Audioreportagen & Interviews

Merkwürdige Geschichten aus Chile

Die Vorstellung ist makaber: Da klopft es aus einem Sarg und niemand hört es. Muss wohl öfters vorgekommen sein. Jedenfalls auf den Friedhöfen in und um Santiago de Chile. Deshalb wurden nun erstmalig in die Särge Alarmglocken eingebaut. Auf diese Weise sollen sich irrtümlich Bestattete melden können. Die Glocke sei im Sarg so angebracht worden, dass sie problemlos mit der Hand erreichbar sei, teilte die evangelische Friedhofsverwaltung „Weg nach Kanaan“ mit.

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Sternengucker in den Anden

Die Bewohner im Norden Chiles müssten eigentlich wunschlos glückliche Menschen sein. Jedenfalls, wenn es stimmt, dass sich gedachte Wünsche erfüllen, wenn eine Sternschnuppe vom Himmel hinuntersaust. Und über den Anden saust nämlich regelmäßig etwas herunter. Oder genauer: Hier sieht man es, denn der klare Sternenhimmel ist überwältigend.

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Die Umgebung von La Serena: Wasserfischer und Delfinen

La Serena ist die zweitälteste Stadt Chiles. 1544 steht als Gründungsdatum in den Büchern. Die Stadt sieht alt aus, ist es aber im Grunde nicht. Denn was altkolonial wirkt, wurde zum Großteil in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts im Stil der spanischen Eroberer erbaut. Angeordnet hatte dies Gabriel Gonzales Videla, der damalige chilenische Staatspräsident. Videla liebte den kolonialistischen Stil und ließ seine Geburtstadt deshalb zu einer Art Mustersiedlung ausbauen. Man spricht deshalb auch von der Videla-Epoche.

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Santiago de Chile

Wer auf dem Flughafen von Santiago de Chile ankommt, ist doch ein wenig überrascht. Okay, wir kennen das ja von Tegel oder Schönefeld, dass wir auch hier bei uns nicht das Gefühl haben, wir seien auf dem Flughafen einer Millionenstadt. Aber auch Santiagos Airport ist eher klein und überschaubar. Obwohl doch Santiago mehr als fünf Millionen Einwohner hat.

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Übernachten auf einer Hacienda mit 600 Hektar Land

In den nächsten Augenblicken versuchen wir Sie mal ein wenig neidisch zu machen, neidisch auf ein Leben am anderen Ende der Welt, auf eine Ranch, die für chilenische Verhältnisse noch nicht einmal sehr groß ist, uns hierzulande aber riesig erscheint: 600 Hektar, mitten in den Anden. 310 Sonnentage, klare Luft, einen Sternenhimmel wie aus einem kitschigen Walt-Disney-Film, dazu eine stilgelegte Goldmine, 500 Hektar Naturschutzgebiet, ein eigener Weinberg und jede Menge Pferde.

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Die Wappentiere Chiles

Es gebe sicherlich eine Vielzahl von Tieren aus der chilenischen Natur, die es sich lohnt vorzustellen. Was rennt da nicht alles durch den Wald und die Pampa oder liegt faul am Strand. Pinguine, Pelzrobben, einige Kamelarten wie die Lamas oder Guanacos. Man sieht Flamingos, die im Salzsee waten, oder Nandus, eine Straußenart, die man besonders oft in Patagoniens Weiten entdecken kann. Sie alle hätten es sicherlich verdient, mit ins Wappen aufgenommen zu werden, doch nur ein paar Tiere haben es geschafft.

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El Otto - der typische Deutsche in Chile

Kuchen" ist das erste chilenische Wort, was viele Touristen als erstes bei ihrer Ankunft in Chile lernen. Kuchen heißt nämlich auch in Chile Kuchen. Zwar spricht man in Chile Castellano, aber der deutsche Einfluss ist weiterhin spürbar. Vor allem im Seengebiet rund um Puerto Montt, wohin es Tausende Deutsche im 19. Jahrhundert zog. Der Einfluss der deutschen Einwanderer ist interessanterweise vor allem beim Essen und der Architektur - besonders bei den Kirchtürmen bis heute noch sichtbar.

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Violetta Parra und der Nueva Canción

An fast jeder Straßenecke in Chile ist ihr Bild gegenwärtig: Violeta Parras Gesicht findet man auf Postkarten, Postern, Radierungen. Außerdem  zeichnen Straßenmaler ihr markantes Antlitz häufig auf das Pflaster. Violeta Parra oder einfach nur Violeta gilt als die Gründerin der Musikbewegung Nuvea Canción Chilena, die in den 60er und 70er Jahren auch international populär wurde.

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Chile - das dünne Land

Chile ist ein Land der Extreme. Das eine Chile kann es nicht geben. Würde man ein Bild von Chile malen, es wäre ein sehr buntes Bild. Nicht nur wegen der verschiedenen Einwohner, sondern vor allem aufgrund der einzigartigen Natur. Es müsste auch eine sehr große Leinwand sein, denn wie malt man ein Land das 4300 Kilometer lang ist? Trotzdem haben die Chilenen nur drei Nachbarn: Die Peruaner und Bolivianer im Norden und die Argentinier im Westen. Ein wenig fühlen sie sich deshalb wie Insulaner auf einem Festland.

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Cowboys in Chile

Hacienda heißen in Südamerika die großen Farmen. Häufig sind sie mehrere 100 Hektar groß. Die Spanier haben diese Farmen etabliert, als sie das Land ab dem 16. Jahrhundert kolonialisierten. Noch heute sind die Haciendas in Chile oft der einzige Lebensmittelpunkt im Umkreis vieler Quadratkilometer. Rund herum nur Natur, Weiden, Wald und Wildnis. Viele der Höfe sind bis heute Selbstversorger. Auch auf der Hacienda Los Andes kommt das meiste aus dem Naturgarten, der gleich hinter der Küche beginnt.

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Chiles Carretera Austral: Traumstraße für Radfahrer

Eine Eigenschaft von Diktatoren ist es, sich ihre eigenen Denkmäler zu setzen. Dumm nur, dass sich viele auch wieder leicht – wenn die Machtinhaber ausdiktiert haben - vom Sockel stoßen lassen. Daran hat wohl auch der ehemalige chilenische Diktator Augusto Pinochet gedacht, als er auf die Idee kam, ein über 1000 Kilometer langes Denkmal zu bauen: eine Straße durch bis dahin dichten Urwald im Süden des schmalen Staates an der südamerikanischen Westküste.

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