Audioreportagen & Interviews

(Audio) Interviews & Reportagen - Illinois & Chicago

Illinois, dieser vergleichsweise kleine Bundesstaat, ist durch die US-Präsidentschaft von Barack Obama bekannter geworden. Doch Illinois ist mehr als nur Chicago, das an der Westseite des Michigan-Lakes liegt. Gehen Sie mit HolidayRadio.de auf eine akustische Reise durch den US-Bundesstaat Illinois. Wir sind die Route 66 gefahren, waren in Springfield, haben uns auf die Spuren von Abraham Lincoln begeben und natürlich auch Chicago besucht. Wir waren bei den Amish-People in Arthur und in der Musik- und Dinosaurierstadt Rockford. 

Wir starten in Chicago. Wer das erste Mal in die Stadt kommt, sollte am Greeters Programm teilnehmen. Die Greeters sind ehrenamtliche Bürger von Chicago, die Touristen ihre Stadt zeigen - kostenlos. Einer von ihnen ist Bob Andresen. Den ehemaligen AFN-Moderator traf in Chicago Ulf Hoffmann:  

Ein weiterer Greeter ist Ursula Jakobius. Die mittlerweile leider verstorbene gebürtige Deutsche hat mit viel Engagement Gäste durch Chicago geführt. Hier ihre Tipps zum Anmelden beim Greeters Programm. Außerdem taucht sie ein in die deutsche Geschichte der Stadt:

 

Bob Andresen erklärt, warum Chicago in der Indianerssprache Platz der wilden Zwiebeln heißt, und was der Grund für die Gründung von Chicago war, wie es zu dem Feuer 1871 kam und was es für Auswirkungen hat. Aber auch viele alte Gebäude sind auch ohne Feuer verschwunden, woran es liegt, erklärt Andresen im Gespräch mit Ulf Hoffmann. 

Um die Zwiebel und die ersten Kanuten, die dieses Land 1673 "entdeckten", als sie auf der Suche nach einem Weg zum Pazifik war. Chicago ist die einzige Großstadt der USA, die einen indianischen Namen trägt, sagt Ursula Jakobius:

Ein relativ neuer Park mitten in Chicago ist der Milenium Park. Bob Andresen beschreibt die Attraktionen des Parks. Doch Chicago hat sehr viele Parks. 16 Prozent der Fläche in Chicago sind Parks. Doch wie sicher sind die Parks? Gibt es Ecken in Chicago, die man meiden sollte? Ulf Hoffmann sprach Bob Andresen.

Über das multinationale Chicago und den Sicherheitsaspekt in Chicago berichtet Ursula Jakobius im Gespräch mit Ulf Hoffmann.  

Eine Fahrt mit dem Loop sollte man unternehmen, sagt Bob Andresen. Die Hochbahn spielt natürlich auch eine Rolle bei Al Capone. Über die Al Capone-Zeit und warum nicht so gerne in Chicago darüber gesprochen wird, spricht Bob Andresen mit Ulf Hoffmann:

Welche Spuren man aus der Zeit von Al Capone noch entdecken kann und welche Touren angeboten werden, erklärt Ursula Jakobius.

Und: Welches Hochhaus sollte man ihrer Meinung nach besuchen, wenn man in Chicago ist, wo hat man den besten Ausblick:  

 

Über Hochhauspläne und neue Hochhäuser spricht Bob Andresen mit Ulf Hoffmann. Andresen gibt aber auch Tipps für eine Shoppingtour.

Außerdem: Wo fährt der Chicagoer hin, wenn er einen Ausflug unternehmen möchte:

Katrin Schnabel ist eine deutsche Designerin, die in Chicago lebt. Auch sie gibt Einkaufstipps, wo man die besten Läden findet.

Und: Wo kann man ausgehen, damit man nicht wie im Loop nach 21 Uhr kein ofenes Restaurant mehr findet. Ausgehtipps von Katrin Schnabel:

Chicago ist auch bekannt für seine Blueszene. Die besondere Stilrichtung nennt man Delta-Blues. Was zeichnet den Blues aus und wo geht man aus, hat Ulf Hoffmann den Reiseguide Bob Andresen gefragt. Außerdem sehr stark in Chicago ist die Jazz- und Swingszene. Andresen nennt die besten Blues- und Jazzclubs und spricht auch über Buddy Guy´s Legends.

Inhaber des sehr bekannten Bluesclubs Buddy Guy´s Legends ist der Bluesmusiker Buddy Guy. Und in der Tat triff man ihn noch in seinem Blueclub an der Theke. Jeden Tag gibt es Livemusik. Mit Buddy Guy hat Ulf Hoffmann gesprochen und in dem Gespräch erzählt Buddy Guy auch über mehr und mehr kleiner werdende Bluesszene in Chicago:

Katrin Schnabel hat auch in New York City gelebt, was ist der Unterschied zwischen NYC und Chicago. Außerdem spricht sie über deutsche Kieze in Chicago.

Wie bewegt man sich in Chicago als Tourist? Zum Beispiel mit einem Fahrrad. Wie fahrradfreundlich Chicago ist und warum alle Busse vorne einen Fahrradhalter haben und wie man dort sein Fahrrad mitnehmen kann, erklärte die Chicagoerin Katrin Schnabel im Gespräch mit Ulf Hoffmann.

Wie sieht es aus im 96-Stock des Hancock-Towers? Was kann man auf der Architecture-Boattour erleben? Katrin Schnabel berichtet:

In Chicago kann man auch die legendär Route 66 beginnen. Die ersten Kilometer sind uninteressant, bis man am Freeway das Schild der Sirupproduktion von Funk´s Grove sieht. In der vierten Generation wird dort im Familienbetrieb auf einem wunderschönen Grundstück Sirup produziert. Ulf Hoffmann sprach mit Gladia & Stephen Funk über die Sirupproduktion und die gute alte Zeit der Route 66:

Wenn man weiter in Richtung Südwesten auf der Route 66 fährt, kommt man nach Springfield. Dort kann man an der Gasstation von Bill Shea stoppen. Hier sieht es aus, wie früher. Bill Shea war Tankwart und ist heute Museumsbesitzer. Über sein seit 1995 existierenden Museum, die alte Route 66 und heutige Route 66-Touristen sprach Ulf Hoffmann mit ihm.

In Springfield kann man auf den Spuren Abraham Lincolns wandern, unter anderem in einem extra Museum. Besichtigt werden kann aber auch das Haus, in dem Lincoln während seiner Zeit in Springfield als Anwalt gewohnt hat. Tim Townshend von der Nationalparkverwaltung beschreibt Lincolns Home:

In Springfield gibt es das Lincoln Museum. Ulf Hoffmann hat es besucht, und berichtet darüber:

Eine halbe Autostunde von Springfield entfernt liegt New Salem. Der Ort ist eine Art Freilichtmuseum, dort wurde die primitive Blockhütte, in der Abraham Lincoln als Kind gelebt hat, wieder auf gebaut. Ulf Hoffmann war in New Salem und traf unter anderem Charles Sterling, der dort als Mitarbeiter arbeitet.

Das ausführliche nicht übersetzte Interview mit Charles Sterling können Sie im folgenden Beitrag anhören:

Wenn man von New Salem ein paar Meilen wieder zurück nach Springfield fährt, kommt an einem privaten archäologischen Museum vorbei, das von RObert Mazrim betrieben wird. Dieses Museum beschäftigt sich mit Ausgrabungen aus der Frontier-Zeit, als die Tracks von Osten nach Westen zogen. Ulf Hoffmann hat das Under the-Prarie-Museum besucht:

Rund 100 Meilen von Springfield entfernt liegt die Kleinstadt Arthur. Arthur ist die größte Siedlung von Amish-People in Illinois. Die Amish-People fahren in Pferdekutschen, betreiben Landwirtschaft und sind vor allem als Handwerker tätig. Touristen sind willkommen, wenn auch Arthur weit ab von den Touristenströmen, beispielsweise entlang der Route 66 liegt.

In der Touristeninformation traf Ulf Hoffmann Theresa Binion, sie berichtete ihm von den verschiedenen Amishgruppen, die sehr unterschiedlich leben. Viele der Amish sprechen eine Pfälzerdialekt, es ist durchaus einen Versuch wert, die Bewohner auf Deutsch anzusprechen:

Auch nördlich von Chicago lohnt sich ein Ausflug zum Beispiel nach Rockford. Die Stadt hat ein eigenes symphonischen Orchesterr, eine sehr kitschige Oper, ein Dinosaurier-Museum und eine interessante Ausstellung an historischen Autos.  Zunächst hören wir Kathleen Webster von der örtlichen Touristeninformation, was man sich in Rockford anschauen sollte und wie man eventuell auch seine Rundreise durch den nördlichen Teil Illinois mit dem Mietwagen planen soll.

Die wichtigste Attraktion in Rockford ist das Burpee-Museum. Direktor ist dort Lew Crampton. Hauptattraktion ist das Dinosaurier-Baby Jane. Wie und wo man diesen Dinosaurier gefunden hat, sagte er im mit Ulf Hoffmann:

Für Auto- und Filmfans sehr interessant ist eine große Ausstellung an historischen Autos im Museum "Historic Auto Attraction". Inhaber und Sammler der vielen Autos ist Wayne Lensing, ihn traf in Rockford Ulf Hoffmann:

Rockford ist auch musikalisch kein Niemandsland. Die Band Cheap Trick kommen aus Rockford. Ein bekannter Musiker in Rockford ist Mike Williamson. Er tritt jedes Wochenende im Cliffbreaker Hotel auf und spielt mit seiner Band Coverversionen. Undbedingt sehenswert ist dieses Cliffbreaker Hotel mit seinem vielen Kitsch und Antiquitäten. Über die Musikszene und die große Gemeinde an Schweden in Rockford sprach Ulf Hoffmann mit Mike Williamson:

Wer mehr Informationen zu Chicago, Springfield, Arthur oder Rockford in Illinois bekommen möchte, kann sich in Frankfurt an das Fremdenverkehrsamt von Illinois wenden. Dies hat auch Ulf Hoffmann gemacht, und Ralph Steffen stellt die Angebotspalette an Broschüren, Karten etc. vor:

 

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