Audioreportagen & Interviews

Fränkischer Osterbrauch

Wissen Sie, was Eierwalchen ist? Nein, nicht? Aber es könnte ja vielleicht etwas mit Ostern zu tun haben, schließlich steht das Osterfest vor der Tür. - Die Vermutung ist ganz richtig. Eierwalchen ist ein alter Osterbrauch und zwar ganz genau im fränkischen Städtchen Naila.

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Garmisch und die Sprungschanze

Selbst dem Skisport nicht so zugewandten Zeitgenossen wird Garmisch-Partenkirchen aufgrund eines Bauwerks mindestens einmal im Jahr in den Focus gerückt, wenn wieder in Garmisch zum Höhenflug abgehoben wird, um die Skispringer möglichst weit fliegen wollen. Das Neujahrspringen auf der Sprungschanze.

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Der Viktualienmarkt in München

Brez, Weißwürschd oder Schwammerl, das ist bei weitem nicht alles, was man auf dem Viktualienmarkt kaufen kann. Berühmt ist der Markt nicht nur wegen seiner typisch Münchner Atmosphäre, sondern vor allem aufgrund seiner Produktvielfalt. Die vielen Obst-, Fleisch-, Blumen- und Gewürzhändler machen den Reiz des Marktes aus. Dass der Markt auch nördlich der Weißwürschd-Äquator bekannt ist, liegt vielleicht mit an einem Ritual zum Faschingsdienstag, an dem die Marktfrauen, geschminkt und hübsch verkleidet, über den Markt tanzen.

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Garmisch-Partenkirchen und Richard Strauß

Garmisch-Partenkirchen ist traditionell eine Hochburg der CSU. Das der Ort aber mit dem Namen Strauß eng verbunden ist, hat überhaupt nichts mit der CSU und Franz Joseph Strauß zu tun. Ehrenbürger ist nämlich Richard Strauss. Verliehen bekam Strauss diese Auszeichnung noch zu Lebheiten, 1949, wenige Monate bevor er dann in Garmisch-Partenkirchen starb.

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In 80 Minuten auf die Zugspitze

In 80 Minuten kommt man natürlich nicht um die Welt, aber auf den höchsten Berg Deutschlands. Jedenfalls von Garmisch-Partenkirchen aus. Die Bayerische Zuspitzbahn fährt von Garmisch bis Grainau als Schienenbahn, dann über Eibsee bis zum bis zum Schneefernerhaus als Zahnradbahn Für 47 Euro kommen Sie so auf 2964 m über dem Meer und auch wieder runter. Höher geht´s nicht, aber es geht noch schneller. Gipfelstürmer können die Seilbahn vom Eibsee aus benutzen, die 2000 Höhenmeter in nur 10 Minuten überwindet.

Es gibt natürlich Leute, die verachten technische Hilfsmittel abgrundtief und stehen auf das Naturerlebnis pur. Es sind nicht sehr viele, die sich den Aufstieg aus eigener Kraft antun. Alpine Ausrüstung ist notwendig und es dauert. Acht Stunden durchs Höllental ( ja, das heißt wirklich so) oder zehn Stunden durchs Reintal.

Auch wenn man noch nie auf der Zugspitze war, so kennt man doch die berühmteste Dachterrasse Deutschlands, die nur wenige Meter unterhalb der höchsten Felserhebung liegt. Sonnenanbeter genießen den Weitblick, die Drinks in der Gletscherbar, das Sehen und Gesehen-Werden und die Möglichkeiten zum Balz- und Wintersport.

Denn das Zugspitzplatt ist Deutschlands höchstgelegenes wie auch schneesicherstes Skigebiet. Weltbekannt ist das Gipfelkreuz auf der Zugspitze. 1851 schleppten dies 29 Bergsteiger auf den Westgipfel. Erst später wurde es auf den Ostgipfel versetzt. Sie hatten wohl noch nicht genug geschleppt.

Heute herrscht sommers wie winters dort oben jede Menge Trubel. Eine halbe Million Besucher kommen jährlich auf den Gipfel. Manch einer sagt, dass es da oben gar nicht so schön sei. Aber man kann ja wegschauen, in die Umgebung, in die Natur. Der Fernblick umfasst 400 Berge, man kann in vier Länder blicken, manchmal 150 Kilometer weit.

Erstmals erwähnt wurde die Zugspitze übrigens 1590 als „der Zugspitz“. Der erste Mensch, der die Zugspitze erklomm, was der Leutnant Josef Naus. Der 27-Jährige machte sich am Morgen des 27. August 1820 von der Reintal-Anglerhütte, um wie er sagte „unter einiger Lebensgefahr und außerordentlichen Mühen“ den Gipfel nach 12 Stunden zu erreichen. Naus war nicht nur Bergsteiger, sondern verfolgte bei seiner Erstbesteigung einen Auftrag: er sollte nämlich das Land vermessen.

Garmisch-Partenkirchen: die Geschichte des Doppelnamens

Wer nach Garmisch-Partenkirchen fährt, möchte natürlich hoch hinaus. In die Berge, auf die Zugspitze vielleicht. Doch fangen wir unten an. Unten, dass heißt in Garmisch-Partenkirchen, aber auch schon 710 Meter über dem Meeresspiegel. Garmisch-Partenkirchen ist Wintersportmetropole, Luftkurort und Bergwander-Zentrum in einem.

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Brauchtümer im Bayerischen Wald

Der Bewohner des Bayerischen Waldes nennt sich gern kurz Waldler. Und der Waldler lebte lange abgeschieden in den Bergen. Wenn man nun Jahrhunderte lang recht abgeschnitten von der Umwelt war, entwickeln sich so manche regionale Brauchtümer. Der Kalender ist daher prall gefüllt mit Festen und Aufzügen. Drei möchten wir Ihnen an dieser Stelle vorstellen.

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Geologisches rund um den Bayerischen Wald

Fast schnurgerade, über gute 150 Kilometer verläuft von der Oberpfalz bis nach Linz in Oberösterreich eine merkwürdig bizarre Felspartie. Nicht überall ist die weiß schimmernde Linie erkennbar. Doch dort, wo sie zwischen 10 und 40 Meter breit ist und auch an die Erdoberfläche tritt, erkennt man den Gesteinstyp: Es ist Quarz!

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Das Schnupftabakfest in Perlesreut

Wer durch Zufall Ende Juli in dem bayerischen Dorf Perlesreut vorbei kommt, denkt sicherlich: Ja, spinnen die Bayern? Da stopfen sich erwachsene, gestandene Mannsburschen auf Kommando schwarzes Zeug in die Nase.

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Die Glastraße im Bayerischen Wald

Die Bäume an der Burg Weißenstein leuchten in grün, weiß oder braun. Sie leuchten wirklich, ja sie strahlen regelrecht, wenn das Sonnenlicht reflektiert wird. Auf 2000 Quadratmetern wachsen Tannen, Fichten, Buchen, Erlen, Birken oder auch Büsche. Sprich alles, was auch sonst im Bayerischen Wald wächst. Der Unterschied: Die Bäume sind aus Glas.

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Der Bayerische Wald

Tiefe Wälder, morsche Baumriesen, klare Bäche und Gipfel bis zu 1400 Meter Höhe. Der Bayerische Wald ist oft gemalt, beschrieben und noch häufiger von Gästen bestaunt worden.

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Donaukreuzfahrt: Die Quelle der Donau

Wer in Passau eine Donauflusskreuzfahrt beginnen möchte, muss erst einmal den richtigen Kai finden. 15 Anlegestellen gibt es nämlich. Für ein halbes Dutzend Reedereien ist Passau der Ausgangs- und Endpunkt für die Flussreise auf der Donau. Die meisten Schiffe fahren bis nach Budapest. Aber wer Zeit und das nötige Kleingeld hat, kann bis ins Donaudelta reisen. 2226 Kilometer sind es von Passau bis zum Schwarzen Meer.

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Donaukreuzfahrt: 2888 Kilometer durch 10 Länder

Seit sechs Jahren fährt der Slowake Ivan Slanická auf seiner MS Antonia regelmäßig die Donau rauf und runter. Slanická kennt die schönen und tückischen Ecken des Flusses. Die Landschaften längs der Donau sind gesäumt von Natur und Kultur, von Auenwäldern, Städten, Klöstern, Burgen und Schlössern.

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Frankenwald: Merkwürdiges aus der Burg Lauenstein

Wer auf den Hund gekommen ist, dem geht es gemeinhin ziemlich schlecht. Die Redewendung ist bekannt, wieso und weshalb sie zustande gekommen ist, da lässt sich drüber grübeln. Licht ins Dunkel bringt da die Burg Lauenstein im fränkischen Ludwigsstadt. Denn bei einer Burgführung werden Redewendungen und Begriffe erläutert, die ihren Ursprung wahrscheinlich in der Region haben, so wie eben der Spruch „auf den Hund gekommen“.

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Schiefer - blaues Gold aus dem Frankenwald

Es schimmert grünlich, blau oder dunkelgrau. Es ist kantig, sperrig und über 400 Millionen Jahre alt. Die Rede ist vom Schiefergestein. Und Schiefer heißt es, weil es schief im Berg liegt.

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Bierstadt Kulmbach

Bier hat eine reiche Tradition im Frankenwald. Ein Synonym für Oberfranken könnte auch Bierfranken lauten, denn hier gibt es die weltweit höchste Brauereidichte. Und als heimliche „Hauptstadt des Bieres“ gilt Kulmbach. Rund zwei Millionen Hektoliter Bier werden hier jährlich produziert. Bier ist sozusagen das Lebenselixier der Stadt. Während der „Kulmbacher Bierwochen“ ist das auch gar nicht zu übersehen. Große Fässer der vier traditionsreichsten Brauereien der Stadt stehen dann vor dem Rathaus und die „fünfte Jahreszeit Kulmbachs“ wird eingeläutet.

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Wanderland Frankenwald

Weite Hochflächen und eingeschnittene Täler prägen diesen waldreichen Landstrich Bayerns: den Naturpark Frankenwald. Der Frankenwald schließt sich unmittelbar an die Naturparke Thüringer Wald und Thüringer Schiefergebirge an. Den Naturpark selbst bilden der Landkreis Kronach und Teile der Nachbarkreise Hof und Kulmbach. Über 100.000 Hektar ist der Naturpark Frankenwald groß und umfasst neun Landschaftsschutzgebiete und 15 Naturschutzgebiete.

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Passau - die Dreifarbenstadt

Passau, malerisch gelegen auf einer Landzunge zwischen Inn und Donau. Passau ist ein alte Stadt. Schon die Kelten erkannten vor rund 2000 Jahren die strategische Bedeutung der Landzunge zwischen zwei Flüssen. Boiodrum nannten sie ihre Siedlung. Die Römer übernahmen den Namen und über Pazzawa im Mittelalter wurde daraus Passau.

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Einzigartiges in München

Winterzeit ist Schlittschuhlaufzeit, auch in München. Im Gegensatz zu Berlin, werden in München einige Gewässer sogar offiziell von der Verwaltung nach eingehender Prüfung für das Betreten freigegeben. Schlittschuhlaufen kann man in München vielerorts. Zum Beispiel auf Bayerns größter mobiler Eislaufarena, die sich am Stachus befindet. Allerdings nur bis Ende Januar. Wer länger laufen möchte, kann in den Olympiapark fahren. Dort, im ehemaligen Parkhaus der Olympiahalle, befindet sich Deutschlands einzige dreistöckige Eislaufbahn. Bis Ende März kann dort auf drei Etagen ausgerutscht werden. Das Besondere: Die Rampen für den Autoverkehr sind erhalten geblieben, so dass Sportler heute im Rondell die drei Stockwerke hinuntersausen können.

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Dult – die besonderen Jahrmärkte Münchens

Das bekannteste Fest in München ist - keine Frage - das Oktoberfest. Aber im Schatten der Gaudi gibt es auch kleinere Feste in München, die in erster Linie für die Münchner organisiert werden. Wie zum Beispiel die Dulten. Dult, der Begriff ist in unseren Breiten eher unbekannt. Dult oder Tult bedeutete ursprünglich Kirchenfest. In der Regel wurden diese Feste früher zu Ehren eines Heiligen veranstaltet. Rund um die Kirche wurden Stände aufgebaut und Waren und Dienstleistungen angeboten. Im Laufe der Zeit verschob sich die Bedeutung vom Kirchenfest zum Jahrmarkt.

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Das Weißwurstgebot

Was verspeist ein Münchner zum Essen? Außer Bier versteht sich. Natürlich eine Schweins- oder Kalbshax´n. Glauben zumindest Touristen, obwohl, so vermuten wir einmal, wohl die meisten Schweinshaxen in München von Touristen gegessen werden.

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Der Nockherberg

Sie gilt als die fünfte Jahreszeit in München, die Starkbierzeit im März. Zu verdanken ist sie Mönchen, die zur Fastenzeit ein Bier brauten, um über die Fastenzeit zu kommen. Der Genuss des Fastenbieres galt und gilt nicht als Sünde: „Flüssiges bricht Fasten nicht", heißt es. Die Tradition des Starkbieres lebt bis heute fort. Während der Märzwochen wird überall in Brauerei-Gaststätten Starkbier ausgeschenkt. Darüber hinaus stehen Musik und festliche Veranstaltungen auf dem Programm.

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Die Heiligen Bayerns

Die für ihre Bescheidenheit bekannten Bayern haben für die Schönheit ihres Landes eine ganz einfache Erklärung. Als der liebe Gott das Land an die Menschen verteilte, stellten sie sich brav ganz hinten an. Als sie endlich an die Reihe kamen, war fast alles Land schon verteilt. Nur ein Fleckchen Erde war noch übrig, welches Gott eigentlich für sich behalten wollte. Er überließ es großzügig den Bayern.

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Franz Marc und der "Blaue Reiter"

Der Himmel in Bayern ist weißblau, daran ist nichts zu deuteln. Die Almen und die hohen Tannen sind grün, meistens jedenfalls - und die Kühe, die auf den Almen grasen, sind braun. Na vielleicht, aber nur ganz vielleicht ist ja auch eine versprengte Holsteiner Schwarzbunte auf einer Wiese zu entdecken, die Wahrscheinlichkeit ist aber nicht groß. Aber gelb ist mit Sicherheit keine Kuh. Warum nur malte Franz Marc dann eine gelbe Kuh? Und nicht nur eine gelbe, sondern auch eine rote und grüne; außerdem malte er rote Rehe und blaue Pferde. Vielleicht blickte der Maler tiefer und gab die Tiere so wieder, wie er sie empfunden haben mag.

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Das Gaißacher Schnablerrennen

Als alpinistische Herausforderung kann man das Umland von Bad Tölz nicht unbedingt bezeichnen. Dennoch sind die Bad Tölzer Hausberge Blomberg und Zwiesel mit ihren eher bescheiden Gipfelhöhen beliebte Wander- und Ausflugsziele. Das liegt zum einen an der Sommerrodelbahn am Blomberg aber auch an der malerischen Vorgebirgslandschaft.

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Die Leonhardifahrten in Oberbayern

In Süddeutschland galt der Heilige Leonhard als besonderer Fürsprecher, wenn es um das Gedeihen im Stall und vor allem im Pferdestall ging. Dabei ist der Heilige Leonhard eigentlich mehr durch ein Missverständnis zum Viehpatron geworden. Denn der im 6. Jahrhundert wirkende Leonhard galt zunächst als Befreier der Gefangenen und Helfer der in Krankheit gefangenen Geisteskranken. Daher wurde er häufig mit einer Kette in den Händen dargestellt.

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Der Bulle von Bad Tölz

„Bad Tölz? Da spielt doch diese Fernsehserie mit Schwergewicht Ottfried Fischer!“ Richtig, und der „Bulle von Tölz“ hat den Bekanntheitsgrad - und was für Bad Tölz besonders wichtig ist- die Tourismuszahlen gesteigert. Seit 1996 flimmert die Serie über die Bildschirme und freut sich wachsender Beliebtheit. Darüber freut sich auch das 17.000 Seelen zählende Kurstädtchen.

Gerne wirbt Bad Tölz mit seinem Heilklima und in fast keiner Reisebroschüre fehlt der Hinweis auf die „Champagnerluft“, die in der Region zu atmen ist. Dass aber auch der „Bulle“ sehr werbewirksam ist, haben die PR-Verantwortlichen des Kurstädtchens schnell erkannt und reagiert. In Broschüren und Werbevideofilmen wurde immer wieder mal mehr oder weniger dezent auf den „Bullen von Tölz“ hingewiesen. Ottfried Fischer fand das gar nicht fidel, wenn mit seinem Namen und seinem Konterfei geworben wurde – ohne ihn vorher zu fragen.

Das sei gar keine Frage des Geldes, aber sein Name würde inflationär gebraucht werden, schimpfte Otti Fischer. Auch die „Bullen“-Macher von Sat.1 klopften den Werbemachern von Bad Tölz auf die Finger, der „Bulle von Tölz“ sei schließlich ein geschützter Begriff. Die Tourist-Information sah es gelassen und verstand die Aufregung nicht so recht, hält sich mit der „Bullenwerbung“ mittlerweile jedoch zurück.

Unbestritten hat der „Bulle“ aber viele Besucher nach Bad Tölz gelockt. Und viele Tagestouristen klappern die Schauplätze der Serie ab, wie die äußerst fotogene und freskenselige Marktstraße oder das alte verwinkelte Handwerkerviertel Gries.

Aber der gemütliche Biergarten, in dem der Bulle nach erfolgreicher Verbrecherjagd einkehrt, ist ein paar Kilometer weiter in Benediktbeuern zu finden. Die realen „Bullen“ von Tölz, bei der örtlichen Polizei hört man den Begriff nicht so gern, haben sich glücklicherweise nicht mit solchen Kapitalverbrechen herumzuschlagen wie ihr Filmkollege.

Für den „Bullen“ waren sie aber auch schon einmal im Einsatz. Der Dienstwagen des „Bullen“ wurde vom Set gestohlen. Die Filmpolizisten standen ziemlich hilflos da. Dabei hatte der Übeltäter den Diebstahl bei der Filmcrew quasi angekündigt. Der obdachlose Mann wohnte den Dreharbeiten bei und ließ das Team wissen, dass er bald nach Italien reisen würde. Keiner der Crew schenkte dem mitteilungsbedürftigen Mann viel Aufmerksamkeit. Der Italienfreund setzte sich in einer Drehpause kurzerhand in den Wagen und brauste davon. Die dreiste Tat brachte das ganze Städtchen in Aufruhr. Eigentlich hatte der Dieb ja nach Italien fahren wollen, bis dahin kam er leider doch nicht - der Wagen wurde auf der Autobahn München-Passau gefunden.


Goethe und der Frankenwein

Johann Wolfgang von Goethe gilt als bedeutendster Dichter der deutschen Klassik. Aber auch in Bereichen der Botanik, Anatomie, Zoologie, Mineralogie, Meteorologie, Optik und Farbenlehre betrieb er seine Studien. Zu guter Letzt war der vielseitig begabte Dichter aber auch ein hervorragender Weinexperte, der eine ganz besondere Vorliebe für den Frankenwein hegte.

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Die Würzburger Residenz

Im Oktober 1800 schrieb Heinrich von Kleist an seine Braut: „ In der Tiefe, sagte ich, liegt die Stadt wie in der Mitte eines Amphitheaters. Die Terrassen der umschließenden Berge dienten statt der Logen.“ Eine schöne Beschreibung Würzburgs, denn eingebettet in die sanft ansteigenden Weinberge breitet sich die Stadt zu beiden Seiten des Mains aus. Diesen Blick auf Würzburg genießt man am Besten vom Garten der Festung Marienberg aus. Auf der rechten Seite des Mains liegt der Dom und gleich daneben die Pfarrkirche Neumünster und etwas weiter östlich die Residenz, die als eines der schönsten und vollkommensten Barockschlösser Deutschlands gilt.

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Woher kommt der Name Bocksbeutel?

Das wohl älteste Weingut in Franken ist das Bürgerspital in Würzburg. Seine Geschichte geht bis ins Jahr 1319 zurück. Das Bürgerspital soll auch der Geburtsort des berühmten Bocksbeutels sein. Er wurde 1718 als eine Art Echtheitsgarantie eingeführt, da immer mehr minderwertige Weine als angeblich hochwertige Weine verkauft wurden. Bereits 1726 erließ der Stadtrat von Würzburg eine Schutzbestimmung für den Bocksbeutel. Zwei Jahre später war er ganz allgemein die fränkische Weinflasche.

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Schloss Steinburg in Franken

Stadtnah und doch im Grünen steht das Vier-Sterne Hotel Schloss Steinburg. Inmitten der wohl bekanntesten Weinlage Frankens. Natürlich gibt es in der Burg auch eine hübsche Weinstube, wo man das probieren kann, was den Sommer über rings herum auf den Weinbergen gewachsen ist. Und das schon seit ein paar Jahren, denn die Steinburg blickt auf eine lange Geschichte zurück. Eigentlich fing es im 13. Jahrhundert an. Doch die erste Burg fiel einem Bürgeraufstand zehn Jahre später zum Opfer.

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