfässer. Andere wiederum meinen, dass mit dem Tonnenabschlagen auf volksbelustigende Weise alte Ritterspiele nachempfunden werden sollten. Beim Tonnenabschlagen versuchen Reiter versuchen mit einem Knüppel eine freischwebend angebrachte Holztonne zu zerschlagen.

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Der Fährhafen Sassnitz-Mukran auf Rügen

„Nach Rügen reisen, heißt nach Sassnitz reisen“ so resümierte bereits Theodor Fontane. Und wer die schöne Ostseeinsel besucht, sollte einen Abstecher dorthin miteinplanen. Auf den beschaulicheren Stadthafen nehmen gerne Hobby- und Hochseeangler, Wassersportler und natürlich die Fischer Kurs. Auch Ausflugsschiffe starten von der Sassnitzer Mole aus zu den Seebrücken der Badeorte Binz, Sellin und Göhren oder schippern an der Kreidesteilküste entlang bis zum Königstuhl oder bis nach Kap Arkona.

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Die Zeesenboote auf der Usedomer See

Sind Sie schon einmal auf einem Zeesenboot mitgesegelt? Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass nur wenige eine Tour mit solch einem Bootstyp gemacht haben. Und wahrscheinlich wissen wohl auch nur wenige, was eine Zeese überhaupt ist. Hier die rasche Aufklärung: Eine Zeese ist ein Schleppnetz. Genauer ein Grundschleppnetz für den Fischfang.

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Neuer Jakobsweg auf Usedom

Viele Wege führen nach Rom. Und nach Santiago de Compostela. Aber was hat das bitteschön mit Usedom zu tun? Der Reihe nach: Santiago de Compostela zählte neben Jerusalem und Rom zu den großen Wallfahrtsorten der Christen im Mittelalter. Auf den nordspanischen Jakobsweg zog es zu seiner Hoch-Zeit jährlich Zehntausende oder sogar Hunderttausende von Pilgern, um am Grab des Apostels Jakobus zu beten.

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Wiederansiedlung des Ostseeschnäpels

Haben Sie schon einmal etwas vom Ostseeschnäpel gehört? Klingt putzig - und schmeckt auch lecker. Die Rede ist von einem Fisch. In den 20er Jahren galt er auf Usedom als kulinarisches Highlight. Und von Peenemünde bis Swinemünde fehlte er auf keiner Speisekarte.Vor einigen Jahren war er fast verschwunden – in den Gewässern und damit natürlich auch auf den Tellern.

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Loriot auf Usedom

Nach der Überfahrt von Ueckermünde auf Usedom ist das Tourenziel der Radreise fast erreicht. Auf der Halbinsel selbst sind nur noch bummelige 20 Kilometer zurückzulegen. Das Königsbad Ahlbeck steht mit auf dem Programm. Und wenn das hochsommerliche Wetter bleibt, ist ein Bad in der Ostsee genau das Richtige. Die Strand von Ahlbeck ist wunderbar: Breit und weit ausgedehnt. Der Sand ist fein und weiß. Also runter vom Rad und rein ins Meer.

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Die nordöstlichste Hafenstadt Deutschlands

Von Prenzlau nach Ueckermünde sind per Rad etwa 80 Kilometer zurückzulegen. Wieder geht es durch eine wunderbare Landschaft mit Wäldern und Seen. Ziel der dritten Etappe ist Ueckermünde. Es ist die nordöstlichste Hafenstadt Deutschlands. Sie liegt idyllisch zwischen Ueckermünder Heide und Stettiner Haff.

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Fußball spielende Elefanten in McPom

Kennen Sie einen Elefanten, der das Einmaleins sicher beherrscht oder wie die Fußballgroßmeister Zidane und Co. die Fußballtricks auf Lager hat? Nicht? Wer nach Mecklenburg Vorpommern reist, sollte dann vielleicht einen Besuch im Elefantenhof Platschow einplanen. Auf dem im Landkreis Parchim gelegenen Hof können Elefantenfans die friedlichen Dickhäuter nämlich nicht nur beobachten und ihr Sozialverhalten studieren, sondern auch besondere Trainings und Vorführungen erleben.

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Das Kloster Döbbertin

Vom vier Kilometer entfernten Städtchen Goldberg sieht man schon die hohen Türme der Klosterkirche vom Kloster Dobbertin. Das Kloster befindet sich wunderschön gelegen mitten auf einer Halbinsel am Dobbertiner See. Die Klosteranlage ist in ihrer Gesamtheit erhalten geblieben – einzigartig für Mecklenburg Vorpommern.

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Das Buchdruckmuseum in Krakow am See

Was verbinden Sie mit den Begriffen Jungfrau, Hurenkind, Leiche, Fisch Zwiebelfisch und Tenakel? Keine Bange, alles ganz unverfänglich. Die Begriffe stammen aus Buchdruckerhandwerk. Unweit von Groß Breesen und dem ersten Bücherhotel Deutschlands steht in Krakow am See das Buchdruckmuseum. Naheliegend, dass ein Besuch dorthin ebenfalls mit auf dem Reisprogramm steht.

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Nossentiner Schwinzer Heide: Weite Wälder - stille Seen

Sozusagen vor der Haustür des Bücherhotels liegt der Naturpark Nossentiner Schwinzer Heide. Zum Programm der Reise gehört auch eine Radtour durch diesen urwüchsigen Teil Mecklenburgs.

Zwischen Goldberg, Dobbertin, Krakow am See und Waren erstreckt sich der Naturpark auf einer Fläche von rund 36.500 Hektar. Weite Kiefernwälder, Moore, Dünen, Feuchtwiesen, Trockenrasen und Heideflächen sind hier zu finden. Dazwischen liegen immer wieder klare Seen und ruhige kleine Dörfer. Über die Hälfte der Fläche des Naturparks besteht aus Wald. In den riesigen Wäldern gibt es Buchenwälder, Eichenmischwälder, Birken, sowie sehr alte Kiefernwälder mit knorrigen Bäumen und großen Wacholdersträuchern.

Wegen seiner Vielfalt an bedrohten Vogelarten wurde der gesamte Naturpark zum Europäischen Vogelschutzgebiet erklärt. Knapp 150 Vogelarten brüten in dem Gebiet und weitere 90 andere Vogelarten machen auf Ihrem Zug hier Station. Besonders stolz ist man darauf, dass in dem Naturpark 15 Seeadlerpaare brüten. Der Vogel ist auch Symbol des Naturparks Schwinzer Heide.

Zu dem Naturparks gehört auch das Naturschutzgebiet Mildenitz – Durchbruchstal. Dieses Gebiet ist bei Wasserwanderern außerordentlich beliebt. Wer die Möglichkeit hat, die ursprüngliche Natur mit dem Kajak zu erkunden, sollte dies unbedingt auch tun. Sehr reizvoll ist das Gebiet zwischen der Alten Mühle und dem Schwarzen See bei Dobbertin. Hier hat sich die Mildenitz tief in einen Endmoränenrücken eingeschnitten. Und in diesem Abschnitt verwandelt sich das natürlich belassene Flüsschen beinah in einen rauschenden „Gebirgsbach“.

Das Bücherhotel in Groß-Breesen

Kennen Sie Groß Breesen? Nein, nicht? Das ist nicht allzu verwunderlich. Aber das kann sich ja ändern. Denn es lohnt, sich den Ort zu merken. Groß Breesen liegt in Mecklenburg-Vorpommern zwischen Dobbertin und Güstrow – und genau dort steht Deutschlands erstes Bücherhotel. Das Dorf ist mit dem Auto gut über die A 24 und A 19 Richtung Rostock oder über die B 103 zu erreichen.

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Kreuzfahrer in Warnemünde

Sie heißen Lili Marleen, Star Princess oder Saga Ruba. Und es sind nur drei von 37 verschiedenen Kreuzfahrtschiffen, die dieses Jahr in Warnemünde vor Anker gehen werden. An manchen Tagen im Frühling und Sommer liegen bis zu drei Schiffe gleichzeitig am Kai in Warnemünde. Vergangenes Jahr wurden zwischen Mai und September fast 100 Anläufe gezählt.  Dieses Jahr sollen dann schon über 150 Stopps sein.

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Die Geschichte von Warnemünde und dem Strandkorb

Die Beziehung zwischen Rostock und Warnemünde war eigentlich nie richtig gut. Das liegt daran, dass bereits im Jahr 1323 die reiche Stadt Rostock das kleine Fischerdorf Warnemünde gekauft hatte. In weiser Voraussicht sicherte sich damit Rostock den dauerhaften Zugang zur See.  Der Rostocker Schiffergesellschaft reichte dies nicht. Es gab immer wieder Streit darüber, was die Warnemünder tun und lassen sollten. Die Rostocker betrachteten Warnemünde als Fischlager mit Fischerbuden. Schiffbau und selbst Handel sollten verboten sein.

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Das Seebad Warnemünde

Warnemünde war mal in grauer Vorzeit ein kleines Fischerdorf. Aber noch heute riecht man förmlich den Fischbezug. Auf dem Alten Strom sind die Fischerkutter fast liebevoll vertäut. Hauptthema in diesem Winter unter Fischern, angesichts der frostigen Temperaturen: Bleibt die Ostsee eisfrei. Kann ich weiter rausfahren? 

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Die Ostseemaler von Usedom

Im letzten Jahr (2004) wurde bei Christie’s in New York das Gemälde „Benz V“ versteigert. Geschätzt wurde das Kunstwerk zuvor auf 2,4 Millionen US-Dollar. Nun bezieht sich „Benz“ dabei nicht etwa auf eine Automarke, sondern auf das kleine Dorf Benz auf Usedom mitten in der malerischen Usedomer Schweiz. Maler des Bildes war Lyonel Feininger.

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Geschichten aus Usedom

Mit Beginn der warmen Jahreszeit fliegen sie jetzt wieder überall in Deutschland. Zitronenfalter oder das Große Ochsenauge. Nur Pech, wenn man sie einfach nicht in der Natur zu Gesicht bekommt. Unser Tipp deshalb für einen Ausflug auf Usedom: die Schmetterlingsfarm Trassenheide. Sie wird in diesem Jahr im Mai eröffnet. Die Anlage wird dann Europas größte Schmetterlingsfarm sein. Eine 5000 Quadratmeter große Sporthalle wurde in eine tropische Freiflugarena umgewandelt. Der Besucher wandert durch eine tropische Pflanzenwelt, mit Wasserfällen und vielen tropischen Pflanzen. Angeschlossen ist zudem auch ein Schmetterlingsmuseum mit rund 1000 Exemplaren.

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Golfen auf Usedom

Überall in Deutschland sieht man sie über das Grün wandern: Die Golfer mit den dicken großen Taschen. Golfen wird in Deutschland immer beliebter. Jedenfalls behauptet das der deutsche Golfverband. Und in der Tat wächst die Zahl der Golfplätze in Deutschland stetig. Einer von 646 Plätzen ist der am Balmer See auf Usedom. 1995 wurde die 120 Hektar große Anlage eingeweiht. Das Hotel in dem die Gewinner übernachten werden, kam erst drei Jahre später hinzu. Der Golfpark ist ein 18-Loch-Platz, konzipiert für Meisterschaften.

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Usedom und der Hornfisch

Jetzt im Frühjahr ist es wieder soweit: Die Heringe suchen wieder ihre Laichplätze in den Boddengewässern um Usedom auf, zur Freude der ansässigen Fischer. Die silbernen Schwärme sorgen für volle Netze. Und dann wird auf Usedom zu den Heringswochen geladen.

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Walter Kempowski in Rostock

Die Hansestädte Lübeck und Rostock haben viele Gemeinsamkeiten. Eine ist, dass aus beiden große Schriftsteller stammen. Lübeck ist stolz auf Thomas Mann und Rostock auf Walter Kempowski. Und im letzten Jahr (2004) ließ Rostock seinen großen Sohn richtig hochleben. Der 75. Geburtstag des gebürtigen Rostockers wurde mit einem großen Festakt im Rostocker Rathaus zelebriert. Der Rostocker Oberbürgermeister Arno Pöker feierte Walter Kempowski enthusiastisch  mit den Worten – „Sie haben immer einen festen Platz in Rostock, so wie wir einen festen Platz bei Ihnen haben.“

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Thalasso und warum ist die Ostsee eigentlich salzig?

Warum ist eigentlich die Ostsee salzig? Na ja, weil die Nordsee ja auch salzig ist, könnte eine Antwort lauten. Stimmt, denn von der Nordsee treibt das Salz mit der Strömung in die Ostsee. Diese Zufuhr an Nordseewasser ist für die Ostsee auch ganz wichtig, denn mit der Strömung gelangt auch der Sauerstoffnachschub in das Binnenmeer.

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Störche auf Usedom

Im Frühling kommen neben Touristen auch gefiederte Sommergäste nach Usedom: Aus südlichen Gefilden nehmen die Störche Kurs auf die Ostseeinsel. Dabei kommen die männlichen Störche meist ein paar Tage vor den weiblichen an und reservieren schon einmal einen der begehrten Nistplätze.

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Merkwürdige Geschichten aus Rostock

Hansa Rostock dümpelt derzeit auf den unteren Rängen der ersten Bundesliga. Die Mecklenburger lassen allerdings nichts unversucht, um aus dem Tief herauszukommen. Nach der achten Heim-Niederlage Ende letzten Jahres (2004) wurde deshalb wieder Dr. Jürgen Zunft auf den Rasen geschickt. Nein, Dr. Zunft ist kein Spieler sondern Feng-Shui-Experte. Und er fand des Übels Wurzel im Rasen: Negative Energien wurden ausgemacht. Kurzentschlossen wurde homöopathisches Wasser auf die Grashalme gegossen und die Stadionwand zusätzlich noch mit einem Feng-Shui-Zeichen versehen. Und Potzblitz - nach acht Niederlagen holte Rostock den ersten Heimpunkt gegen Borussia Dortmund.

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Die Hanse-Sail in Rostock

In diesem Jahr werden im August wieder die großen Traditionssegler den Rostocker Hafen anlaufen. Rund 200 Großsegler und Museumsschiffe werden vom 11. bis 14. August 2005 im Rostocker Stadthafen und im Seebad Warnemünde zur Hanse Sail erwartet. Briggs, Barken und Barkentinen werden dann erneut die Hauptdarsteller beim Großseglertreffen sein.

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Peenemünde und die erste Rakete der Welt

Es war Weihnachten 1935 als der junge Wernher von Braun seiner Mutter davon erzählte, man suche nach einem abgeschirmten Gelände, wo das Militär gut getarnt an den neuesten Waffen forschen könnte. Frau von Braun erinnerte sich an den Norden Usedoms: „Das ist doch dein Vater immer zur Entenjagd gegangen“, sagte sie zu ihrem Sohn, der als Ingenieur beim Heereswaffenamt arbeite. Der Vorschlag der Mutter brachte für Usedom Unheil und Vertreibung. Denn Wernher von Braun soll es persönlich gewesen, der Usedom dann beim Heereswaffenamt vorgeschlagen haben soll.

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Usedom und der Streit um die Sonnenstunden

Im Jahr 2001 gab es auf Usedom einen Streit unter Nachbarn. Es stritten sich der Zinnowitzer Bürgermeister Wolfgang Krug und ein Hotelier aus Heringsdorf. Anlass des Streits: Wo scheint die Sonne auf Usedom am längsten? Der Zinnowitzer hatte auf seine Briefbögen drucken lassen, dass das Ostseebad Zinnowitz der sonnenreichste Ort Deutschlands sei. Das wollte der Heringsdorfer nicht akzeptieren.

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Der Name Heringsdorf

Es war im Jahr 1820 als am Usedomer Strand ein elegant gekleideter Herr hoch zu Ross den Fischern beim Handel am Strand interessiert zuschaute. In den namenlosen Ort kamen vor allem die Fischhändler aus dem nahen Swinemünde, um hier preiswert Hering einzukaufen. Doch dieser Mann war kein Händler, das sahen auch die Fischer. Wie sich bald herausstellte war der Reiter der älteste Sohn von König Friedrich Wilhelm den Dritten.

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Theater auf Rügen

Auch wenn die meisten Urlauber der Natur wegen nach Rügen kommen - schließlich lockt eine 140 Kilometer lange Küstenlinie mit wunderbaren Stränden - das kulturelle Angebot spielt selbstverständlich auch keine unwesentliche Rolle. Besonders der Sommer bietet viele Möglichkeiten. Auf und am Wasser.

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Die Feuersteinfelder bei Neu Mukran

Können Sie sich etwas unter einem „steinernen Meer“ vorstellen. Wer jetzt erst einmal auf viele, viele  Steine tippt, der liegt nicht falsch. Gemeint sind die Feuersteinfelder bei Neu Mukran am südlichen Rand der Halbinsel Jasmund. Die Felder sind ein in Europa einzigartiges Naturphänomen. Mehrere Steinwälle aus Feuersteinen erstrecken sich auf einer Länge von rund zwei Kilometern und knapp 400 Metern Breite.

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Rügens Bäderarchitektur

Wer schon einmal auf Rügen war, der kennt die alten Strandvillen in Binz, Sellin, Baabe oder Göhren mit den verspielten Holzverzierungen. Die meisten dieser Bauten stammen aus der Zeit, als der Fremdenverkehr auf Rügen Ende des 19. Jahrhunderts richtig ins Rollen kam und die eleganten Küstenorte entstanden.

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Störtebeker und die Festspiele

An der Südseite des Großen Jasmunder Boddens, also nicht weit vom Steigenberger Resort Hotel entfernt, liegt Ralswiek. Bekannt geworden ist der Ort durch die Störtebeker-Festspiele, die dort seit 1959 stattfinden. Allerdings nicht durchgehend. Bis 1981 wurde auf der landschaftlich wunderschön gelegenen Naturbühne in einer kolossalen Masseninszenierung die „Ballade von Klaus Störtebeker“ aufgeführt. Dann pausierte das Spektakel über den Freibeuter. Bis die Tradition 1993 wieder auflebte.

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Rügens Geschichte

Wer als erster Rügen betrat, ist heute natürlich nur noch schwer herauszubekommen. Es waren wohl Rentierjäger. Nun ja, an dem Umstand erkennt man schon: der erste menschliche Besuch liegt schon ein paar Jährchen zurück. Denn heute gibt es natürlich weder Rentiere noch Rentierjäger auf Rügen. So vor knapp 11000 Jahren kann die Besiedlung eingesetzt haben. Wobei nicht ganz gesichert ist, ob die Rentierjäger nur auf der Durchreise waren und dabei zwei bearbeitete Rentiergeweihstangen auf Rügen vergessen hatten oder sich länger auf der Insel aufhielten. Jedenfalls wurden die Rentiergeweihe Anfang der 20. Jahrhunderts im Garzer Moor ausgebuddelt.

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Papier und Dämmung aus Algen und Seegras

Auch an den Ostseestränden kann es schon mal gehörig zum Himmel stinken. Übeltäter ist das an den Strand gespülte Seegras. Urlauber rümpfen dann schnell empört die Nase, denn Baden und Sonnenbaden macht schließlich wenig Spaß, wenn das Seegras in der Sonne rasch seinen durchdringenden Duft entfaltet. Man hat doch Kurtaxe gezahlt -  und dann so ein Gestank. Also machen sich am Abend oder am frühen Morgen Räumfahrzeuge auf den Weg und sammeln das angespülte Seegras ein.

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Das Biosphärenreservat Schalsee

Ungeheuer lebendig geht es am, um und im Schaalsee zu. Badegäste, die sich hier in die Fluten stürzen, Paddler oder einfach nur Radfahrer oder Spaziergänger sind zwar nicht gemeint, aber die gibt es am Schaalsee natürlich auch. Die Region um den Schaalsee ist in erster Linie aber ein Biosphärenreservat, in dem es eine Menge seltener Tier- und Pflanzenarten gibt. Munter summt, brummt, quakt und zwitschert es zwischen hohem Gras, Schilf und Bäumen. Immerhin lag das Gebiet über 40 Jahre im innerdeutschen Grenzgebiet und somit irgendwie „am Ende der Welt“.

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Der Klützer Winkel

Der Klützer Winkel reicht - so sagen die Einheimischen - „so wiet as’ n den Klützer Kirchtorm süht“. Auf hochdeutsch heißt das soviel wie: „Was man vom Klützer Kirchturm aus sieht, das ist der Klützer Winkel.“ Etwas genauer geht es aber schon: Der in die Ostsee hineinreichende Landwinkel erstreckt sich von der Lübecker Bucht im Nordwesten und bis zu Wismarer Bucht im Nordosten. Die südliche Grenze verläuft in etwa als gedachte Linie vom südlichsten Zipfel des Dassower Sees bis Wismar.

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Das Slawendorf am Zierker See

Ohne die Urzeitgletscher gäbe es heute nicht die Mecklenburger Seenplatte. Womit wir die Möglichkeit zu Hausbootferien letztendlich den Gletschern verdanken. Die Spuren sind vielerorts verwischt. Doch es gibt Orte der Erinnerung. Zum Beispiel den Findlingsgarten am Zierker See bei Neustrelitz. Was so alles damals von den Gletschern manchmal über 1000 Kilometer mitgeschleift wurde, lässt sich dort besichtigen.

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Wie bremst man ein Hausboot?

Wie bremst man eigentlich ein 13 Meter langes Boot? Hat so ein Boot überhaupt eine Bremse? Das sind Fragen, die man Vermietern von Hausbooten oft stellt. Nein, ein Boot hat keine Bremse, auch die Motorbremse hilft nicht weiter. Man muss vorausschauend fahren, früh vom Gas gehen und wenn es nicht reicht gegebenenfalls kurz vom Rückwärtsgang Gebrauch machen.

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Hausbootkapitän in Mecklenburg

Fahren ohne Führerschein. Seit 2000 ist das auch in Deutschland möglich. Jedenfalls auf dem Wasser. Einmal Kapitän auf Zeit sein. Über aalglatte Seen fahren, irgendwo festmachen, die Nacht in der Natur verbringen. Auf Deck die Sternschnuppen zählen. Oder morgens früh vom Boot aus ins Wasser springen. All das ist möglich, wenn man sich ein Hausboot mietet.

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Schiffspropella aus Waren an der Müritz

Hoffentlich heißt es auch in ein paar Jahren noch: und sie dreht und dreht sich. Nicht nur die Erde natürlich, sondern die Rede ist von der weltgrößten Schiffsschraube. Made in Waren. Woran mag es liegen, dass gerade in Waren an der Müritz der weltgrößte Schiffspropeller gegossen wird? Die Müritz ist ja kein Meer wie jedes andere, auch wenn man manchmal das Gefühl hat, man stünde an einem solchen. 

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Das Platt

„Du min lütten, söten Schietbüddel, du! Du büst min Appelsnut“. - Flüstert ein plattsprechender Liebhaber seiner Angebeteten diese Worte ins Ohr, gilt das durchaus als Liebesbeweis. Die gleichen Worte im Hochdeutschen gesprochen, würden keine Erotik aufkommen lassen und statt eines Kusses könnte ein entsetzter Blick oder gar eine Ohrfeige folgen.

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Wandern durch das Erbsland

Von Mirow aus führt ein Wanderweg nach Granzow, einem Dorf, das knapp zwei Kilometer nördlich von Mirow liegt. Im Wald von Granzow, auf halber Strecke nach Qualzow befindet sich das Erbsland. Ursprünglich war das Erbsland ein fruchtbares Stück Ackerland. Im Gegensatz zu den sandigen Böden in der Umgebung konnten hier die Bauern Erbsen anbauen. Daher der Name Erbsland.

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Mirow - Heimat des Großherzog von Mecklenburg-Strelitz

Mirow ist eine kleine Stadt mit 5000 Einwohnern. Unscheinbar sei sie, heißt es in manchen Berichten. Na ja, groß ist sie nicht, und die Stadtrechte besitzt der Ort auch erst seit 1919. Mirow war zu DDR-Zeiten für seine mobile Kloproduktion bekannt. Kurioserweise funktionierte damals die eigene Kanalisation dagegen nicht so gut, so dass es deswegen fast zum Kollaps des Mirower Sees gekommen wäre.

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Binz - vom DDR-Charme zum Nizza des Ostens

Binz, der größte Badeort Rügens ist so etwas wie der Potsdamer Platz Rügens. Man kann jeden Monat wieder kommen, immer wieder hat sich etwas verändert. Moderne Gebäude fügen sich harmonisch in die alte wilhelminische Architektur der feinen Hotels und prächtigen Villen ein. Es wird weiterhin sehr viel restauriert und modernisiert. In den vergangenen Jahrzehnten ist die oft in der DDR-Zeit heruntergekommene Bausubstanz aufwändig renoviert worden.

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Brauchtum: Tonnenabschlagen auf Rügen

Seit 1895 ist das Tonnenabschlagen auf Rügen schriftlich belegt. Wie es genau entstand ist umstritten. Einige glauben, es begann während der Besatzungszeit durch die Schweden im 17. oder 18. Jahrhundert. Wenn die Einheimischen damals die letzte Tonne Fisch für die Steuer abgeliefert hatten, zertrümmerten sie aus Freude darüber geschmückte Heringsfässer. Andere wiederum meinen, dass mit dem Tonnenabschlagen auf volksbelustigende Weise alte Ritterspiele nachempfunden werden sollten.

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Königslinie von Sassnitz nach Trelleborg

Die Verbindung von Sassnitz nach Trelleborg ist die kürzeste Fährüberfahrt von Deutschland nach Schweden. Eigentlich müsste es richtig Mukran – Trelleborg heißen, denn der neue Hafen, der einfach nach der Wende notwendig geworden war, um das Passagier- und Güteraufkommen zu bewältigen, liegt nämlich südlich von Sassnitz. Der neue Name „Neu-Mukran“ hat sich noch nicht so richtig durchgesetzt, obwohl die Dänen und Schweden sicherlich mit dem neuen Namen besser leben können, denn für Skandinavier ist der Name Sassnitz ein Zungenbrecher. Früher schrieb man Sassnitz auch noch mit „ß“.

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Die Vitalienbrüder von Mecklenburg

An der Südseite des Großen Jasmunder Boddens liegt Ralswiek. Bekannt ist der Ort in erster Linie durch die Störtebeker -Festspiele, die hier seit 1959 stattfinden. Allerdings nicht durchgehend. Bis 1981 wurde auf der landschaftlich wunderschön gelegenen Naturbühne in einer kolossalen Masseninszenierung die „Ballade von Klaus Störtebeker“ aufgeführt. Dann pausierte das Spektakel über den Freibeuter. Bis die Tradition 1993 wieder auflebte.

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Merkwürdige Kultur rund um die Müritz

Das Müritz-Gebiet hat nicht nur viel Natur sondern auch jede Menge Kultur zu bieten. Ein Radtour kann man sehr gut mit einem Museumsbesuch kombinieren. Am nördlichen Rand des Müritz-Nationalparks beispielsweise liegt das Heinrich Schliemann Museum. In dem kleinen Dorf Ankershagen verbrachte Heinrich Schliemann acht Jahre seiner Kindheit. Im alten Pfarrhaus sind neben Dokumenten und Fotos aus der Zeit Schliemanns Kindheit auch Originalfunde aus Troja aber auch eine Nachbildung des berühmten „Schatzes des Priamos“ zu besichtigen.

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Der Müritz-Nationalpark

Der Nationalpark Müritz ist noch nicht so alt, aber die Schutzmaßnahmen begannen bereits 1931. Es ist einer Initiative des Warener Bürgers Karl Bartels zu verdanken, dass um den Müritzhof herum das erste Schutzgebiet ausgewiesen wurde. Sehr lange konnte das Areal nicht geschützt werden. Von einem Leipzier Verleger wurde 1940 große Flächen aufgekauft zum privaten Jagdgebiet erklärt und mittendrin das Specker Schloss errichtet.

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Müritz: Von Fischern und Fischen

Ein Sprichwort unter Fischern in Mecklenburg lautet: „Ruf nicht: Kauft Fisch, bevor du ihn gefangen hast“. Nach diesem Sprichwort leben in Mecklenburg-Vorpommern noch rund 300 Menschen. Denn so viele hauptberufliche Binnenfischer zählt das Bundesland. An der Müritz gab es Berufsfischer bereits im Mittelalter. Natürlich durfte damals nicht jeder seine Angel oder Netze auswerfen. Schon zu dieser war alles streng reglementiert. Der Besitzer bestimmte die Regeln.

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Die Müritz - das kleine Meer im Norden

Der Streit könnte fast so alt sein wie die Seen, die durch die Eiszeit vor 20.000 Jahren entstanden. Wie heißt nun der größte deutsche Binnensee? Die einen sagen, es sei der Bodensee, die anderen meinen, es sei die Müritz. Vor der Wende war es natürlich einfacher, denn da konnte man beruhigt vom größten See der DDR sprechen. Aber seitdem wird nach der passenden Bezeichnung gesucht. Während aus den Prospekten für Mecklenburg-Vorpommern meist die Superlative gestrichen wurden, ist im Internet immer noch vom größten See Deutschlands die Rede. Dabei ist der Bodensee viereinhalb mal so groß. Gewiss richtig, das bestreitet auch niemand in Waren und Umgebung.

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Radtour rund um die Müritz

Mecklenburg-Vorpommern ist ein flaches Land. 200 Meter über dem Meeresspiegel erreicht keiner der Hügel. Ein ideales Terrain für Radfahrer. So wundert es nicht, das immer mehr Touristen aufs Rad steigen. Sei es das Eigene oder ein Geliehenes. Wer nicht auf eigene Faust radeln möchte, kann sich auch einer geführten Gruppe anschließen und muss auf diese Weise auch nicht die Sehenswürdigkeiten aus dem Reiseführer picken.

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Nichts Deutsch: Oi, Haken und Wiek

Manches heißt in Rügen anders. Viele Ortsnamen und geografische Bezeichnungen erinnern an die slawischen Ureinwohner sowie skandinavischen Eroberer. Beispielsweise der Bodden, eine breite seichte, oft weit in das Land hineinragende Bucht, so die Definition für Bodden.

Für den Bodden typisch sind nicht nur die vielen seichten, zum Baden besonders geeigneten Stellen, mit wenigen Strömungen und kleinen Wellen, sondern auch das Brackwasser. Brackwasser ist schwach salziges Wasser, eine Mischung aus Salz- und Süßwasser. Der Salzgehalt der Ostsee beträgt nur etwa acht Promille, das Nordseewasser in der Deutschen Bucht hat mehr als 30 Promille Salzgehalt. Der Tourismusverband Rügen empfiehlt übrigens: "Wenn Ihnen der Begriff Brackwasser nicht gefällt, behaupten Sie auch weiterhin, Sie hätten in Seewasser gebadet.".

Was ein Haken ist, werden Sie auch auf Rügen lernen. In Lauterbach kann man direkt vom schwimmenden Ferienhaus aus seine Angel auswerfen. Logischerweise braucht man meist einen Haken dazu. Doch auf Rügen gibt es für Haken noch eine weitere Bedeutung. Haken sind nämlich Landzungen, die durch Strandversetzung ins Meer hineinwachsen. Trifft der Haken wieder auf eine Küstenlinie, dann ist aus ihm eine Nehrung geworden. Der Haken an diesem Haken ist allerdings. Haken wachsen sehr langsam, weshalb die örtliche Touristeninformation vor falschen Hoffnungen warnt, man könne einem Haken beim Wachstum zuschauen.

Oft wird man in Rügen auch auf die Wortendung Wiek treffen. Wiek nennt man flache Buchten. Der Begriff leitet sich ab vom schwedischen Wort Vik. Und ein Ort ist in Rügen nicht automatisch ein Ort oder ein Dorf. Denn als Ort wird eine vorspringende Küste bezeichnet, beispielsweise der Granitzer Ort.

Auch das Wort Oi klingt merkwürdig.  Oi ist pommerisch für kleine Insel, verwandt mit dem dänischen oy für Insel.

 

Malte von Putbus und der Rasende Roland

Fürst Wilhelm Malte von Putbus war ein wahrer Hansdampf.. An seinen Hinterlassenschaften kommt kein Rügenbesucher vorbei. Die „weiße Stadt“ Putbus, das Seebad Binz oder auch das Jagdschloss Granitz verdanken dem Fürsten ihre Existenz. Aber auch bei dem „Rasenden Roland“ hatte Malte die fürstlichen Finger im Spiel. Denn als mit dem Bau der Eisenbahnstrecke von Putbus nach Göhren begonnen wurde, unterstützte er die Aktiengesellschaft Ostseebad Binz tatkräftig, um eine Erweiterung des Streckennetzes von Putbus nach Binz durchzusetzen. Schließlich hatte der Fürst seine ersten Badehütten in dem Seebad aufstellen lassen. Aber der Reihe nach.

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Fürst Wilhelm Malte von Putbus

Von einem Marmorsockel aus lässt Fürst Wilhelm Malte von Putbus ein wenig selbstverliebt seinen Blick in den weiten Schlosspark schweifen. Das Schloss existiert zwar mittlerweile nicht mehr und auch der Park ist leicht verwildert. Dafür erinnern jedoch neben dem stolzen Standbild jede Menge anderer Bauten und Denkmäler an den Gründer der heutigen Stadt Putbus.

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Insel Vilm- Honeckers Miniaturausgabe von Rügen

Vor der Küste Lauterbachs, ganz in der Nähe der schwimmenden Ferienhäuser im Rügischen Bodden liegt die Insel Vilm. Bereits 1936 wurde die Insel zum Naturschutzgebiet erklärt. Auch zu DDR- Zeiten stand sie unter Schutz. 1959 entschied Otto Grotewohl, dass die Insel wohl doch zu schade für die Bevölkerung sei und erklärte sie zum Sperrgebiet. Betreten verboten. Allerdings hatte das Verbot keine Naturschutzgründe.

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