Audioreportagen & Interviews

Allerlei Märchen

Grimms Märchen glauben wir zu kennen. Einigen Figuren begegnet man auch auf Schritt und Tritt. Rotkäppchen zum Beispiel ist eine Lieblingsfigur der Werbung. Das Mädchen mit der markanten Kopfbedeckung ziert Käsepappschachteln und Cremedosen. Auch ihr Name ist untrennbar mit einer Sektmarke verbunden. Eine gekrönte kleine Amphibie ist dagegen Erkennungszeichen für ein Schuhpflegemittel.

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Heiligenstadt und das Grimmsche Wörterbuch

Was ist an Flinsberg, einem kleinen Ortsteil von Heiligenstadt, das Besondere? Rein äußerlich ist erst einmal nichts ersichtlich. Aber die Geodäten der Universität Bonn haben herausgefunden, dass der geographische Mittelpunkt Deutschlands genau in Flinsberg liegt. Nach Berechnungen der Landvermesser der Uni Bonn aus dem Jahr 1991 kann es an dieser Tatsache keinen Zweifel geben. Heiligenstadt liegt im "Dreiländereck" von Hessen, Niedersachsen und Thüringen und ist die traditionelle Hauptstadt des verträumten Eichsfeldes.

Sanftgeschwungene Hügelketten, langgestreckte bewaldete Höhenzüge und zahlreiche Täler prägen die idyllische Landschaft. Zitat- „Kommen Sie nur einmal, es ist hier in der Tat reizend zu leben“. Diese Worte stammen zwar nicht von der heimischen Touristikbranche, um Erholungssuchende ins Heilbad Heiligenstadt und in den Naturpark Eichsfeld zu locken, aber sie werden in fast jeder Reisebroschüre zitiert. Und Gültigkeit hat diese freundliche Einladung ja auch immer noch.
Ursprünglich stammt dieses Zitat von Theodor Storm, der einen in Hessen lebenden Freund zu einer Reise ins Eichsfeld ermuntern wollte. Die Stadt und das Land hatten es Storm angetan. Von 1856 bis 1864 war er als Kreisrichter in Heiligenstadt tätig und war von der -Zitat - „zauberhaften Schönheit dieses Erdenflecks“ so inspiriert, dass er hier mehrere Novellen, viele Gedichte und drei Märchen schrieb.

Und auch die Gebrüder Grimm haben Station in Heiligenstadt gemacht. Als die Brüder Grimm im Dezember 1837 wegen Ihrer Protesthaltung gegen die Aufhebung der liberalen Verfassung im Jahre 1833 ihre Entlassungsurkunde in die Hand gedrückt bekamen und aus Göttingen ausgewiesen wurden, ließen sie sich in Kassel nieder. Damals dachte kein Fürst daran, die aufmüpfigen Gelehrten in ihr Land zu holen. Diesen Umstand nutzten zwei Verleger aus Leipzig:  Karl Reimer und Salomon Hirzel von der Weidmanschen Buchhandlung.

Schon Jahre davor, hatten sie bei den Brüdern wegen eines gemeinsamen Projekts nachgefragt. Ihnen schwebte die Schaffung eines „Deutschen Wörterbuchs“ vor. Für die Projektbesprechung wurde ein Treffpunkt „außer Landes“ gesucht. Die Wahl fiel auf das im preußischen Eichsfeld gelegene Heiligenstadt.

Das Treffen verlief erfolgreich, und das Brüderpaar begann mit der Materialsammlung für das aufwendige Unternehmen.
Die Grimms haben den Grundstein für das riesige Werk gelegt, aber die Fertigstellung des „Deutschen Wörterbuchs“ dauerte ganze 123 Jahre. In den mehr als einhundert Jahren erschienen 16 Bände in 32 Teilbänden und das „Deutsche Wörterbuch“ ist zu dem worthistorischen Grundlagenwerk der deutschen Sprache geworden.

Die Stadt der drei Flüsse

„Wo Werra sich und Fulda küssen, sie ihren Namen büßen müssen. Und hier entsteht durch diesen Kuss der wunderschöne Weser Fluss.“ Diesen oder einen so ähnlich lautenden Spruch haben viele vielleicht noch aus ihrer Schulzeit in Erinnerung. Aber auf die Frage: „Welche Stadt liegt denn an diesen drei Flüssen?“ wird vermutlich das eine oder andere Schulterzucken folgen. Die Antwort: hier im südlichsten Niedersachsen – an der Grenze zu Hessen - liegt die Drei-Flüsse- Stadt Hannoversch Münden, kurz Hann. Münden genannt.

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Die Universitätsstadt Göttingen

Göttingen wäre vielleicht heute noch ein keines verschlafenes Bauernstädtchen, wenn nicht Kurfürst Georg August 1734 hier eine Universität eröffnet hätte. Ein einschneidendes Ereignis für Göttingen. Denn bis heute prägen Studenten und die Universität das Stadtbild. Knapp ein Viertel der 130.000 Einwohner Göttingens studiert oder arbeitet an der Georg-August-Universität. Und die Stadt gilt heute neben Marburg, Tübingen und Heidelberg als Urbild einer deutschen Universitätsstadt. Das liegt zwar nicht an der Größe der Universität - Berlin hat ungefähr die dreifache Studentenzahl- sondern an dem Verhältnis der Universität zu der übrigen Stadt.

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Die beliebtesten Märchen der Deutschen

„Es war einmal...“ – diese Worte entführen in eine Welt mit Hexen, Zauberern, bösen Stiefmüttern, Feen, Prinzen und Prinzessinnen. Märchen wecken Kindheits-erinnerungen, als Mama oder Papa vor dem Schlafengehen noch aus Grimms Märchenbuch vorlasen. Nun gut, einige erinnern sich vielleicht auch daran, dass weder Mama noch Papa große Lust verspürten, schon wieder das Märchenbuch hervorzuholen. Dafür war dann aber vielleicht Hans Paetsch zu hören. In fast keinem –zumindest fast keinem westdeutschen Kinderzimmer- fehlten die Europa- Märchenschallplatten und anstelle von Papa oder Mama geleitete einem die markante Stimme von Hans Paetsch zuverlässig ins Reich der Träume.

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Die Brüder Grimm auf der Märchenstraße

Nur die wenigsten Märchen der Brüder Grimm lassen sich so leicht lokalisieren wie die Bremer Stadtmusikanten oder der Rattenfänger von Hameln. Märchen sind Geschichten aus der Fantasie mit Bildern im Kopf. Und Fantasie ist schließlich nicht an einen Ort gebunden. Doch oft wurden Märchen illustriert. Diese Bilder haben sich beim Leser eingeprägt. Und so entstanden Überlieferungen, wo die Märchen hätten stattfinden können.

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Es war einmal... mit den Brüder Grimm

Mit „Es war einmal...“ beginnen viele Märchen der Brüder Grimm. Die bekanntesten und die weniger bekannten. Zwar mögen einige Details der populärsten Märchen bei manchem vielleicht schon etwas in Vergessenheit geraten sein, die grobe Handlung indes, wird wohl immer Gedächtnis bleiben. Ob die Einleitungen der folgenden Grimm - Märchen für Sie einen hohen Wiedererkennungswert haben, darf allerdings bezweifelt werden und eine ist ohnehin nur unserer Fantasie entsprungen.

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Die Grimms und die Märchenstraße

Die deutsche Märchenstraße ist weiß Gott keine Brüder Grimm-Straße. Natürlich gibt es nicht nur Märchen der Brüder Grimm zu erleben. Auch an Wilhelm Busch wird erinnert. Beispielsweise im Mühlenmuseum von Ebergötzen bei Göttingen, wo die Streiche von Max und Moritz zu erleben sind. Trotzdem dominieren die Brüder Grimm. Sie sind ohne Zweifel die wichtigsten Märchenerzähler Deutschlands und ihretwegen besuchen viele Touristen - vor allem übrigens auch Japaner - die Deutsche Märchenstraße.

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Die Geschichte vom Reinhardswald

Die Sababurg liegt mitten im Reinhardswald. An sich ist es nichts Ungewöhnliches für eine Burg, dass sich rund um das Gebäude ein Wald befindet. So was kommt auch anderorts nicht selten vor. Doch der Reinhardswald ist schon etwas Besonderes. Umschlossen von den drei Flüssen Fulda, Weser und Diemel ist es ein großes zusammenhängendes Waldgebiet. Seit 1907 steht der Wald unter Schutz. Besonders dem Maler Theodor Rocholl ist es zu verdanken, das damals Hessens erstes Naturschutzgebiet geschaffen wurde.

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Deutsche Märchenstraße: 600 Kilometer und 70 Orte

Deutsche Märchenstraße, das klingt nach Dornröschen, den sieben Zwergen, Aschenputtel oder Rapunzel. Und natürlich auch nach verwunschenen Schlössern in tiefen dunklen Wäldern, nach Knusperhäusern, guten Feen, merkwürdigen Kobolden und faszinierenden Zauberern. Kurzum - es klingt nach den schönsten Kindheitserinnerung. Nach den Bildern, die damals im Bett beim Vorlesen geboren wurden.

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