Audioreportagen & Interviews

Merkwürdige Geschichten aus China

Wie war das mit dem Sack Reis, der in China umfällt? Interessiert der uns nun, oder nicht? Nicht jeder Sack Reis, der in China umfällt sollte uns interessieren. Allerdings ist es etwas anderes, wenn der Sack umfällt und durch Zufall auf dem Fuß eines deutschen Spitzenmanagers aus dem Konzern mit dem großen Stern landet. Der Manager sah dann kurz andere Sterne. Da sich der Vorfall im September (2003), im Vorfeld der Vertragsunterzeichnung über den Bau mehrerer Mercedes-Benz-Modelle in China ereignete, waren auch Fotografen anwesend, die das passende Foto lieferten. Lustig war die Schlagzeile in der Bild: „ Sack Reis fiel auf Onkel Benz“.

Bleiben wir noch bei Fabrikeröffnungen in China. Im Oktober ist eine Keksfabrik für Pandas errichtet worden. Die Kekse sind für die in Gefangenschaft lebenden Großen Pandas gedacht. Der cremefarbene Keks bestehe aus Bambus und sei reich an Vitaminen und Spurelementen, hieß es in einem Bericht einer chinesischen Zeitung.

Eine andere Fabrik betreibt Dr. Xiao Hetao in Peking. In China wird sein Institut nur noch die „Fabrik der langen Beine“ genannt. In Hetaos Spezialklinik lassen sich junge Mädchen in Streckmaschinen spannen. Auslöser war ein 14-jähriges Model mit einer für chinesische Verhältnisse beachtlichen Körpergröße von einem Meter 83. Das Kind war bei einer internationalen Modellagentur untergekommen.  Die künstliche Vergrößerung ist äußerst schmerzhaft. In einer Operation wird der Knochen angesägt und eine Art Schraubstock eingepflanzt, den die Patienten von außen bedienen können. Je mehr Schmerz die Mädchen aushalten können, desto mehr wachsen sie. Viele geben aber aufgrund der großen Schmerzen bereits nach kurzer Zeit auf.

Wenn´s dann doch nichts mit der Modelkarriere wird, hilft vielleicht die Sauerstoffkabine. In selbige schicken Studenteneltern immer öfter ihre von Prüfungsstress geplagten Kinder. Der Konkurrenzdruck in China ist sehr groß, und nun hofft man, dass durch das Lernen in der Sauerstoffröhre das Gehirn besser durchblutet wird, die Studenten sich besser konzentrieren und besser lernen können. Oder nicht?

Welche Geschichte ist frei erfunden? Die vom umgefallenen Sack Reis, von der Keksfabrik für Pandas, der Streckbank für Mädchen oder die der Sauerstoffröhre für Studenten?


Der Sack Reis ist nicht umgefallen

Die Große Mauer

Eine chinesische Volksweisheit lautet: „Es ist kein wahrer Held, der nicht auf die Große Mauer gestiegen ist“. Die Große Mauer, das ist jenes beeindruckende Bauwerk, welches bei uns unter dem Namen „Chinesische Mauer“ bekannt ist. Wie lang die Mauer nun wirklich ist, ist bis heute nicht bekannt. Erst letztens fand man ein weiteres Teilstück. Die Länge wird jetzt mit über 7000 Kilometern angegeben.

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Kulinarisches und Tischsitten in China

Das wohl bekannteste Gerücht über chinesische Restaurants in Deutschland ist wohl das vom Hund auf der Speisekarte. Es ist ein Gerücht und als Gericht wohl eher in den Bereich der Legenden zu packen. Doch in China wird man hier und da merkwürdige Sachen wie Hund, Katze oder Schildkröte auf der Speisekarte finden. Nun gilt die chinesische Küche als sehr gesund. Und zur allgemeinen Beruhigung: Traditionell besteht das Essen zu zwei Dritteln aus Grundnahrungsmitteln wie Reis und Getreide.

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Peking buddelt

Reisebuchautoren, die Peking zu ihrem Arbeitsgebiet zählen, sind derzeit nicht zu beneiden. In Peking hat man den Eindruck, als entstehe die Stadt jeden Monat neu. Vieles wird umgekrempelt. Altes verschwindet für immer aus dem Stadtbild. Ganze Straßenzüge werden dem Erdboden gleichgemacht. Und die Deutschen mischen mit. - Der deutsche Architekt Albert Speer, Sohn des gleichnamigen Architekten Hitlers, ist mit der Planung einer 24 Kilometer langen Süd-Nord-Achse beauftragt worden.

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Die Geschichte Pekings

Wie viele Gesichter hat Peking? Manche meinen drei, vielleicht sind es sogar vier. Es sind sehr unterschiedliche Gesichter. Gesichter aus verschiedenen Zeitepochen. Es gibt das Peking der Kaiserzeit zum Beispiel mit dem riesigen Kaiserpalast. Es gibt das Peking der sozialistischen Jahre, zum Beispiel mit dem Platz am Tor des Himmlischen Friedens als Zeichen für die Ausdruckssucht und das Streben einer Diktatur nach Anerkennung. Und es gibt seit einigen Jahren das moderne, das weltoffene Peking, das so gar nichts mit den beiden anderen Gesichtern zu tun haben mag: Glaspaläste, Hochhäuser und riesige Werbetafeln prägen dieses Bild.

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